Bibel setzt auf rhetorische Mittel?!

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25 Antworten

Ich sehe die Genesis nicht als ein rhetorisches Mittel sondern zumindest in Bezug auf die Evolution so wie es durchaus in der Reihenfolge geschehen ist. Einzig die Stelle der Welt im Kontrast zur gesamten Schöpfung würde ich anzweifeln. Was die Tage angeht, dass damit die Tage Gottes und nicht der irdischen Welt gemeint sind, und dass diese göttlichen Tage symbolisch für den Menschen wie 1000 Jahre sein können und dass diese 1000 Jahre symbolisch damals für einen unermesslich langen Zeitraum galten, was dadurch nahe gelegt wird, dass Adam sterben würde sobald er von der Frucht vom Baum der Erkenntnis essen würde und dennoch weitere 930 Jahre der Genesis nach gelebt haben soll (was also schon ein gewaltiges sobald ist), legt für mich nahe, dass die Genesis nicht rhetorisch gemeint ist, sondern nur dem Verständnis der damaligen Menschen nahe kommen sollte. Ich meine, die Strafe zum berühren der Bundeslade ist doch ein weiteres Beispiel. Heute, durch Kenntnis von Elektrizität wissen wir, dass nach der Beschreibung der Bundeslade diese ein einfacher, aber wirkungsvoller Kondensator war. Berührte man diese und gleichzeitig den Boden, löste man einen Kurzschluss aus und es war demnach nicht Gottes Strafe, sondern eine logische Konsequenz, dass derjenige, der sie direkt berührt tot umfällt. Damals wussten die Menschen nichts von Elektrizität und Kondensatoren, daher die Warnung mit der Strafe Gottes.

Wenn Dein Religionslehrer tatsächlich selbst glaubt, dass ein großer Teil der Bibel nur symbolisch oder gar rhetorisch sei, dann tut er mir leid, denn er ist vermutlich zu sehr von Kirchenlehren indoktriniert, die von der Fülle und Wahrheit des Evangeliums ablenkt. Wenn er aber nur der Einfachheit halber behauptet hat, dass ein Großteil rhetorisch sei, dann würde ich ihm sagen, dass er mal nicht ganz so oberflächlich seinen Lehrstoff behandeln sollte, sondern die Hinweise, welche die Bibel enthält, nutzen sollte, damit man die Wahrheit der Erzählungen in der Bibel besser versteht.

Es kommt mir fast so vor, wie eine Folge Alpha Centauri, wo zu verschiedenen Problemen immer fadenscheinige Ausreden genutzt werden, um einem zu ausufernden eigentlichen Problem aus dem Weg zu gehen, nur damit es in die Dauer der Folge passt. Ich kann mich noch besonders gut daran erinnern, dass in einer Folge der Warp und Impulsantrieb aus Star Trek behandelt wurde und welche beklopte Ausrede kam da? Dass das Prinzip von Ursache und Wirkung es unmöglich mache, dass jemand die Beschleunigung überstehen könnte. Was für ein Schrott. Die Trägheitsdämpfer müssen natürlich erst auf den Beschleunigungsbefehl reagieren und insofern stimmt es natürlich mit dem Hinweis auf das Ursache-Wirkungsprinzip, aber unterschlagen wurde dabei offensichtlich, dass auch die Triebwerke erst reagieren müssen, also ebenfalls erst nach dem Beschleunigungsbefehl entsprechend arbeiten. So wurde aus Zeitgründen ein Problem genannt, welches vollkommener Unsinn ist, um von einem Problem abzulenken, was schwieriger zu erklären ist, aber auf die Wahrheit hinweist.

