Argumente für/gegen Charles Darwin's Theorie! - Help me!

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13 Antworten

Wofür bitte brauchst Du denn kreationistische Behauptungen - doch hoffentlich nicht für den Biologieunterricht?

Es gibt aus naturwissenschaftlicher Sicht keine Argumente gegen die Evolutionstheorie, auch wenn das von kreationistischer Seite immer wieder so dargestellt wird. Die Evolutionstheorie ist hervorragend belegt und nimmt einen derart zentralen Punkt im interdisziplinären Theoriengewebe der Naturwissenschaften ein, dass fast nichts unseres heutigen Wissens noch Sinn machen würde, wäre sie falsch.

"Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution." Die Evolutionstheorie erklärt alle vorhandenen fossilen Funde, sie spiegelt sich in der Genetik und wird zudem durch etliche experimentellen Befunde gestützt. Es gibt kein Fundstück, kein Experiment, das im Widerspruch zu ihr steht.

Der kreationistische Ansatz behauptet über Lücken im fossilen Stammbaum Zweifel auf das Ablaufen des Prozesses "Evolution" begründen zu können. Doch dieser Ansatz ist erkenntnistheoretisch falsch. Es sind vielmehr Lücken im Stammbaum zu erwarten, weil Fossilisation ein unwahrscheinlicherVorgang ist, besonders in steppenartigen Lebensräumen, wie die, in denen unsere Vorfahren lebten. Die fossile Beleglage muss von ihrer Natur her also lückenhaft sein.

Der kreationistische Ansatz verwechselt die Frage, wie ein Prozess genau ablief mit der Frage, ob ein Prozess ablief. Das ist nicht dasselbe. Um zu belegen, wie der Prozess ablief, braucht man Zusatzwissen über die jeweilige Situaion, das oft nicht zur Verfügung steht. Dennoch zeigt die Tatsache, dass alle Fundstücke in das Bild des Prozesses Evolution einzuordnen sind, sehr wohl, dass der Prozess ablief.

In der Hoffnung, dass hier also nicht nur eine seitenlange Diskussion angestoßen werden sollte: Hier ein paar kreationistische Einwände und ihre wissenschaftliche Beantwortung (allgemein, nicht nur auf die Entwicklung des Menschen beschränkt, auf Englisch):

http://www.talkorigins.org/indexcc/list.html#CC

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Kommentar von Ursulala
01.09.2013, 23:06

Es gibt aus naturwissenschaftlicher Sicht keine Argumente gegen die Evolutionstheorie ...

Wenn du Evolution statt Evolutionstheorie sagen würdest, könnte man zustimmen. Aber eine Theorie, gegen die es keine Argumente gibt: Kann die überhaupt noch wissenschaftlich genannt werden?

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Meiner Meinung nach ist die darwinische Evolutionstheorie ziemlich problematisch ist da sie behauptet, dass die Atome die vorher ungeordnet umher schwirren plötzlich sich zu höchst komplizierten formen verbinden und dadurch nicht mehr so ungeordnet sind. So weit so gut? Doch genau das wiederspricht dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik und daher kann die Evolutionstheorie nicht korrekt sein auch braucht man zum leben Information da Information keine Masse hat und auch nicht durch Masse erschaffen werden kann kann auch die evolutionstheorie in diesem Punkt nicht stimmen. Weitere Infos könnt ihr hier bekommen:

 Und da er einen Dr. und einen Prof. Hat redet meiner Meinung nach nicht nur Schrott die Titel zeigen zwar nur, dass er sich mit dem Thema sehr auseinander gesetzt hat.

