Auto bei Zolluntersuchung

6 Antworten

Das Auto wird vom Zoll nicht mehr zusammengebaut. Ich habs bei Freunden erlebt, dass die Türen total auseinander genommen wurden. Man hat sie mit all den Einzelteilen sitzen lassen, und sie mussten sich selbst drum kümmern. Eine Frechheit! Denn sie hatten nichts geschmuggelt.

Weder Polizei noch Zoll sind im Normalfall von den allgemeinen Pflichten zum Schadensersatz befreit. Zwar lassen sie einen gerne einfach so stehen, aber - inbesondere wenn sich der Verdacht als nichtig herausgestellt hatte - muss das Fahrzeug wieder in den Ausgangszustand gebracht werden. Man kann also auch ein Fachunternehmen seiner Wahl beautragen und müßte die Kosten erstattet bekommen, sofern diese nicht unverhältnismäßig hoch sind.

ich habe zumindest mal einen Grenzübergang längere Zeit lahmgelegt. Ich habe mich einfach geweigert wegzufahren, solange das Auto nicht wieder in einem ordentlichen Zustand ist. Da hat der Zöllner getobt und geschimpft, allein es halt ihm nichts. Andere Auto, die zwischenzeitlich warten mussten haben getobt und mir recht gegeben, dass ich hart bleiben soll, weil der Zöllner bekannt für filzen sei.

Nach ungefähr 20 Minuten gab der dann nach und räumte alles wieder ein. Als ich zufrieden war, fuhr ich weiter. Seit dem hatte ich niemals mehr Anstände beim Zoll. :)

Rechtlich war es am Rande der Nötigung, was ich betrieb. Aber der brauchte das.

Wolfi

da mußte noch den ADAC rufen,da wird das Kino noch größer

Ich habe aufgrund eines Hinweises eines Polizeibeamten in der Vorzeit mal eine solche versuchte Kontrolle mit den Worten entgegnet... Ich möchte den von Ihnen pflichtgemäß "Begründeten (Tat)verdacht" wissen. Dann wurde gefaselt... UND NICHT VOR ORT KONTROLLIERT ! Das Vorgehen ging mit einem von mir eingeschaltetem Rechtsanwalt und Mitnahme (Abschleppen) des Fahrzeuges zur Polizei und ferner Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Beamten und folglich für selbige nach hinten los. Sie konnten gegenüber einer späteren von mir gestellten Anzeige keinen signifikanten Verdacht vorbringen. Auch, wenn es ein Mordsgezether war. Ich habe da mit nem Exempel mal nicht aufgegeben. Vielleicht war es ein Einzelfall. hatte ich doch nichts zu verbergen und lasse mich im Rahmen von ungerechtigkeit NICHT unterkriegen... ( Freunde... ich vertreibe meine freie Zeit heute anders ... ) :-)

Bravo!

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