Die Auferstehung wie jedes Wunder ist ein Ausserkraftsetzen der Naturgesetze. Wenn man Gott nicht zutraut die Welt in gänze in sechs Tagen geschaffen zu haben, warum begrenzt man in dann auf kleine Wunder, oder wenn man die Auferstehung für wahr hält warum dann nicht auch die anderen Wunder? Die Mittel setzt auf rhetorische Mittel, aber nur in der Art der Literaturstile (Metaphern, Parallelen, Rhythmen), nicht was den sachlichen Inhalt betrifft. Die Auferstehung Jesu Christi ist für Christen zentraler Glaubensinhalt. Nach der Verkündigung des Neuen Testaments erstand der Sohn Gottes, am dritten Tag nach seiner Kreuzigung von den Toten zu neuem, unzerstörbarem Leben und erschien seinen Jüngern in leiblicher Gestalt. Das Neue Testament schildert nicht die Auferstehung selbst. Dieses Ereignis, das jede menschliche Vorstellungskraft sprengt, wird vielmehr indirekt dargestellt, indem die Erfahrungen der Menschen erzählt werden, die bezeugen: Jesus lebt, Gott hat ihn vom Tod auferweckt. Drei Tage nach Jesu Tod finden die Frauen, die Jesus bis zu seinem Tod begleitet haben, das Grab leer und erfahren als Erste von der Auferstehung (vgl. Lukas 24,1-12). Die Jünger, denen sie von ihrem Erlebnis berichten, schenken ihnen keinen Glauben. Doch dann begegnen zwei von ihnen auf dem Weg zum nahe gelegenen Emmaus selbst dem auferstandenen Herrn. Sie erkennen ihn zunächst nicht. Erst als er ihnen beim Mahl das Brot bricht, gehen ihnen die Augen auf (Lukas 24,13-35). In den folgenden Tagen begegnen auch die anderen Jünger dem Auferstandenen. Nach dieser alles verändernden Erfahrung braucht ihr neu geweckter Glaube die sichtbare Gegenwart Jesu nicht mehr. Wie alle Christen nach ihnen, können sie darauf vertrauen, dass Jesus nunmehr in einer anderen Weise bei ihnen ist. In 1 Korinther 15,20-28 erklärt Paulus, was die Auferstehung Jesu für uns bedeutet: Wenn wir auf Jesus Christus vertrauen, hat der Tod nicht mehr das letzte Wort. So wie durch einen Menschen, Adam, die Sünde und der Tod in die Welt gekommen ist, so bringt mit Christus, dem »zweiten Adam«, nun ein Mensch Auferstehung, Leben und Heil. (Mk 16,6). Es bezeugt die Folgen dieser Tat für einige der ersten Jünger und andere Menschen, die den auferstandenen Jesus laut einer sehr frühen Zeugenliste „gesehen“ haben (1 Kor 15,5-8). Auf dem Zeugnis dieser Erfahrung beruht der Glaube des Urchristentums an die Messianität Jesu Christi und an die Rettung der seinen Namen bekennenden Getauften zum Ewigem Leben. http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn09jf_art3.htm

Viele Theologen reden so, dass ist offizielle Lehrmeinung an vielen ev. Unis. Aber die Bibel ist total uptodate. Es gibt sooo viele Spötter- gegen Gott und die Bibel sowieso. Also habe ich mich erstmal auf die wissenschaftliche Suche begeben, wie verlässlich die Bibel ist, in Bezug auf Überlieferung. Sie ist total verlässlich. Die Funde in Qumran bestätigen dies und mehr als 20 000 Fragmente des NT.

Die historischen Beweise gibt es auch. Sowie archäologische Beweise - über die Orte, die in der Bibel angegeben sind oder Personen. Ausgrabungen können es nur bestätigen.

Das AT ist voller Hinweise auf Jesus, den Messias oder griech. Christus. Die Psalmen z. B. - Ps 22 - Jes. 53. Jesaja wurde 550 etwa v.Chr. geschrieben, und die älteste Schriftrolle von Jes. ist auf 250 v.Chr. zurückdatiert - beschreibt exakt Jesu Taten und Leiden und Tod - und Auferstehung. So auch Sach. 12 (AT).

Weil die Bibel so alt ist glauben viele, darüber spotten zu können. Aber sogar in unserer Zeit erfüllen sich die Prophetien von Daniel oder Offenbarung. Außerdem sind schon etwa 90 % der Bibel erfüllt - wenn nicht mehr.

