Berufsaussichten als Astronom/Astrophysiker

2 Antworten

Wissenschaftliche Karrieren sind in allen Fächern nicht einfach: viel Konkurrenz, man muss oft umziehen, man hat in den ersten Jahren keine Planungssicherheit. Aber: Bei der Astronomie gibt es immer noch mehr Jobs als z.B. bei den Historikern, Philosophen oder Kunstgeschichtlern! Ich kenne einen Physiker, dem haben sie als Schüler von Astronomie abgeraten - und jetzt bereut er das sehr. Also sooo schlecht sind die Aussichten nicht, aber man muss schon ordentlich Leistung bringen, also eine gute Master- und Doktorarbeit abliefern und überhaupt sehr fleißig sein.

Am besten, Du studierst Physik gleich an einer Uni, die im späteren Studium Astronomie anbietet, wie z.B. in Bonn (oder eben im Ausland). Wenn Dich das fasziniert, dann warten spannende Forschungsaufenthalte in Chile oder auf Hawaii auf Dich! Aber wie gesagt: Man muss bei dieser Karriere bestimmt mehr arbeiten als in anderen Jobs. OK, in anderen Jobs wird auch viel gearbeitet, aber wenn man Feierabend hat, dann hat man Feierabend. Das ist bei einer wissenschaftlichen Karriere nicht immer der Fall, da arbeitet man abends an Artikeln, Vorträgen oder korrigiert die Arbeiten von Studenten.

Bezahlt wird da eher mit der Ehre.

Und gut bezahlte Stellen sind mehr als selten. Und es warten sehr viele und sehr gute Anwärter darauf.

Also wenn Dich das Geld nur etwas interessiert, dann lass die Finger davon weg.

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