Bin ich zu sensibel? Ist das noch normal?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Ist normal, übersensibel halt. 71%
Nicht normal, das ist krank! 29%

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das von dir geschilderte Verhalten ist schon überzogen meiner Meinung nach.
Den Ausdruck 'krank' finde ich zu krass, aber 'normal' ist es für mich auch nicht.
Ich glaube, du projizierst etwas (zu) sehr auf Gegenstände, was eigentlich (unbewusst) Wünsche und Befürchtungen von dir selbst sind. Also zum Beispiel: gut behandelt zu werden, empfindlich zu sein gegenüber Benachteiligung, Angst vor psychischer Verletzung ...

Genau sowas hatte ich auch schon im Sinn. Mir gehts auch hauptsächlich darum, hier evtl. eine Erklärung zu finden, warum ich so fühle. Ich wurde in meiner Schulzeit nämlich oft unfair behandelt und vernachlässigt. Wird wahrscheinlich auch einer der Auslöser sein. Wobei ich dieses "Gefühle für Gegenstände" schon ganz früher hatte, nur nicht so intensiv.

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Du hast eben ne ausgeprägte Kümmeritis. :) Solange du dich selbst nicht "opferst" oder zu selbstlos bist, ist das ja nix Schlimmes. Das, was über's normale Maß hinaus geht, also was auf Gegenstände bezogen ist, ist vielleicht ne Macke, aber mehr nicht. Manche Leute steigen erst aus dem Auto, wenn der Mensch im Radio den Satz fertiggesprochen hat; nur aus Respekt. :) Könnte man auch sagen, ist übertrieben. Bei den wirklich unsinnigen Sachen würde ich dann aber schon mir selbst sagen: Jetzt ist aber mal gut! Solang's aber nicht ausartet...

Den Satz verstehe ich nicht ganz:

Ich lasse mich nicht ausnutzen, helfe aber trotzdem Leuten, die meine Hilfe gar nicht schätzen und mich ausnutzen

Lässt du dich nun ausnutzen oder nicht? Das geht natürlich nicht. Wenn man außergewöhnlich viel hilft, dann vielleicht unbewusst deswegen, weil man die Wertschätzung der anderen erwartet, um sein eigenes Selbstwertgefühl noch etwas zu pushen. ......Fällt mir so ein: Da ist vielleicht etwas wie hier wenn jemand auf Punktejagd aus ist. Das ist nice und ne nette Bestätigung, aber doch nicht die Energiequelle, um durch's Leben zu kommen. Dafür ist eher die Geborgenheit von 1 2 3 Menschen im engsten Umfeld "zuständig".

Lässt du dich nun ausnutzen oder nicht? 

Ich versuche mal Dir das zu erklären. Also wenn ich jemandem helfe in dem ich ihm einen Rat gebe oder einen kleinen Gefallen tue, aber die Person das gar nicht zu schätzen weiß und auch nicht wirklich dankbar ist, fühle ich mich trotzdem nicht ausgenutzt. Weil ob die Person mich jetzt bei mir bedankt und sagt: Oh du bist so toll, danke für deine Hilfe, ist mir persönlich egal, denn geholfen habe ich ja trotzdem. Unabhängig davon, ob meine Hilfe geschätzt wird.

Denn mir gehts nicht darum, das sich Leute bei mir bedanken oder das ich am Ende das Gefühl habe: Geil, die Person weiß das zu schätzen, sondern mir ist es nur wichtig, dass ich weiß, ok ich hab was gutes getan und geholfen. Egal ob das geschätzt wird oder nicht!! Verstehst du, was ich meine?

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@kleinehexe2

Danke, jetzt hab's auch ich kapiert. :)

Du, wenn's kein Problem für dich ist, klingt das alles doch recht liebenswert. Aber hey, ich bin kein Arzt. Der würde sicher irgendwas finden. ;)

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》》》》》》Ich lasse mich nicht ausnutzen, helfe aber trotzdem Leuten, die meine Hilfe gar nicht schätzen und mich ausnutzen.《《《《《《

Na was denn nun? Wie dem auch sei, du bist auf alle Fälle schon man nicht nicht Normal. Besonders Übersensibel jedoch auch nicht. Da kenne ich Kanditaten die noch nen Zacken krasser als du drauf sind. Vielleicht liegt das einfach an deiner Familie und deinem bisherigen Leben. Damit meine ich das dir das was du heute bist oder machst, schon vorher vorgelebt worden ist. Das du aus einer glücklichen Familie, mit ebenso glücklicher Kindheit stammst. Wenn das so war wäre das ja ganz Wunderbar, und hättest somit eine Erfahrung, die ganz viele nicht haben und oder bisher hatten. Du gibst also im Prinzip weiter was du kennst.