Was meinen Freund und mich störte war, dass er nicht sagte wie oft die Profezeiungen der Bibel nicht eintrafen und ich habe sieben nachgezählt.(falls ich mich irre bitte sagen) 

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Gegen die Theorie spricht meiner Meinung nach folgendes: Was hat aber der Mensch und der Affe gemeinsam? Eigentlich nur das äußere Erscheinungsbild. Das Innenleben dieser zwei Geschöpfe unterscheidet sich aber erheblich. Schon die Lebensgewohnheit der Beiden, trennt Welten. Für den dummen Menschen mag der Affe auch weiterhin als Vorfahren der Menschheit gelten, aber wer sich nur einigermaßen mit der Evolutionstheorie befaßt, stellt gleich Ungereimtheiten fest, und muß daher sehr zweifeln an die Wissenschaft. Für die Wissenschaft mag man ja noch Verständnis aufbringen, denn sie durchleuchten nur den Bereich, der sich erklären und beweisen läßt. Ein anderer Schöpfungsakt wird bei der Forschung der Wissenschaft nicht berücksichtigt. Den geistigen Zustand zwischen Mensch und Affen, brauche ich ja wohl nicht zu erläutern. Uns interessiert der innere Zustand des Körpers. Der Affe frißt nur Pflanzen, während der Mensch ein Allesfresser ist. Trotzdem der Affe den äußeren Erscheinungsbild den Menschen in gewisser Hinsicht gleicht, sind seine Organe für den menschlichen nutzen nichts Wert. Man hat sehr schnell den Gedanken aufgegeben, den Menschen ein Herz oder eine Niere vom Affen einzupflanzen. Die Affenorgane, arbeiten anders als die menschlichen Organe. Jede Verpflanzung der Affenorgane auf den Menschen schlugen fehl. Wenn der Affe aber der Vorfahre des Menschen ist, so müßten seine Organe ja die gleichen sein? Wie kann das nur Möglich sein, das der Mensch vom Affen abstammen soll, aber wenn man den Affen für den Menschen nutzen will, paßt diese Übereinstimmung nicht mehr. Wie können die Wissenschaftler nur an eine solche schwache Theorie Festhalten? Argumente für die Theorie kann ich Dir leider nicht nennen.

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Kommentar von hcdfanatic83
01.09.2013, 20:38

Eigentlich nur das äußere Erscheinungsbild.

Falsch. Da wäre u.a. auch die genetische Ähnlichkeit.

Das Innenleben dieser zwei Geschöpfe unterscheidet sich aber erheblich.

Nicht wirklich, nein.

aber wer sich nur einigermaßen mit der Evolutionstheorie befaßt, stellt gleich Ungereimtheiten fest, und muß daher sehr zweifeln an die Wissenschaft.

Die Menschen die sich am meisten mit der ET befassen dürften Evolutionsbiologen sein. Kannst du mir mal einen nennen, der ein Problem mit der ET hat?

Ein anderer Schöpfungsakt wird bei der Forschung der Wissenschaft nicht berücksichtigt.

Nicht wenn es Belege oder auch Hinweise darauf gibt.

Der Affe frißt nur Pflanzen

Was bitteschön ist "der Affe"? Sind Schimpansen keine Affen? Die fressen nämlich Fleisch.

während der Mensch ein Allesfresser ist

Also ein weiterer Affe der Fleisch frisst. (Ja, Menschen sind Affen)

Wenn der Affe aber der Vorfahre des Menschen ist, so müßten seine Organe ja die gleichen sein?

Nein, Vorfahre ist kein Synonym für identisch.

(Ausserdem ist "der Affe" nicht unser Vorfahre. Wir und die anderen Affen haben einen gemeinsamen Vorfahren.)

Wie kann das nur Möglich sein, das der Mensch vom Affen abstammen soll, aber wenn man den Affen für den Menschen nutzen will, paßt diese Übereinstimmung nicht mehr.

Das kann alleine schon an der Grösse liegen.

Argumente für die Theorie kann ich Dir leider nicht nennen.

Na klar, weil du offensichtlich keine Ahnung davon hast.

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Kommentar von DarkSepia
01.09.2013, 22:21

Was hat aber der Mensch und der Affe gemeinsam? Eigentlich nur das äußere Erscheinungsbild. Das Innenleben dieser zwei Geschöpfe unterscheidet sich aber erheblich.

Menschen haben übr 95% ihrer Gene mit Schimpansen gemeinsam, einschließlich Retrovieren, die im Laufe der Evolution zufällig eingeschlossen und dann weitervererbt werden. Und Schimpansen können viele Verhaltensweisen von Menschen lernen.

