Bin ich gray-asexuell?

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8 Antworten

Anstatt dich jetzt auf Teufel komm raus in eine bestimmte Schublade zu stecken, solltest Du vielleicht eher mal abwarten was das Leben noch für dich zu bieten hat.

Mit 19 Jahren ist man gerade mal in der absoluten Anfangszeit, was das Beziehungsleben und die Sexualität anbelangt, und da wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch eine Menge für dich auftun, und auch ändern.

Ob du also jetzt a-sexuell, b-sexuell, c-sexuell oder was auch immer bist: Mach doch erstmal ein paar Erfahrungen mehr.

Vielleicht war es auch einfach nicht der Richtige und du hast dich nicht so richtig wohl gefühlt. Es hat einen Grund warum man nicht mit jedem schläft der da rumläuft wenn man halt nicht so gestrickt ist. Viele müssen sich dabei einfach wohl fühlen und geborgen und aufgehoben und brauchen ein gewisses Maß an Vertrauen der anderen Person gegenüber. Dieses ungute Gefühl was da aufkommt ist nicht Anderes als ein Mangel an Vertrauen oder ähnlichem.
Man muss nicht aus jedem Mist gleich ein psychologisches Bild basteln. Das wird schon. Aber du solltest versuchen besser auf dich aufzupassen. Es kann natürlich sein dass du eine Aversion gegen Sex entwickelst, wenn du dich immer wieder auf Menschen einlässt denen du nicht wirklich vertraust was das betrifft. Sex ist mMn im Moment etwas "modernes". Es hat oft weniger mit Gefühl zu tun als der Tatsache, dass man angeblich Sex haben MUSS in einem best. Alter. Das ist halt Quatsch. Wenn du mich fragst zumindest.

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Bin ich asexuell und kann man das irgendwie beeinflussen?

Frag dich, wie intensiv deine sexuellen Fantasien sind und wie stark und befriedigend dein sexuelles Erleben bei der Masturbation ist.

Wenn du beides intensiv und lustvoll erlebst, dann bist du nicht asexuell, sondern deine Reserviertheit dem Sex gegenüber hängt ausschließlich mit deinen bisherigen sehr negativen Erfahrungen beim Sex mit einem Partner zusammen.

Rede dir nicht ein, dass etwas nicht mit dir stimmt, sondern suche dir (gesprächs)therapeutische Hilfe, um die negativen Erfahrungen beim Sex und/oder Probleme mit deinem Körper-Selbstbild zu verarbeiten.

Mit deinen eigenen Gedanken trudelst du dich nur immer tiefer in das Problem ein.

Erstmal: Dass du vielleicht auch aus anderen Gründen keine sexuelle Anziehung empfindest oder keinen Sex haben willst, heißt nicht, dass du nicht trotzdem auch asexuell sein kannst. Das schließt sich nicht aus, und manche Menschen können das für sich auch gar nicht so gut auseinanderhalten.

Egal warum du keinen Sex willst, du hast gute Beziehungen verdient, und das heißt: Beziehungen, in denen deine Bedürfnisse respektiert werden. Solche Menschen finden sich schon immer wieder. Vielleicht nicht so häufig, wie die anderen, aber es gibt sie auf jeden Fall.

Du kannst dich als gray-asexuell sehen, wenn das für dich stimmig ist, aber du musst nicht. Du kannst es angehen, deine bisherigen sexuellen Erfahrungen zu verarbeiten, aber du musst das nicht jetzt sofort und alleine machen.

Dass du keinen Sex haben willst, ist erstmal so, und wenn deine Partner_innen das nicht akzeptieren können, dann sind sie das Problem, nicht du. :)

Eine Ganz wichtige frage ist doch: Warst du damals auch bereit mit ihm zu schlafen oder hat er dich dazu genötigt?

Viele junge Mädchen sind leider so gestrickt, dass sie sich unter Druck setzen und mit ihrem Partner schlafen, weil sie Angst haben, ihn zu 'verlieren'.

Diese Jungs/jungen Männer sind auch nur auf Sex aus und nehmen wenig Rücksicht auf die Partnerin.

Oder wolltest su nur Sex haben, um der primitiven Gesellschaftsstruktur "früh übt sich" gerecht zu werden? Wenn ja, dann war das dumm.