Die Geschichte des Volkes Israel, die Vertreibung, die Neugründung nach so langer Zeit des Staates Israel - ob man nun dafür ist oder dagegen - alles schon vorhergesagt. Und zwar so exakt, dass man ignorant sein muss, um zu meinen, dass es hohle dumme Reininterpretierung sei...

Es gibt sehr wohl wunderbare Beweise, wie viel logischer die Kreation ist als die Evolution - aber als ich Christ wurde hatte ich auch an die Evolution geglaubt, weil das nicht ein zentrales Thema ist - vielmerh sollen wir nicht über die Anfänge der Welt streiten, heißt es im NT (Kol, glaub ich).

Sogar nichtgläubige Wissenschaftler bestätigen, dass Jesus lebte und am Kreuz starb.

Die Augenzeugenberichte sind nicht von der Hand zu wischen. Auch andere Geschichtsschreiber außerhalb der Bibel bestätigen es. Sogar die Mischnah.

Ich rate dir, nicht Menschen zu fragen nach ihrer Meinung über die Bibel. Suche dir Fakten von wissenschaftlicher Seite, um sicher zu sein und wage dich mal an die Bibel.

Apg. 7 beschreibt den roten Faden der Geschichte, und um was es geht - bis hin zu Jesus.

Fang mit dem NT an, und lass es mal an dein Herz ran. Und Gott sei Dank - wir sollen nicht unseren Verstand an den Nagel hängen, so kannst du bei komischen Versen ruhig mal den Sinn - entweder stehen lassen und weiterlesen - oder nachgoogeln - es gibt super gute einfache Erklärungen.

Die Bibel setzt eben nicht auf rhetorische Mittel, so Paulus selbst im Korintherbrief...(1.oder 2.?) Rhetorik hörst du von Menschen, die dich einlullen wollen mit ihren Gedanken - gespickt mit Spott - das benutzt man gerne in der Redekunst. Darauf baut die Bibel nicht.

Jesus liebt dich. Klingt vielleicht abgedroschen. Aber wahr. Und er sagte schon damals, dass in Seinem Namen viele kommen, die Unrecht tun - aber Jesus hatte nie Unrecht getan.

Ich persönlich finde es lächerlich, wie viele über Gott spotten...Sie sollten mal nachdenken - was wenn sie sterben und vor Ihm stehen? Er ist gut, drum nahm Er die ganze Schuld auf sich. Er "hat keine Freude am Tod der Gottlosen.

Das stimmt so nicht, denn es ist erwiesen, das sich Deine Beispiele überwiegend auf alte Geschichten beziehen, die mit der Bibel nichts zu tun haben.

Der christliche Glauben wurde erst etwa 60 Jahre nach seinem Tod von Paulus "gegründet", Jesus selbst war ein stockkonservativer Jude. Dem lag nicht daran, einen eigenen Glauben zu gründen. Wenn es ihn denn überhaupt so gegeben hat, was man durchaus bezweifeln kann.

Das Kreuz war lediglich ein damals gebräuchliches Hinrichtunginstrument, besonders für politische Verbrecher. Also kein göttliches Zeichen.

In Namen dieses angeblichen Gottessohnes sind allein in Südamerika Millionen von Ureinwohnern gestorben, was sogar von Papa Ratzi folgendermassen hämisch kommentiert wurde: die Christianisierung Lateinamerikas wurde von den Ureinwohnern unbewusst herbeigesehnt.

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Abgesehen von den Geschichten oder auch nur Teilen von ihnen,die wissenschaftlich belegt werden konnten,wissen wir recht wenig über die Menge an wahrheitsgemäßer Fakten. Sowohl die Urformen der Bibel selbst als auch die Informationsbeschaffungen sind alle durch weitererzählungen entstanden. Und wie das bei Kettennachrichten der Fall ist,kommen da auch öfters neue Aspekte hinzu,andere fallen weg. Tatsächlich sollte nicht alles in der Bibel haargenau wortwörtlich genommen werden. Man sollte stets die Forschung weiterführen,um mehr ans Licht zu bringen,doch letztendlich heißt es Glauben,und der sollte auch so praktiziert werden.