Grundsätzlich ist das was du machst, und so wie du bist, vollkommen in Ordnung. Du solltest jedoch wirklich aufpassen, dass du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst, und dich jemand um den Finger wickelt, ohne das du es merkst, und du dann wirklich Ausgenutzt wirst. Oder aber du merkst es dann wenn's zu spät ist. Ein kleines bisschen mehr gesundes Misstrauen, und manchmal etwas mehr Distanz, wäre vielleicht mal nicht schlecht. Denn du allein kannst nicht jeden Retten oder Helfen.

Was aber natürlich die Sache mit den Erdbeeren angeht...... Das ist allerdings dann schon mehr als Schräg.....

Na was denn nun? 

Hier, das hatte ich in einem anderen Kommentar schon beantwortet:

Also wenn ich jemandem helfe in dem ich ihm einen Rat gebe oder einen kleinen Gefallen tue, aber die Person das gar nicht zu schätzen weiß und auch nicht wirklich dankbar ist, fühle ich mich trotzdem nicht ausgenutzt. Weil ob die Person mich jetzt bei mir bedankt und sagt: Oh du bist so toll, danke für deine Hilfe, ist mir persönlich egal, denn geholfen habe ich ja trotzdem. Unabhängig davon, ob meine Hilfe geschätzt wird. 
Denn mir gehts nicht darum, das sich Leute bei mir bedanken oder das ich am Ende das Gefühl habe: Geil, die Person weiß das zu schätzen, sondern mir ist es nur wichtig, dass ich weiß, ok ich hab was gutes getan und geholfen. Egal ob das geschätzt wird oder nicht!! Verstehst du, was ich meine?
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Nicht normal, das ist krank!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich als Antwort auswählen soll. Das mit den Menschen helfen habe ich auch und wurde damals bei meinem Aufenthalt in der Psychatrie als unnormal bezeichnet und ich sollte konsequent gegen mein Verhaltensmuster, allen helfen zu wollen, arbeiten. Mir war es auch immer egal ob Freund oder Feind quasi. Hingekriegt habe ich das bis heute nicht wirklich, das einzige was ich eine zeit lang geschafft habe ist, dass wenn es zu spät für mich war und ich zu müde war jemanden spät abends um 1 zu helfen, dass ich gesagt habe, dass ich gerne schlafen möchte, aber da habe ich mich auch schlecht gefühlt.

Das mit den Erdbeeren etc finde ich schon etwas krass, weiß gar nicht was ich dazu sagen soll, ich glaube ich würde es einfach akzeptieren, vielleicht macht dich das einfach aus, jeder hat ja so seine eigene Macke.

auch diese Frage könnte ich nicht ignorieren, ich wollte unbedingt helfen. Man sollte niemals selber zurück stecken, aber ich kann das selber irgendwie nicht. Manchmal leide ich lieber kurz und viele sind dann für die Hilfe dankbar. Wenn das aber immer und immer wieder passiert, dann leidet man natürlich nochmal anders und es ist schlecht, vielleicht wäre es wirklich besser wenn du dich etwas änderst - muss ja nicht heißen dass du gar nicht mehr hilfsbereit bist. Den Psychologen sind wir bestimmt ein Dorn im Auge haha

Haha, danke dir für deine ehrliche Antwort!

Psychologen sind wir bestimmt ein Dorn im Auge haha

Das denke ich auch. :D

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Ist normal, übersensibel halt.

ist nicht ganz normal in dem sinne aber richtig krank ist es auch wieder nicht.

Ich z.b. bin da genau das gegenteil, ziemlich Gefühlskalt und Emphatie empfinde ich auch nur sehr selten.

Wirklich schlimm finde ich aber keins von beiden. Auch wenns mich manchmal stört das ich kein plan hab was ich tun kann wenns jemandem schlecht geht. Weis dann weder was ich sagen soll noch interessierts mich zu 100% ich hoff dann halt das es ihm schneller besser geht damit ich mich nicht drum kümmern muss.

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