Auf der Straße nur 16K Leitung vorhanden. Möchte aber nun 50/100k Leitung verlegen. Zahlt die Kosten der Anbieter? (Telekom)?

6 Antworten

Die Telekom verlegt für dich Glasfaser bis in dein Haus. Das Projekt nennt sich"mehr Bandbreite für mich".

Das geht natürlich nur dort, wo sie ansonsten kein Glasfaser verlegt. Am besten schaust du mal hier: https://www.telekom.com/de/blog/netz/artikel/mehr-breitband-fuer-mich--telekom-bietet-ftth-anschluesse-nach-mass-fuer-privatkunden-65574

Zahlen musst du das komplett alleine. Es sei denn, du findest Nachbarn, die mitmachen.

Stelle dich bitte auf jeden Fall auf einen hohen 5-stelligen, wenn nicht gar auf einen 6-stelligen Betrag ein.

das projekt mehr bandbreite für mich:

ist für vdsl ausbaugebiete, wenn man FTTH statt vdsl nutzen will.

da wird dann eine glasfaserleitung bisbzum outdoor dslam gezogen.

die kosten dafür belaufen sich auf 50€/m-100€/m

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Ihr habt bis jetzt eine 16.000 er Leitung und die Telekom will jetzt eine bessere verlegen?

Da bleibt erstmal alles beim Alten, außer dass du ein Angebot bekommen wirst, deinen Vertrag zu verbessern und dafür monatlich mehr Geld zu bezahlen.

Ach so, die Investition, also die Kosten für die neue Leitung, zahlt natürlich die Telekom. Manchmal geben Gemeinden was dazu und teilweise sind da auch staatliche Fördermittel mit drin.

du willst die verlegen?

das geht nicht du kannst den auftrag vergeben, mit allem drum und dran kannst du von ein paar tausend euro ausgehen, wenn der verteiler nicht so weit weg ist.

wenn vdsl ausgebaut ist kostet es ca 50€/m-100€/m

komplett in eigenleistung kostet der Telekom 1km ca 70.000€

das wäre dann wohl alles inkl Straßen und asphalt arbeiten.

.am besten setzt du dich mal mit dem netztbetreiber in verbindung der kann dir das viel genauer sagen


Die Zeiten, wo man als Privatperson mit der "Post" noch Deals diesbzgl. machen konnte, dürften lange vorbei sein. (Ja, früher, als gerade der Wandel von "Deutsche Bundespost" nach "Deutsche Bundespost Telekom" stattfand und die Privatisierung eingeleitet wurde, konnte man da tatsächlich noch was absprechen.)

Außerdem ist mal immer noch die Frage, ob es überhaupt was bringen würde, nur bei euch in der Straße die Strippen zu verbessern. Schließlich muss unter Umständen ja auch der Aufpunkt umgerüstet werden, wo die Leitungen letztlich dranhängen. Und spätestens da könnte es ggf. so richtig teuer werden.

Der Maulwurf, der den Gehweg bei euch umpflügt, macht nur 10-20 % von der ganzen Geschichte aus. Die weiteren Kosten fallen andernorts an.

Heute ist es übliche die ganze Technik in die Straßen zu verlagern und bis in die Straße Glasfaser zu verlegen. Der größte Kostenfaktor ist dabei der Tiefbau.

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@asdundab

Naja, das mit "heute ist es üblich" ist so eine Sache. Das mag vielleicht in manchen Regionen Stand der Technik sein. Aber vielerorts hast Du noch recht antike Konstrukte in der Erde, die dann über Zwischensammler in irgendwelchen Vermittlungsstellen auflaufen, wo dann ebenfalls mäßig antike Technik rumsteht.

Du hast halt da eine bereitgestellte Leitung ganz grob aus der 2. DSL-Generation, die es überhaupt in Deutschland gab. Damals hat man noch sehr hausbackene Infrastruktur aufgebaut. Ich bezweifle stark, dass bei so einer Ausgangssituation die Leitung bis zum Verteilerkasten um die Ecke bei euch schon modernisiert ist.

Bedeutet im Klartext: willst Du mehr, muss der ganze Uplink bis zur Vermittlungsstelle neu gemacht werden. Und in dem 19"-Schrank da muss dann auch nochmal ein teures Blech aufgestellt werden, was irgendwelche Bronzezeit-Technologie ablöst.

Ziemlich teurer Spaß das alles. Mal abgesehen, dass Du darüber heutzutage eh mit den Telekomanschen nicht mehr verhandeln könntest, würdest Du es vermutlich auch nicht bezahlen wollen oder können.


Ach ja: und Erdarbeiten für Leitungsverlegung habe ich auch schon selbst bezahlt. In den 90ern, als ich noch mit seligen "Analog G"-Monopolleitungen zu tun hatte, die man sich erstmal rankarren musste. Wir haben damals auf so "Direktdrähte" Internet-Strecken gelegt, indem wir auf beiden Seiten Highspeed-Modems angeklemmt haben. DSL gab es damals noch nicht. Das WWW wurde seinerzeit gerade erfunden...

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Im Hindergrund wird dann nur die Glasfaser verteilt, das ist kostentechnisch eher nebensächlich.

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Nein. Die machen das nur wen sich das lohnt. Für ein Haus werden die kein neues Glasfaser Kabel legen.

natürlich machen sie das, wenn man es bezahlt.

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@Kiboman

@Kiboman Dann zahl mal deine 70.000€ pro Kilometer.

"Premium-Angebot"

Die Telekom berechnet nach eigener Aussage alle Aufwendungen für Hardware und Tiefbau, die dafür anfallen. Muss beispielsweise ein Kabelkanal gegraben werden, kostet das meist 50 bis 100 Euro pro laufendem Meter. Für Normalverdiener-Haushalte dürfte das in vielen Fällen unerschwinglich sein, die Telekom spricht nicht ohne Grund von einem "absoluten Premium-Angebot".

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-bietet-Glasfaseranschluss-fuer-jedermann-3164480.html

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