Für den dummen Menschen mag der Affe auch weiterhin als Vorfahren der Menschheit gelten, aber wer sich nur einigermaßen mit der Evolutionstheorie befaßt, stellt gleich Ungereimtheiten fest, und muß daher sehr zweifeln an die Wissenschaft.

Ad hominem.

Der Affe frißt nur Pflanzen, während der Mensch ein Allesfresser ist.

Falsch und irrelevant. Ernährungsweisen ändern sich ja im Laufe der Evolution.

Trotzdem der Affe den äußeren Erscheinungsbild den Menschen in gewisser Hinsicht gleicht, sind seine Organe für den menschlichen nutzen nichts Wert. Man hat sehr schnell den Gedanken aufgegeben, den Menschen ein Herz oder eine Niere vom Affen einzupflanzen.

Das kann zum Beispiel an Grüßenunterschieden liegen. Nicht zu vergessen, dass viele Primatenarten gefährtet sind. Es wäre unethisch, diese für unsere Zwecke zu töten, wenn man Schweine nehmen kann. Mit denen sind wir übrigens auch verwandt.

Wenn der Affe aber der Vorfahre des Menschen ist, so müßten seine Organe ja die gleichen sein?

Nein. Deswegen sind sie ja nur Vorfahren von Menschen und nicht Menschen.

Wie kann das nur Möglich sein, das der Mensch vom Affen abstammen soll, aber wenn man den Affen für den Menschen nutzen will, paßt diese Übereinstimmung nicht mehr.

Evolution!

Wie können die Wissenschaftler nur an eine solche schwache Theorie Festhalten?

Die Theorie ist nicht schwach. Du verstehst sie nur nicht.

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Kommentar von realsausi2
02.09.2013, 01:10

Jede Verpflanzung der Affenorgane auf den Menschen schlugen fehl.

Ach was. Sogar die meisten Menschen sind für die meinsten Menschen nicht als Organspender geeignet. Wenn das anders wäre, gäbe es nicht so lange Wartelisten für Transplantationen. Es dauert oft sehr lange, manchmal zu lange, für einen Menschen einen menschlichen geeigneten Spender zu finden.

Sollen wir daraus nun nach Deiner Argumentation schließen, daß Menschen nicht mit Menschen verwandt sind?

Du hast die Evolutionstheorie und auch die Evolution nicht mal im Ansatz verstanden und spielst Dich hier als Expertin auf. Peinlich.

Wie können die Wissenschaftler nur an eine solche schwache Theorie Festhalten?

Schwach ist allein Deine Argumentation und Deine Überheblichkeit, mit der Du hier Unsinn erzählst. Du solltest Dir wenigstens die Grundlagen der Evolutionstheorie zu Gemüte führen, ehe Du Dich anmaßt, ein solches Urteil abzugeben.

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Kommentar von DeutscherIdiot
02.09.2013, 11:42

Was hat aber der Mensch und der Affe gemeinsam? Eigentlich nur das äußere Erscheinungsbild

Dazu noch u.a. 98% der DNA im Falle des Schimpansen.

Für den dummen Menschen mag der Affe auch weiterhin als Vorfahren der Menschheit gelten, aber wer sich nur einigermaßen mit der Evolutionstheorie befaßt, stellt gleich Ungereimtheiten fest, und muß daher sehr zweifeln an die Wissenschaft

An der Wissenschaft.

Und das muss man durchaus nicht; wann immer man bei der Beschäftigung mit der Evolutionstheorie auf Ungereimtheiten oder Probleme stößt, man wird auch bald auf die Lösung des Problems stoßen.

Ein anderer Schöpfungsakt wird bei der Forschung der Wissenschaft nicht berücksichtigt

Weil er nicht zur wissenschaftlichen Theorie taugt.

Der Affe frißt nur Pflanzen, während der Mensch ein Allesfresser ist

Falsch. So sind z.B. alle Menschenaffenarten Allesfresser; kannst du alles auf Wikipedia überprüfen.

sind seine Organe für den menschlichen nutzen nichts Wert

Würdest du verstehen, wenn du dich etwas besser auskennen würdest.

Wenn der Affe aber der Vorfahre des Menschen ist, so müßten seine Organe ja die gleichen sein?