Jeder Mensch ist individuell und wann jemand bereit ist, lässt sich nicht durch ein 'Durchschnittsalter' berechnen. Gibt auch welche, die erst mit 40 bereit sind. Und das ist auch völlig in Ordnung!

Eines ist sicher: für viele Männer ist Sex wichtig. A-Sexuelle Frauen haben da sehr große Probleme, jemanden zu finden, der einen akzeptiert, wie man ist. Man wird in solchen Dingen oftmals gar nicht ernst genommen. Du wirst dann oft so primitive Sprüche hören wie: "da hast du noch nicht mit einem richtigen Mann geschlafen. ;)" mit der Andeutung auf sich selbst. Solche Männer sind trash, bitte sofort aussortieren.

Vermutlich hat sich einfach "nur" eine Blockade aufgebaut! Aufgrund der bislang negativen Erfahrung!

Wichtig: Verliebst Du dich, gebe dem nächsten Partner eine Chance! Versuche möglichst locker und vorbehaltlos zu sein!

Viel Erfolg, alles wird wieder gut!

Also, was schon mal schräg ist, das ihr unbedingt immer irgendwelche Fachbegriffe finden müsst. Was meinst du, wieviel Frauen kein Bock auf Sex haben. Guck mal in Männerforen, die sind voll davon. Das ist keine Krankheit. Das ist eben einfach so. Du kannst ein paar Dinge machen, zum Frauenarzt gehen und deinen Hormonstatus untersuchen oder zu einen Sexualtherapeuten gehen. Du kannst auch Yoga machen oder progressive Muskelentspannung machen um mehr Körperbewusstsein zu entwickeln. Aber letztendlich hilft es nur zu warten... auf einen Kerl, den du so hot findest, dass du unbedingt willst und auch tatsächlich Verlapverspürst

A-Sexualität ist auch keine Krankheit!? Oder sind Homosexuelle auch für dich krank?

Dass sie direkt einen Fachbegriff braucht, ist doch klar. Sie braucht eine Gruppe, eine Schublade, wo sie sich reinstopfen und dazugehörig fühlen kann. Da sie eben glaubt, nicht heterosexuell zu sein. Da hilft der ganze Yogaquatsch auch nichts. So etwas kann man nicht ändern, man muss sich so akzeptieren wie man ist.

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@Yuurie

Psychische Dinge sind nur dann Krankheiten und werden als solche auch prognostiziert und behandelt, wenn der "Kranke" sich beeinflusst fühlt und darunter leidet. Bzw. wenn irgendjemand stark darunter leidet. Ansonsten ist das alles "nur" Leben. Und Leben bedeutet NICHT, dass man frei von Sorgen, Problemen, Krankheiten, Leiden oder Selbstzweifeln ist.
Das Problem ist nur, dass heutzutage viele dazu neigen Allem gleich ein Psychisches Problem zu unterstellen. Das ist eine Schlange die sich selbst in den Schwanz beißt. Es schadet mehr als es hilft. Weil viele nicht begreifen oder sehen wollen, dass ein gewisses Maß an Unwohlsein zum Leben dazu gehört. Dass nicht alles immer glatt läuft. Dass viele Dinge oft einfach nur Pech sind. Wenn man diesen Menschen - denen es so eigentlich ganz gut geht - jetzt auch noch psychische Probleme "anredet" - glauben sie womöglich selbst noch dran und es wird schlimmer.
Renne mit einem Kind dauerhaft und ständig zum Arzt - es wird ein schlechtes Selbstbild entwickeln weil es ständig denken wird krank zu sein - oder "nicht richtig" - auch wenn es schon lange erwachsen ist. Worte haben zu viel Macht um sie einfach so über Andere herabzulassen ohne drüber nachzudenken, was sie auslösen könnten. Und eine Beurteilung eines psychischen Status über Menschen, die man nicht kennt und nur ein paar Zeilen liest von denen, lässt absolut keinen Schluss darüber zu wo das Problem liegt.
Ich finde es sogar gefährlich hier Menschen aufgrund ein paar geschriebener Zeilen gesundheitlich beurteilen zu wollen.

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Ich bin jetzt mal ganz böse: Das wird schon.

Muss ja auch werden ;)

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