Bergpredigt...vergleichbare Worte?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo MonicaLang,

vor einigen Minuten legte ich ein Buch aus der Hand, das ich am Montag bekam und nicht aufhören konnte, zu lesen bis zum Schluss. Es ist von einem Kenner der Materie, der sowohl Islam wie auch Weltreligionen studiert hat und in diesem Buch auf verständliche Weise Jesus und Mohammed vergleicht.

Da die Einstellung Mohammeds zu vielem und sogar zu Gott ganz anders war, als diejenige Jesu, ist es höchst unwahrscheinlich, dass du etwas der Bergpredigt vergleichbares im Koran finden wirst.

Was ich vor dieser Lektüre auch nicht wußte: Die Aussagen des "Propheten Mohammed" veränderten sich inhaltlich mitunter völlig - wie es für ihn gerade günstig oder notwendig war, um seine Interessen durchzusetzen.

Liebe zu anderen zu empfinden u.a. auch zu Gott, dieser Gedanke war ihm völlig fremd.

Und schau dir die Bergpredigt an - sie strotzt nur so vor Liebe, die die Menschen mit Gott verbinden soll und untereinander. Es gibt in der gesamten Literatur der Menschheitsgeschichte nichts, was ihr nur annähernd gleichkommt. Viele kluge Köpfe sagen von ihr, dass ihre Anwendung fast alle zwischenmenschlichen Probleme zu lösen vermag. Sie ist vielleicht als Grundgesetz bestens geeignet.

Liebe zu anderen zu empfinden u.a. auch zu Gott, dieser Gedanke war ihm völlig fremd.

Ich nehme mal an dass du Christ bist. Von wem sonst sollte so eine Aussage auch kommen...

Du kennst die 10 Gebote oder ?

Du sollst nicht lügen.

Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, wurde über die größten Sünden gefragt, und er sagte: »(Es sind): Die Beigesellung Allahs (Schirk), das Ungütigsein gegen die Eltern, die Tötung eines Menschen und das falsche Zeugnis.« ... " [Sahih Al-Bucharyy Nr. 2653] (sinngemäß)

:)

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@IslamliilwaaMr

@IslamlillwaMr: Du gefällst mir aber. Was fällt dir ein. Wie kannst du dir erlauben, cornyriegel der Lüge zu bezichtigen? Da fordere ich von dir Beweise, aber nachprüfbare, bitte.

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Vielen Dank für deine Antwort und könntest du mir bitte sagen vom wem das Buch ist und wie es heißt?

LG Moni

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@MonicaLang

"Jesus und Mohammed - erstaunliche Unterschiede und überraschende Ähnlichkeiten"

von Mark A.Gabriel

mit besten Empfehlungen


@ IslamliilwaaMr

Der Autor des Buches ist Doktor und Dozent der islamischen Geschichte und Kultur, im Fach Weltreligionen und Christliche Pädagogik - diente viele Jahre als Vorbeter in verschiedenen Moscheen und kann den Koran und hunderte der Hadithen in klassischem Arabisch auswendig.

Auf der Seite 259 im 2.Absatz schreibt er:

"Mohammed sprach von seiner Beziehung zu Allah als der eines Sklaven zu seinem Meister. Davon, Allah zu lieben, redete er nicht, auch nicht von Liebe zu den Muslimen. Er kontrollierte seine Anhänger mit Belohnungen und Strafen und hielt sie dazu an, andere genauso zu behandeln - die Gläubigen mit Freundlichkeit zu belohnen und die Ungläubigen mit dem Dschihad zu bestrafen."

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@cornyriegel

Es ist nicht wichtig wer das ist. Es ist wichtg was gesagt worden ist. Ich kenne auch einen Mann namens Bart D. Ehrman der das Christentum und die Entstehung des Neuen Testaments viele viele Jahre studiert hat und in seinen Büchern ganz deutlich zeigt dass das Neue Testament "Menschenwerk" ist. Denkst du jetzt dass alles was dieser sehr bekannte Religionswissenschaftler sagt wahr ist ? Ich denke nicht denn sonst wärst du ja kein Christ.

Davon, Allah zu lieben, redete er nicht, auch nicht von Liebe zu den Muslimen.

Ich kann den Koran nicht auswendig und ich habe auch nicht jeden einzelnen Hadith im Kopf. Trotzdem habe ich in nur wenigen Sekunden Beweise gefunden die das Gegenteil beweisen :)

Sunnah (sinngemäß)

Anas berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Keiner von euch darf sich als gläubig ansehen, bis er seinem Bruder auch dasselbe gönnt, was er sich selbst gönnt." [Sahih Al-Bucharyy Nr. 0013]

Ich denke dass so ein Ausspruch auch etwas mit Liebe zu tun hat :)

Dscharir Ibn 'Abdullah berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Wer sich anderer nicht erbarmt, der wird auch kein Erbarmen finden!" [Sahih Al-Bucharyy Nr. 6013]

Surah 42:23 (sinngemäß): Das ist es, was Allah Seinen Dienern verheißt, die glauben und das Rechte tun. Sprich: "Ich verlange dafür keinen Lohn von euch. Aber liebt dafür (euere) Nächsten (...)"