Hallo - im Prinzip haben einige user schon richtig geantwortet, dass man nicht mit Gewissheit differenzieren kann.

Diejenigen, die an die Bibel glauben, halten aber stets dagegen und sagen, dass z.B. archäologische Funde und Namen von Königen und Reichen im AT und NT ihre Richtigkeit stützen. - Das ist aber falsch. Oder nur zu kleinen Teilen richtig.

In der Tat hat es Personen und politische Ereignisse gegeben, die nicht erfunden sind. Das gilt vor allem für die Namen der Könige anderer Völker. Die Bibelschreiber haben aber die Ereignisse aus ihrer "Sicht" wieder gegeben - sie haben sie zu Progapandazwecken verfälscht. Das gilt für das AT und NT. Dies war damals nicht unüblich, deshalb ist es auch nichts Besonderes. Geschichtsschreiber, die Tatsachen aufschrieben, waren damals rar.

Es ist zwar richtig, dass die Urschriften des AT, die heute noch erhalten sind, von den Qumranrollen gestützt werden. Das besagt aber nur, dass die Abschriften sorgfältig waren. Es sagt nichts über den Wahrheitsgehalt aus.

Historiker und Bibelforscher wissen recht genau, welche literarischen und mythischen Vorlagen die Geschichten der Bibel haben. Es sind also alles Legenden, die wie auch die Grimmsmärchen irgend einen wahren Kern haben. Seriöse Bibelforscher und historisch-kritische Theologen wissen, dass es unklar ist, welche Jesusaussagen tatsächlich von ihm stammen. Alles wurde von Nichtzeugen und vom Hörensagen aufgeschrieben, und zwar Jahrzehnte nach seinem Tod. Du kannst dir ausrechnen, wieviel historische Wahrheit da übrig geblieben sind.

Zur Auferstehung: Es ist bemerkenswert, dass alle vier ins NT aufgenommene Evangelien eine andere Version dieser Geschichte haben mit anderen Personen, einem anderen Ablauf, anderen Aussagen Jesu. Sie ergänzen sich nicht - sie widersprechen sich. Das Argument, dass die Anwesenden aufgeregt waren und deshalb ein wenig durcheinander ist Blödsinn - es sind vier unterschiedliche Geschichten und es ist Augenwischerei, dies als eine göttliche Wahrheit und Tatsachen zu verkaufen.

Ganz einfach.Bildhafte Sprache wird dort verwendet,wo es keine Menschen als Zeugen gab,oder/und Menschen versuchen etwas in menschlicher Sprache zu erzählen,was eigentlich nicht beschrieben werden kann. Z.B.wenn du noch nie ein Schnitzel gegessen hast,kann ich dir mit Umschreibungen erklären wie es schmeckt. Bei der Schöpfung des Himmels und der Erde war kein Mensch anwesend.Gerade die Schöpfungsgeschichte kann man nicht wörtlich nehmen.So ist der erste Bericht viel älter und stellt Gott in den Mittelpunkt.Beim zweiten -die wohl von Priestern erstellt wurde-steht die Beziehung des menschen zu Gott im Mittelpunkt.Die Schriften sind ein herantasten des menschen an Gott.Denn Gott ist nunmal für den Menschen nicht zu erfassen-wie das Meer niemand erfassen kann-nur einen Ausschnitt.Aber man kann sich hineinstürzen,man kann es erfühlen,eintauchen,sich die Wellen ins Gesicht spritzen lassen und so begreifen-wie bei Gott. Wo Zeugen sind,wie nach der Auferstehung,daß sind niedergeschriebene Erlebnisse.Übrigens spricht Jesus auch viel in Bildersprache,denn der Mensch benötigt Bilder zum Verstehen.

Das sehe ich genau so!

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Schwierige Frage.

Einige Stellen sind eindeutig erkennbar. So steht zum Beispiel bereits am Anfang der Offenbarung des Johannes, dass er aufgeschrieben hat, was er gesehen hat.

Selbst wenn man die Bibel wort-wörtlich und als die absolute Wahrheit nimmt, würde die Offenbarung des Johannes also nichts weiter besagen, als dass Johannes in seiner Vision etwas gesehen hat - mehr nicht.

