Braunsche Röhre/Elektronen?

5 Antworten

Der Röhrenaufbau ganz kurz:

Heizung - Elektronenspender - Wehneltzylinder - Anode

Die Heizung erhitzt das Spendermaterial (negativ, an Kathode liegend)

Dadurch Elektronenwolke, welche von der Anode beschleunigt wird. Durch den Wehneltzylinder erfolgt eine gewisse Bündelung / Einschnürung.

Dann gehts ab in Richtung Bildschirm.

Wer noch ein Röhrenradio in Betrieb hatte, der kennt den Effekt, dass es früher oder später einzelne Röhren nicht mehr taten. Grund: Die Elektronenquelle war versiegt, d.h. das Spendermaterial ausgelaugt.

Neue Röhre... dann wieder alles ok.

Der Bildschim selbst (Glaskolben) liegt auf Masse. Dahin verschwinden die Elektronen. Trotzdem ist der Schirm leicht geladen und zieht Staub an.

Also: Die Elektronen kommen vom Spendermaterial: dotiertes Wolfram, welches bereits bei 700-800 Grad ordentlich Elektronen aussendet

Also ist die Röhre irgendwann kaputt?

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@Lukas2812

RICHTIG . . . abgedudelt also--- neue Röhre musste dann rein!. Besonders die Endstufenröhren welche viel Power bringen müssen sind davon eher betroffen als die Vorstufenröhren.

Das hatte man im Gefühl: wenn man die Lautsärke nicht mehr hoch bekam, war es die Endstufe, falls der Empfang nicht mehr klappte, dann die Vorstufe

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Aber kommen die Elektronen nicht aus der Steckdose ? Oder ist das ein separater Stromkreis?

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@Lukas2812

Es würde auch ohne das Spendermaterial gehen, dann kämen die Elektr aus der Dose. Nachteil: dann müsste die Kathode sehr heiss sein, um genügend Elektronen aussende zu können... Prblm: Lebensdauer.

Deswegen nutz man das Spendermaterial und dieses ist dann halt mal abgefackelt.

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@Lukas2812

Die Elektronen kommen nicht aus der Steckdose, da fast alle Geräte einen Trafo enthalten. Die Sekundärseite ist von der Steckdose galvanisch getrennt.

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Die Elektronen fließen über die Kathode in die Röhre hinein und über die Anode wieder hinaus. Die Braunsche Röhre wird also von Elektronen durchflossen, von einem elektrischen Strom, wie jedes beliebige Elektrogerät auch, z.B. eine Glühlampe oder ein Heizkörper.

Der elektrische Strom fließt grundsätzlich in einem geschlossenen Kreis, dem Stromkreis, herum, bei Gleichstrom (wie bei der Braunschen Röhre) so ähnlich wie die Kettenglieder an der Fahradkette. Die Elektronen fließen von der Stromquelle über einen Leiter (gewöhnlich ein Draht) und den "Stromverbraucher" über den anderen Leiter wieder zurück. Bei Wechselstrom wird dabei ständig die Flussrichtung gewechselt.

Dann müssten sie doch über den Leuchtschirm abfließen?

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Aber ich dachte die Elektronen prallen auf den Bildschirm? Dann können sie doch nicht über die Anode abfließen

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@Lukas2812

tun sie auch nicht - -  wenn sie die Anode erreichen (es ist eine Ringanode) dann sind sie bereits so schnell, dass sie an der Anode vorbei fliegen . . 

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@Lukas2812

Doch. Der Schirm ist schwach leitend und stellt zu der Anode eine schwach leitende Verbindung her, über den die Elektronen abgeführt werden. Muss ja so sein, ansonsten würde sich der Schirm ja immer mhr aufladen...

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@michiwien22

Danke. Gut, mag sein, dass eine schwach leitende Beschichtung vorhanden ist. Ins Innere hab ich noch nicht reingeschaut. Außen rum gab es Bänder aus Kupfergeflecht ... auch Alufolie habe ich schon gesehen.

Ja, es ist richtig, dass die Elektronen weg müssen, sonst wird der Schirm heftig geladen und man kriegt einen Überschlag.

Etwas geladen ist er (ob nur bei alten Geräten weiß ich nicht), denn wenn man sich mit z.B. dem Arm nähert, stellen sich die Haare auf.

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@Lukas2812
Dann können sie doch nicht über die Anode abfließen

Doch, die können beides. Der Bildschirm liegt auf Anodenpotetial. Die Elektronen können sich in keinem Elektrogerät, auch nicht in der Elektronenröhre, "ansammeln". Elektronen können nur durchfließen!

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Die Elektronen werden von der Stromquelle nachgeliefert, an der die Röhre angeschlossen ist.

Aber die Elektronen sind doch im Kabel um irgendwann sind keine mehr da?

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Ich finde die Frage gar nicht so unbegründet. Es müsste ein Stromkreis vorliegen, die Spannungsquelle kann Elektronen ja nicht erzeugen...

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@Wechselfreund

... oder die Heizung müsste sehr heiß sein . .  dehalb nutzt man ein Spendermaterial, z.B. dotiertes Wolfram

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Wieso ist die Stromstärke klein bei den Hochspannungsnetzen?

Ich habe mich in letzter Zeit mit der Stromübertragung vom Kraftwerk zum Haushalt beschäftigt. Ich hab es so bisher verstanden:

Bei niedriger Spannung und dickem Draht fließen viele Elektronen gleichzeitig aber langsam. Die Stromstärke ist trotzdem hoch.

Bei hoher Spannung und dünnem Draht fließen wenige Elektronen gleichzeitig dafür aber schnell. Die Stromstärke ist gering.

Das verstehe ich aber nicht. I ist doch die Anzahl der Elektronen die pro Sekunde durch einen Drahtquerschnitt fliegen.

Ich stelle mir das zum Verständnis (modellhaft, also nur zum Verständnis) so vor:

Ich stehe mit der Stoppuhr an einem Leiterquerschnitt und zähle die Elektronen die pro Sekunde durchfliegen.

Es liegt eine Spannung an. Diese bewirkt das alle freien Elektronen im Leiter sich gleichzeitig bewegen.

In einem großen Drahtquerschnitt sind pro Querschnittsfläche z.B. 5 freie Elektronen zur Verfügung, die gleichzeitig losfliegen, dafür aber langsam. Da es aber 5 Elektronen gleichzeitig sind zähle ich einen Strom von 5 e pro Sekunde.

Jetzt nimmt man statt dessen einen kleinen Drahtquerschnitt. Dort ist pro Querschnittsfläche nur ein Elektron zur Verfügung. Durch die hohe Spannung bewegen sich die Elektronen aber schneller durch diesen Draht. So kommt es, dass ich in einer Sekunde auch 5 Elektronen zähle die durch den Drahtquerschnitt fliegen. Jetzt aber sozusagen hintereinander in einer Sekunde durchfliegen.

Ich meine es müsste doch immer der gleiche Strom sein den ich messe: Wenn ich eine niedrige Spannung am dicken Draht habe bewegen sich die Elektronen langsamer, dafür aber viele gleichzeitig durch den Leiterquerschnitt. Wenn ich aber eine hohe Spannung und einen dünnen Draht habe, bewegen sich die Elektronen doch schneller und es müsste doch die gleiche Anzahl an Elektronen pro Sekunde durch den Leiterquerschnitt gezählt werden.

Bringe ich hier die Begriffe Stromstärke und Leistung durcheinander oder was ist mein Denkfehler? Ich hab schon lange darüber nachgedacht und recherchiert aber nichts passendes gefunden. Ich hoffe jemand kann mir helfen.

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