Aus Mitleid töten? - Arthur Schopenhauer vs. Kant?

2 Antworten

Das wäre immer noch Mord was amders wäre es wen der Patient seinen tot verlangt hätte dan wäre das Töten auf verlangen in Holland zb ist das in der fomr bei otkranken menschen ohne jede hoffnung auf heilung möglich! Das dafder arzt dan auch tun!

Davon darf man sich nicht beirren lassen, es wäre vorsätzliche Tötung und steht nicht umsonst unter Strafe.

Ich weiß, aber ich muss die Positionen der Philosophen nachvollziehen und deren Standpunkt wiedergeben. Das diese Handlung an sich falsch ist ist mir durchaus bewusst.

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Ob etwas unter Strafe steht oder nicht hilft nicht dabei, die philosophischen Denkweisen nachvollziehen zu können.

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Immanuel Kants Handlungstypen?

Derzeit befasse ich mich mit der Deontologie Immanuel Kants. Nun stieß ich auf seine Einteilung in diverse Handlungstypen. Bei weiterem Überdenken jedoch stellten sich mir einige Fragen. Grundlegendes Verständnis für die Intention Kants Handlungen in dieser Weise einzuteilen, sind mir wohl bewusst und die Grundaussage verständlich.
Lediglich Handlungen, die aus Pflicht geschehen- also aus reinem moralischen Bewusstsein und Achtung vor ethischen Gesetzen- haben einen ebenso moralischen Wert.
Meine Frage bezieht sich viel mehr auf die konkrete Anzahl der Handlungstypen. So finden sich im Internet viele Formulierungen so z.B. die Einteilung in pflichtwidrige Handlungen, pflichgemäße Handlungen und Handlungen aus Pflicht- welche nun einer Einteilung in drei Handlungstypen entsprächen. Aus Kants originaler Darglegung lese ich aber darüberhinaus noch 2 oder 3 weitere Varianten heraus, die da wären: pflichtgemäße Handlungen aus unmittelbarer Neigung und pflichtgemäße Handlungen aus mittelbarer Neigung. Damit komplettiert sich meine Irritation. Wie viele Handlungstypen gibt es denn nun? Desweiteren nennt Kant das allseitsbekannte Beispiel des Krämers, der seinen Kunden nur faire Preise anbietet, um sie als Kunden zu behalten. Dazu sagt Kant, dass dieser Krämer hier wohl nicht aus unmittelbare Neigung handelt, sondern aus Eigentnutz. Wenn dieser jedoch nach Kant keine Neigung ist, dann lautet meine zweite Frage, was für Kant dann Neigungen sind? Für mich waren dies in Kants Hinsicht immer dinge wie Triebe, Begierden, kurz um, niedere Motive, die als Beweggründe für einen Handlung fungieren. So würde doch aber das eigenützige Motiv des Krämers auch zu einer Neigung zählen. Genau das tut es nach Kant aber jedoch nicht. Meine Frage ist wieso? Hier einmal die thematisierte Stelle: ,,dass er aber überdem noch eine unmittelbare Neigung zu den Käufern haben sollte, um gleichsam aus Liebe keinem vor dem anderen im Preise den Vorzug zu geben, lässt sich hier nicht annehmen."

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Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung

Ich lese gerade sein Buch und verstehe folgenden Abschnitt nicht ganz: (Er äußert sich zur Bestimmung von fairen Strafen... denke ich)

"Neben der Große des zu verhütenden Schadens kommt, bei Bestimmung des Maaßes der Strafe, die Stärke der zur verbotenen Handlung antreibenden Motive in Betracht. Ein ganz anderer Maßstab würde für die Strafe gelten, wenn Buße, Vergeltung, jus talionis, der wahre Grund derselben wäre. Aber der Kriminalkodex soll nichts Anderes seyn, als ein Verzeichniß von Gegenmotiven zu möglichen verbrecherischen Handlungen: daher muß jedes derselben die Motive zu diesen letzteren entschieden überwiegen, und zwar um so mehr, je größer der Nachtheil ist, welcher aus der zu verhütenden Handlung entspringen würde, je stärker die Versuchung dazu und je schwieriger die Ueberführung des Thäters; – stets unter der richtigen Voraussetzung, daß der Wille nicht frei, sondern durch Motive bestimmbar ist; – außerdem ihm gar nicht beizukommen wäre"

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Befreiung vom Willen bei Schopenhauer?

Was sind laut Arthur Schopenhauer die Wege zur Befreiung vom Willen?

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Kant- der gute wille, wirklich gut?

ICh versteh schon was er meint, so nach dem Motto: der wille ist was zählt. Aber er sagt, dass der gute Wille uneingesdchräkt, egal welche Konsequenzen die Handlung hat, moralisch ist. Das find ich aber nicht. Man darf doch nicht alles machen und verursachen, mit dem Grund es aber gut gemeint zu haben. Wenn jemand blöd ist und gar nicht gecheckt hat welchen Konsequenzen eine Handlung haben kann, obwohl es wirklich eindeutig ist, aber er somit eine Katastrophe auslöst, dann ist das doch seine schuld, seine verantwortungslosigkeit, seine leichtsinnigkeit. das kann doch nicht moralisch sein. Und zur Eigennützigkeit hab ich noch ne frage. kant interessiert sich nur für die Eigennützigkeit, wenn die vorhanden ist, ist eine Handlung unmoralisch. Aber ich finde Glückempfinden sehr wichtig als ethisches Ziel und Eigennutz kann wenn es als Nebeneffekt dient (wenn man sich für jemanden freut oder man auf leute einen gute eindruck hinterlässt oder man jemandem aus liebe geholfen hat = die ganzen Neigungen) Aber glück für beide seiten bedeuten oder nicht? Außerdem kann er aus Handlungen den Eigennutz nicht immer ausschließen, das wär in der realität doch nicht umsetzbar, denn es gibt keinen Altruismus. was mein ihr dazu? Ich weiß nicht ob meine Denkweise richtig ist.

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Hat jemand Lust einige Fragen zu Moral zu beantworten?

Was verstehen sie unter dem Begriff Moral?
Was ist für sie eine moralisch gut Handlung?
Gibt es taten sie schlecht sind aber moralisch?
Haben Sie Beispiele für moralisch gute Handlungen ?

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Verstösst § 183 Abs. 1 StGB nicht gegen das Gleichheitsprinzip im Grundgesetz?

Zufällig gerade bei Wikipedia gelesen: "... In allen übrigen Fällen kommt eine Strafbarkeit nach § 183 Abs. 1 StGB – exhibitionistische Handlungen – in Betracht. Täter einer solchen Straftat kann nur ein Mann sein; Exhibitionismus bei Frauen kann also nur nach § 176 StGB (Exhib. vor Kindern) strafbar sein. ... Elementar für den Straftatbestand ist die Belästigung einer anderen Person durch die exhibitionistische Handlung. Die Belästigung ist nicht gegeben, wenn die Reaktion des oder der Betroffenen Interesse, Verwunderung oder Mitleid ist..."

Übersetzt heißt dies ja: nur Männer können wegen Exhibitionismus bestraft werden. Frauen aber nicht (außer vor Kindern). Dies verstößt doch elementar gegen den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz, oder?

Und was Interesse, Verwunderung oder Mitleid anbelangt: wie soll der arme Exhibitionist denn im Voraus wissen, ob die Frau Verwunderung oder Mitleid zeigen wird?

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