Andere Stellen sind schwerer zu deuten. Ohne den Gesichtsausdruck von Jesus zu kennen, den er bei dem einen oder anderen Satz gehabt hat, weiß man nicht, ob er irgend etwas so gemeint hat oder einen Scherz gemacht hat.

Das ist schwer zu erkennen, denn manche Dinge werden dir nur unzureichend erklaert und die, die es interpretieren, wissen selbst nicht, was der Hintergrund der Worte und Geschichten sind, weil sie die universelle Wahrheit nicht kennen. Die meisten Geschichten sind wohl verpackt und nur dem zugaenglich, der auch schon gewisse Erfahrungen spiritueller Natur sein Eigen nennen darf. Wuerdest du die Wahrheit einfach so erzaehlen, dann wirst du auf WIderstand stossen, also versuchst du mir Geschichten, die Menschen dazu zu bringen, eben bestimmte Erfahrungen zu machen. Natuerlich versteht es keiner, weil sich die Menschen auftun, an den Worten und Geschichten selber einen SInn zu finden. Der Sinn besteht aber in der Erfahrung mit Gott und nicht in den Worten. Worte sind nur Wegweiser, dir den Weg zu weisen zur Wahrheit und der Gemeinschaft mit Gott. Wenn ich dir die Wahrheit jetzt sage, dass du ein geistiges Wesen bist, das ewig waehrende Bewusstsein, und im Moment eine Erfahrung als Mensch machst, wuerdest du mir glauben? Aber wenn ich dir sage, das du deine Freiheit in der Zukunft als gelaeuterte Seele erfaehrst, sofern du an den Herrn glaubst, klingt das plausibler. Versuche den Hintergrund zu verstehen, wie soll der Sehende den Blinden erklaeren was sie nicht sehen koennen? Alles Gute!

Dein Reli-"Lehrer" ist ein Opfer der moderen Bibelkritik. Welcher Mensch will beurteilen, was nun in der Bibel richtig und was mystisch ist? Nicht wir beurteilen die Bibel, sondern die Bibel beurteilt uns. Niemals fordert uns die Bibel auf, blinden Glauben zu üben, sie ruft sogar zum Prüfen auf (Maleachi). Die Glaubenden sind die Denkenden. Was stimmt, findet man NUR heraus, wenn man die Aussagen der Bibel nimmt und TUT. Das ist "hebräisch" - aber wir sind griechisch geprägt und versuchen durch Denken und Diskutieren alles herauszufinden. Das funktioniert niemals. Glauben - tun - erleben! Der Glaube ist nicht vermittel bar, sondern eine persönliche Sache.

Die Schöpfungsgeschichte ist ein alter Mythos - eine Art und Weise, wie sich die Menschen vor Urzeiten die Entstehung der Welt zusammengereimt haben. Es stecken darin mehr theologische Aussagen, z.B. über die Natur Gottes und der Welt, als wissenschaftliche, die uns genau erklären würden, was wann passiert ist.

Wie er das mit der Auferstehung meint, würde ich auch gerne wissen. Meint er das so, dass Jesus tatsächlich nach der Kreuzigung noch (oder wieder) gelebt hat? Oder meint er es so, wie Paulus schreibt: dass Jesus damit für alle, die daran glauben, ein für alle mal den Tod besiegt hat?

Die Schöpfungsgeschichte ist ein alter Mythos - eine Art und Weise, wie sich die Menschen vor Urzeiten die Entstehung der Welt zusammengereimt haben.

Die (alle) Menschen oder nur die Anhänger des jüdischen Glaubens?

Denn Juden, Christen und Muslime berufen sich auf den abrahamitischen Glauben.

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@hauseltr

Die Menschen, bei denen dieser Mythos aufgekommen ist, hatten vermutlich irgendeine entfernte Vorform des jüdischen Glaubens. So genau bin ich da nicht auf dem Laufenden, aber eine Theorie ist, dass der "JHWH"-Glaube aus einer vulkanischen Gegend irgendwo in der Nähe des heutigen Israel kommt und "JHWH" ursprünglich eine Art Wettergott war. Woher die Schöpfungsgeschichte genau kommt, weiß ich jetzt nicht. Es gibt ja auch in der Bibel genau genommen zwei Schöpfungsgeschichten.