Wenn Mensch A und Mensch B von der selben Art sind, warum kann Mensch A dann nicht eine Niere von Mensch B haben?

Wie können die Wissenschaftler nur an eine solche schwache Theorie Festhalten?

Sie ist nicht schwach.

Argumente für die Theorie kann ich Dir leider nicht nennen.

Das sagt alles.

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Kommentar von Abahatchi
02.09.2013, 12:53

Das Innenleben dieser zwei Geschöpfe unterscheidet sich aber erheblich.

Hast Du schon mal einen Affen oder ein Schwein seziert? Lebern, Nieren, Lungen, Herz, Bronchien, Brustkorb, Darm, Zwerchfell und Gehirn, Ohren, Nase, Augen, Zähne sind über all dort, wo ich sie erwartet hatte. Wer schon mal eine Kuh geschlachtet hat wird keine großen Überraschungen erleben, wenn er das erste mal ein Pferd zerlegen muß!

Gruß Abahatchi

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Wir wissen jenseits jeden Zweifels, dass die Menschheit am nächsten mit den Schimpansen verwandt ist und vor ca. 6 Millionen Jahren aus einem gemeinsamen Vorfahr mit jenen hervorging. Dies belegt nicht nur die Paläontologie, die vergleichende Anatomie, die vergleichende Entwicklungsbiologie und Embryologie, sondern allem voran die Genetik: Egal welchen Bereich des Genoms von Mensch und Schimpanse man vergleicht, es ergibt sich stets derselbe genetische Verwandtschaftsgrad.


Ein Beispiel aus der Genetik:

Der Mensch besitzt 23 Chromosomenpaare, Schimpansen aber 24 - auf den ersten Blick komisch, wenn man von einer Verwandtschaft ausgeht. Wenn man aber die Chromosomenstrukturen vergleicht, erkennt man, dass das 2. Chromosom der Menschen aus zwei Schimpansenchromosomen besteht (http://en.wikipedia.org/wiki/Chromosome_2_%28human%29).

Genauer gesagt: In der Mitte des Chromosoms 2 befindet sich eine Stelle, die zeigt, dass hier 2 verschiedene Chromosomen miteinander "verwachsen" sind. Denn Chromosomen zeichnen sich an ihren Enden durch ganz bestimmte Sequenzabschnitte aus, sogenannte Telomere, die keine kodierende Information enthalten. An der Fusionsstelle findet man eindeutige Reste solcher Telomere.

Außerdem findet man auf dem Chromosomenabschnitt, der dem überzähligen Schimpansenchromosom entspricht, eindeutige Reste eines zweiten Centromers (das Centromer ist ein charakteristischer Abschnitt auf jedem Chromosom, wo die beiden Schwesterchromatiden zusammenhängen).

Doch damit nicht genug: Vergleicht man nun die allgemeine Struktur (Bandenmuster) des gesamten Menschlichen Chromosoms 2 mit den Schimpansen-Chromosomen 2A und 2B, so stimmt die gesamte (!) Struktur miteinander überein - genau wie man es erwarten würde, wenn das menschliche Chromosom2 aus diesen beiden Schimpansenchromosomen fusioniert wäre.

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Kommentar von TomBombadil2010
03.09.2013, 19:24

Für eine unzweifelhafte Veranschaulichung schau dir z.B. folgende 1982 im Fachjournal Science erschienene Publikation an:

http://www.rpgroup.caltech.edu/courses/PBoC%20GIST/files_2011/articles/Science-1982-Yunis-1525-30.pdf

Beachte Fig. 2, hier siehst du nebeneinander den Vergleich der Strukturen aller Chromosomen der 4 Menschenaffen (Orang-Utan, Gorilla, Schimpanse, Mensch) und kannst schön sehen, wie ähnlich sie sich sind. Bei der Nummer 2 siehst du links das fusionierte Chromosom 2 des Menschen und daneben die getrennten Chromosomen seiner nächsten Verwandten.

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Hier ist mal ein Argument gegen Charles Darwins Theorie, dass Menschen und Affen aus gemeinsamen Vorfahren hervorgehen.