Ich werde mich in den nächsten Wochen aber nochmal intensiver mit diesem Thema beschäftigen und Verse aus dem Koran und Aussprüche des letzten Propheten für genau solche Vorwürfe heraussuchen :)

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@IslamliilwaaMr

Ja ich weis aber jetzt ist ja gut.:-)

"Jesus und Mohammed - erstaunliche Unterschiede und überraschende Ähnlichkeiten" von Mark A.Gabriel

Danke :-)

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@IslamliilwaaMr

Mag sein, dass du in einzelnen Suren hinter den Worten auch Liebe entdeckst - das spreche ich nicht ab - es würde mir sicher genauso gehen.

Doch der Autor des angeführten Buches sprach über die Worte, die Mohammed sprach - nicht darüber, was sie sinngemäß bedeuten.

Und das sollte auch kein Vorwurf sein - in keinster Weise - nur einen gravierenden Unterschied zwischen den Aussagen von zwei Personen aufzeigen.

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@IslamliilwaaMr

@IslamliilwaaMr

"die Entstehung des Neuen Testaments viele viele Jahre studiert hat und in seinen Büchern ganz deutlich zeigt dass das Neue Testament "Menschenwerk" ist."

Das Christentum ist keine Buchreligion wie der Islam, Christen befolgen kein Buch, sondern sie folgen Jesus. Selbst in der Bibel steht das sie von Menschen geschrieben wurde deshalb sind Aussagen wie du sie von Hr. Ehrman zitierst für das Christentum auch kein Problem.

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Bitte entschuldige, aber diesen Autor ernst zu nehmen fällt mir schwer...

so schreibt er:

"An einem Freitag war das Thema meiner Predigt der Djihad. Ich sagte den zweihundert fünfzig Leuten, die vor mir auf dem Boden saßen:

Der Djihad im Islam bedeutet, die islamische Nation und den Islam gegen Angriffe von Feinden zu verteidigen. Der Islam ist eine Religion des Friedens und bekämpft nur die, die gegen ihn kämpfen. Diese Ungläubigen, die Heiden, die Pervertierten, die Christen und die Juden, die Allah Kummer bereiten - sie verbreiten aus Neid auf den friedlichen Islam und seinen Propheten den Mythos, der Islam werde durch das Schwert und durch Gewalt aus­ gebreitet. Diese Ungläubigen, die Ankläger des Islam, erkennen Allahs Worte nicht an.

An dieser Stelle zitierte ich aus dem Koran:

Und tötet niemanden, dessen Tötung Allah verboten hat, es sei denn für eine gerechte Sache (Sure 17,33, The Noble Quran). " (Quelle: http://www.evangeliums.net/lebensberichte/ende_der_illusion__islam_koran_und_das_christentum.htm )

Nicht nur, dass das Zitat nicht vollständig ist - warum hat er nicht sachgemäß ein umfassendes Bild vermittelt?

Sure 5, Vers 32

"Deshalb haben wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne, dass dieser einen Mord begannen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach begingen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande."

Wie kann man (als angeblich so intelligenter, studierter und belesener "Kenner der Materie" :-D (so eine Bezeichnung :-D )) 250 Menschen solche Flöhe ins Ohr setzen? Er predigt einen Mist, versieht seine Aussagen auch noch mit einem absolut unpassenden Zitat und maßt sich dann auch noch an "Fachliteratur" zu verfassen? Also beim besten Willen, mit Intellekt hat DAS nichts zu tun... Es kann doch echt nicht euer Ernst sein, diesen Nonsens als adäquat zu betrachten. Hat einer von euch "Experten" mal den Koran gelesen? Also nicht die vorgekaute Gehirnwäsche vermeindlicher "Kenner der Materie"?

Naja, auf ihn trifft wohl folgende Sure zu:

Sure 2, Vers 203

„Und unter den Menschen gibt es manch einen, dessen Reden über diese Welt dich in Verwunderung versetzen mag ; und er ruft Allah zum Zeugen an für das, was in seinem Herzen ist. Und dabei ist er der streitsüchtige Widersacher“

Was war denn seine Motivation die Religion zu wechseln? Ach, ich will es gar nicht wissen. Mich interessieren keine Salafisten, keine Terroristen und auch keine "Kenner der Materie".

Schönen Abend euch!

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Nein. Findest Du nicht im Koran. Geht auch gar nicht, weil man die Seeligpreisungen nicht mit den theologischen Ablehnungen unter einen Hut bekommen kann. Du solltest Dich auch davon frei machen, dass Du Neutestamentarisches im Koran finden kannst. Würde das NT ein Bestandteil des Korans sein, dann gäbe es keinen Islam.

Hallo MonicaLang

Die Bergpredigt lehrt eine "Gerechtigkeit" die über das übliche Maß hinausgeht. Man soll nicht nur das tun was einem vernünftig erscheint, sondern ein "mehr" an Gutem. In diesem Sinn wirst du nichts im Koran finden. In Sinne von "guten Werken" finden sich auch im Koran positive Beispiele.

Kann mir jemand etwas zum "Wertlosen Gottesdienst" sagen?

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Im Koran steht:

Gott hat den Gläubigen (Christen und Juden) wirklich eine Wohltat erwiesen, als Er unter ihnen einen Gesandten (Mohammed) von ihnen selbst geschickt hat, der ihnen Seine Verse verliest, und sie läutert und sie das Buch und die Weisheit lehrt, obgleich sie sich ZUVOR wahrlich in deutlichem IRRTUM befanden. (3:164)

Klärt der Koran nicht die Missverständnisse der Bibel, damit jeder einen korrekten Glauben hat?

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