Und diese Geschichte ist dann vom Judentum aus auch in Christentum und Islam eingegangen, das stimmt.

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Wer ein Glaubensbuch wortwörtlich nimmt, hat immer Menschen um sich ,die alles kurz und klein Reden.Nimmst du Glaubensbücher aber um ihren Sinn daraus zu erfahren um zu erkennen, was Gott will, so kommst du ein großes Stück weiter.Beides zusammen geht nicht.Wie du hier lesen kannst ,zerreißen sich die Menschen Wortwörtlich in der Luft ! Übersetzungsfehler die sich eingeschlichen haben tragen einiges dazu bei, das ganze noch konfuser zu machen. Da wird aus einer Jungen Frau eine Jungfrau,nur um einen Menschen zu etwas besonderem zumachen,was er nie sein wollte(Betet nicht mich an,Betet meinem Vater im Himmel an ) Da wird aus der Seite Adams eine Rippe, aus der Hilfe Adams eine Gehhilfe (Krückstock) usw.Die abenteuerlichsten Märchen werden herbeigesucht um aus der Jungen Frau nach der Geburt Jesu,eine Jungfrau zu machen.Gott will gar keine Abenteuergeschichten,Er will das wir Uns lieben und unseren Nächsten und das Wir Gott als alleinigen Herscher anerkennen und lieben Mehr braucht es nicht zum Glauben. Wenn in der Einen Religion,Heidnische Bräuche aus anderen Religionen einfließen, so wird sie unglaubwürdig ! Verkommt zur Pseudoreligion und wirkt Kindisch.Wir haben nur einen Gott,und das ganze drumherum von Heiligen,vor denen wir knien, Zeichen ,vor denen wir knien und denen wir nachahmen, lässt alles lächerlich erscheinen,wie es die Vielgötterei damals suggerierte. Als wenn Gott nicht ohne diesen Firlefanz existieren könnte!

Dein Religionslehrer passt mit seiner Äußerung hervorragend in das Schema der "modernen" Theologie: Wenig Ahnung, aber davon jede Menge.

Selbstverständlich ist die Bibel wie grundsätzlich jeder Text erstmal wörtlich zu verstehen, das ist nebenbei bemerkt die einzige Möglichkeit, sich den Inhalt zu erschließen. Klar gibt es Symbolik in der Bibel, und das nicht zu knapp. Diese rhetorischen Elemente sind aber niemals "Selbstzweck", sondern unterstützen den zentralen, historischen Handlungsstrang. Genauso wie auch wir unsere Erzählungen mit Redewendungen und Metaphern ausschmücken. Das gibt es in jeder Sprache und ist nichts Ungewöhnliches. Und gerade die ersten Texte der Genesis, die das Fundament der ganzen Bibel bilden, sind so "wörtlich" zu verstehen wie kaum ein anderer biblischer Text.

Die Texterschließung folgt einem natürlichen, logischen Raster:

http://www.gutefrage.net/tipp/wissenschaftliche-bibelauslegung--konkordante-uebersetzungsmethode

Fazut: Genau das Gegenteil dessen, was Theologen behaupten, ist richtig.

Woran soll man angeblich die Geschichten der Bibel differenzieren können?

Einige Dinge, die in der Bibel stehen, sind mit Sicherheit so geschehen, andere Dinge eher weniger.

Da gilt es, logisch zu hinterfragen, denn nicht alles in der Bibel ist totaler Schwachsinn. Jedoch KANN man nicht alles wortwörtlich nehmen. Nimm die Schöpfung wortwörtlich und dir wird jeder anwesende Mensch, der an Evolution und Forschung glaubt, aus dem Fenster springen ^^ Zudem hättest du den Menschen von Damals auch schlecht eine Evolutions-Theorie auf den Tisch legen können.

Zudem finde ich einige Religionslehrer und überwiegend Pfarrer und Kirche sehr fragwürdig und nicht alle stellen sich gerade glaubwürdig an.

