Chemielaborant und dann Chemiestudium?

5 Antworten

Es hilft dir definitiv im Umgang im Labor, also in den Praktikas, denn das Arbeiten in einem Labor muss auch erlernt sein (alleine schon anständig Titrieren zu können ist ein riesen Vorteil), natürlich hast du auch was Theorie angeht einen Vorteil und wenn es mit dem Studium nicht klappt hast du eine Ausweichmöglichkeit bzw wenn du kein Bock auf den Master hast, stehst du jobtechnisch etwas besser dar als jemand ohne diese Ausbildung!

Andererseits ist es keinesfalls notwendig für das Studium, es geht sehr gut auch ohne mit dem Wissen aus dem Grund oder Leistungskurs, zudem verlierst du durch die Ausbildung Zeit, die du in ein anderes Studium investieren könntest, falls du dich umentscheidest!

Es hat also Vor -und Nachteile und du solltest selbst entscheiden, was für dich mehr Sinn macht! Wenn du bisher keinerlei Chemie hattest, wäre die Ausbildung vllt ganz gut, kommst du frisch vom Abi und hattest den Chemie GK bzw LK ist es nicht so wichtig meiner Meinung nach!

Ich selbst habe eine Ausbildung zum BTA gemacht und studiere Angewandte Naturwissenschaften, Chemie ist sowohl in meiner Ausbildung als auch in meinem Studium ein Wesentlicher Bestandteil und ich habe definitiv von der Ausbildung profitiert, aber weniger aus theoretischen Gründen, sondern aus praktischen, denn ich hatte im Labor gegenüber anderen einen klaren Vorteil was den Umgang mit Gerätschaften, der Arbeitsgeschwindigkeit und Sauberkeit angeht.... Aber ich würde nicht sagen, dass die Ausbildung wirklich nötig war!

Lg

Moin!

Natürlich! Viele empfinden die vorherige Ausbildung jedoch als verschwendete Zeit.

Andererseits hast Du so jedoch schon sehr wertvolle Vorkenntnisse, wodurch Dir diverses beim Studium später garantiert einiges leichter fallen wird. So hast Du mehr Zeit für die schwierigen neuen Dinge, was damit einen massiven Einfluss auf Deine Noten haben dürfte.

Auch darf man nicht vergessen, dass man dadurch vielleicht die Möglichkeit hat beim bisherigen Ausbilder evtl. nebenbei in Teilzeit weiter zu arbeiten, um während des Studiums Geld zu verdienen, was ausgebildet ja meist besser bezahlt wird, als ein Aushilfsjob. Und so ist auch die Chance auf eine spätere Anstellung dort nicht zu unterschätzen.

Man bekommt das Gehalt als studierter Chemiker dann natürlich auch erst später, aber ich finde, die sehr hilfreichen Vorteile die man sich durch die vorherige Ausbildung verschafft, sollte man nicht unterschätzen!

Schönes WE noch!

wölfin

Ein Teilzeitjob als Chemielaborant ist im Chemiestudium kaum machbar. Nach dem Dr.-Titel scheinen mir die Kenntnisse aus der Ausbildung eher wertlos.

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@Brieftasche1982

Das bei der Ausbildung gelernte interessiert dann vielleicht nicht mehr, aber der ehemalige Ausbilder/Betrieb kennt den Absolventen dann schon persönlich, weiß, dass er Zusammenarbeit mit Kollegen bereits kennt, weiß, ob er zum Team passt, gern eigene Ideen einbringt, kennt auch schon seine Leistungsfähigkeit und -willen, sein Engagement, seine Kooperations- und Kompromissfähigkeit, sowie sein echtes Interesse an dem Gebiet!

Und genau das öffnet oftmals sehr wertvolle Türen!

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Sinvoll schon, dann hast du auch eine Ausbildung. Allerdings verlangt man in einem Studium eher nach Theorie, in einer Ausbildung erlernst du die Laborarbeit, im Studium lernst das natürlich auch in den zahlreichen Proseminaren und Laboren. Allerdingst sind die Laborbedingungen schon unterschiedlich.

Ein ChemieStudium, ist so schon sehr lang, auch weil man normalerweise promoviert! Dazu findet ein SEHR großer Teil im Labor statt, weshalb eine vorherige Ausbildung Zeit kostet und unnötig ist! Trotzdem machen das einige und sie bekommen ein paar Erleichterungen im Labor, weil sie das ja schon können ;)

Hm, schwierig. Du wärst dann beim Dr.-Titel schon sehr alt, das könnte Nachteile bringen.

Wenn man Wissenschaftler werden will, macht die Ausbildung wohl eher wenig sinn.

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