Kurzum: Kein Problem mit dem Glauben - aber glaube auch mit Verstand, denn nur, wer sich eigene Gedanken macht, der kann zur Erkenntnis kommen. Wenn es Gott gibt, dann hat er uns für solche Aktivitäten auch unseren Intellekt und die Denk-Fähigkeit gegeben.

dass die Bibel nicht zu 100% wörtlich zu nehmen sei und dass Geschichten wie die Entstehung der Welt, metaphorisch zu deuten wären, während die Auferstehung Christi natürlich real sei

Dein Lehrer übernimmt hier inkonsequent Erkenntnisse der historisch-kritischen Bibelexegese: Dass die Bibel nicht immer wörtlich zu verstehen ist, gehört zu deren Erkenntnissen, ebenso, dass die Schöpfungsmythen (es gibt ja zwei davon) zu den Texten gehören, die symbolisch zu verstehen sind.

Es ist aber auch eine Erkenntnis der historisch-kritischen Exegese, dass die Wundererzählungen in den Evangelien auch symbolisch zu deuten sind. Und dazu gehört auch die Auferstehung Christi, die damit ebenfalls nicht absolut wörtlich zu deuten ist.

Diese Sicht der Dinge, in der Ergebnisse der historisch-kritischen Exegese nur übernommen werden, wenn sie zur Lehrer passen, hat übrigens auch die katholische Kirche.

Wenn man so an die Bibel herangeht, ist die Frage, wer festlegen will, welche Textstellen symbolisch und welche wörtlich zu verstehen sind? Häufig ist es so, dass die, die anfangen, bestimmte Bibelstellen nur noch symbolisch zu verstehen, irgendwann große Teile der Bibel oder gar alles symbolisch auffassen und an der Wahrheit von Gottes Wort zweifeln.

Deshalb würde ich ein wörtliches Auslegen der Bibel bevorzugen, wo immer dies möglich ist. Mehr als gute Gründe dafür liefert m.E. dieser Artikel: http://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-eingegeben.html

Der Lehrer musste einfach nur die wirren Texte voller Wiedersprüche, meschenfeindlicher Äußerungen und Fehler rechtfertigen.

Wie man die differenzieren soll? Hmm, das was mittlerweile eindeutig wiederlegt ist, ist natürlich metaphorisch, der Rest absolut und wortwörtlich wahr ...

Bitte doch mal deinen Relilehrer dir zu erklären, wie man die Differenzierung aus der Bibel herleitet.

Ansonsten: Glaubt man an einen Schöpfergott, so kann man annehmen, daß dieser jeden einzelnen Menschhen mit ausreichend gesundem Verstand gesegnet hat, um selbst herauszufinden, welche Teile der Bibel wörtlich zu nehmen sind und welche nicht.

Bin schon seit drei Jahren aus der Schule raus. Aber immer, wenn ich auf religiösen Irrsinn stoße, fällt mir das hier wieder ein. Bei Religionen von Hausverstand zu sprechen, ist immer so ne Sache.

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Glaubt man an einen Schöpfergott, so kann man annehmen, daß dieser jeden einzelnen Menschhen mit ausreichend gesundem Verstand gesegnet hat, um selbst herauszufinden, welche Teile der Bibel wörtlich zu nehmen sind und welche nicht.

Betrachted man hingegen die Realität und die schiere, irrsinnige Dummheit die Menschen an den Tag legen können, verpufft derlei Optimismus bedauernswert schnell.

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Hallo Bonanzaxyz,

so schwierig ist das gar nicht. Sieh mal hier, was Jesus darüber sagte:

Mt 11,25 In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.

Sogar Kinder, Jugendliche und Ungelehrte würden solche Unterscheidungen machen können.

So ist er Bericht über die Auferstehung ein Bericht, der Schöpfungsbericht ebenso.

Wenn Jesus ein Gleichnis einfügte, um etwas zu erklären, machte er das deutlich und wo die Offenbarung Zeichen oder Bilder verwendet, erkennt man das.

Bitte um Gottes heiligen Geist, das wird Dir helfen, zu erkennen, dass Du Falschaussagen nicht aufsitzt.

Zum Schöpfungsbericht, was hielt Jesus davon?

Mat 19,4 Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat2 5 und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?

Was meinte er über die Sintflut?

Mat 24,37 Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. 38 Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, 39 und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein.

Und so könnten wir weitermachen bis morgen früh!

Gar nicht. Wenn du dich einmal ausgiebig mit der Bibel befasst und sie studierst, dann wirst du sehen das alles was darin steht wörtlich zu nehmen ist. Es handelt sich bei allen um Tatsachen. Diese können auch alle bewiesen werden.

Ich finde es krass von einem Religionslehrer so etwas vor seinen Schülern zu sagen.

„Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“

Hebräer 11:1

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@Ryuuk

Das schenke ich dir gern, Stück für Stück, lieber Ryuuk.
;-)

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Das ist grober Unfug, Spuckfischchen.

So meinst du also z.B., daß die Erschaffung der Welt in 6 Tagen Tatache ist? Und daß Eva aus der Rippe erschaffen wurde? Oder doch lieber aus einem Klumpen Lehm?

Oder daß die Erde eine Scheibe ist (oh, pardon, das war jetzt wohl nicht biblisch)?

Gruß, earnest

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@earnest

Hallo earnest,

Adam hatte Eltern, Eva genauso. Von Lehm und Rippen ist im anerkannten Grundtext nirgends die Rede.

Am Ende des 6. "Tages", noch vor Adam und Eva, hatte sich die Menschheit bereits über die ganze Erde verbreitet (Gen. 1.26-31).

(oh, pardon, das war jetzt wohl nicht biblisch)

Korrekt, die flache Erde ist genauso wenig biblisch wie die junge Erde.

Gruß

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@Wasserhut

Hi Wasserhut,

ich denke, es bringt nichts, darüber zu diskutieren, welcher Schöpfungsmythos nun von wem als "anerkannt" betrachtet wird und welche Version nun den Vorgang der Schöpfung "korrekt" wiedergibt.

Meine Bemerkung an Spuckfischchen zielte in diese Richtung: Wie wörtlich ist die Bibel zu verstehen?

Gruß, earnest

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@earnest Wenn du dir schon einmal die Zeit genommen hättest dich mit der Bibel zu befassen, wüsstest du, das in mehreren Bibelstellen erklärt wird, das ein Tag nicht ein Tag dauert. Also wurde die Welt nicht in nur 6 Tagen erschaffen. Es dauerte entschieden länger. Beweis: Gott sagte zu Adam nachdem er vom falschen Baum gegessen hatte. Du wirst heute sterben. Komischer Weise wurde Adam insgesamt 930 Jahre alt.

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Mit dir zu diskutieren ist echt sinnlos. Lies die Bibel und du wirst sehen was ich meine. Bis dahin werde ich dich in meine Gebete mit einschließen.

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@Spuckfischchen

Beten: Das Gefühl etwas erreicht zu haben, ohne tatsächlich etwas getan zu haben.

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@Spuckfischchen

@Spuckfischchen:
Danke, daß du mich in deine Gebete einschließen möchtest.

Daß ich mich nicht mit der Bibel befaßt hätte, ist eine Unterstellung.
Solche Unterstellungen werden gern benutzt, wenn die Argumente ausgehen.

Und wenn du wirklich glaubst, Adam sei 930 Jahre alt geworden, dann ist jede Diskussion mit dir in der Tat sinnlos.

Gruß, earnest

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@earnest

Welchen vernünftigen Grund gibt es denn, nicht zu glauben, daß Adam 930 Jahre alt wurde?

;))))))))

warehouse14

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@warehouse14

Das war jetzt aber Satire - oder etwa nicht?
(Bei GF weiß man ja nie ...)

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Katholiken sehen das leider sehr oft so, während reformierte Christen. die Bibel sehr wohl wörtlich nehmen.

Hör Dir den Vortrag über die Bibelleitik von Prof. Roger Liebi auf Youtube an. Der erklärt das gut.

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