Charles Darwins Theorie (d.h. die biologische Evolutionstheorie) besagt, dass dies per natürlicher Selektion erfolgt ist. Nun müssen wir nur noch wissen, was natürliche Selektion ist. Dazu schauen wir einmal in das Buch des wohl bedeutendsten Biologen und Mitbegründers der modernen Evolutionstheorie Ernst Mayr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Mayr

Ich zitiere aus seinem Buch "Das ist Evolution", S. 148, Kasten 6.1 "Darwins Erklärungsmodell für die natürliche Selektion":

Tatsache 1: Alle Populationen sind so fruchtbar, dass ihre Größe ohne Beschränkungen exponentiell zunehmen würde. (Quelle: Paley und Malthus)

Tatsache 2: Die Größe der Populationen bleibt, von jahreszeitlichen Schwankungen abgesehen, über längere Zeit gleich (Fließgleichgewicht). (Quelle: allgemeine Beobachtungen)

Tatsache 3: Jeder Spezies stehen nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung. (Quelle: Beobachtung, von Malthus bestätigt)

Schlussfolgerung 1: Zwischen den Angehörigen einer Spezies herrscht starke Konkurrenz (Kampf ums Dasein). (Quelle: Malthus)

Tatsache 4: Zwei Individuen in einer Population sind niemals genau gleich (Populationsdenken). (Quelle: Tierzüchter und biologische Systematiker)

Schlussfolgerung 2: Die Individuen in einer Population unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Überlebenswahrscheinlichkeit (d.h. es findet natürliche Selektion statt). (Quelle: Darwin)

Tatsache 5: Viele Unterschiede zwischen den Individuen einer Population sind zumindest teilweise erblich. (Quelle: Tierzüchter)

Schlussfolgerung 3: Natürliche Selektion, über viele Generationen fortgesetzt, führt zu Evolution. (Quelle: Darwin)

Soviel zur Evolutionstheorie. Und da sagst oder schreibst du, allein schon die ersten 3 angeblichen Tatsachen sind für menschliche Populationen nicht gegeben, siehe Deutschland. Und wenn schon nicht die Voraussetzungen gegeben sind, dann könne die Theorie auf den Menschen nicht angewendet werden. Und deshalb sei es überhaupt nicht sicher, dass Menschen und Affen gemeinsame Vorfahren haben, aus denen sie per natürlicher Selektion hervorgegangen sind.

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Kommentar von DeutscherIdiot
03.09.2013, 11:21

Und da sagst oder schreibst du, allein schon die ersten 3 angeblichen Tatsachen sind für menschliche Populationen nicht gegeben, siehe Deutschland. Und wenn schon nicht die Voraussetzungen gegeben sind, dann könne die Theorie auf den Menschen nicht angewendet werden

Natürlich nicht; der Mensch ist zu intelligent, kann sich zu gut organisieren. Da gilt das Selbe wie für die Insektenstaaten.

Und deshalb sei es überhaupt nicht sicher, dass Menschen und Affen gemeinsame Vorfahren haben, aus denen sie per natürlicher Selektion hervorgegangen sind.

Inwiefern? Es heißt eigentlich nur, dass eine bestimmte Veränderung der Intelligenz stattgefunden hat, sonst nichts. Es ist durchaus möglich, dass der Affe ebenfalls schon nahe an diesem Level ist.

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Argumente gegen die Theorie findest Du in der Kirchenlehre, welche für in der Biologie und Genetik.

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Kommentar von RanjitHuber
02.09.2013, 20:55

Die Kirchenlehre stammt aus einer Zeit, in der die Menschen noch nicht einmal wusstne, dass sie die Erde um die Sonne kreist. Es handelt sich dabei auch nicht um Argumente, sondern um (widerlegte) Behauptungen.

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Kein Individuum extistiert schon immer in der Form, in der es heute existiert, irgendwas hat sich an jedem Lebewesen verändert.

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Alles spricht für die Evolutionstheorie, und nichts gegen sie. So sieht es aus.

Tatsache ist nämlich, dass es für eigentlich alle Untertheorien und Behauptungen der Evolutionstheorie sehr gute Belege gibt, dass sie die einzige Theorie ist, die alle Fossilien, alle Belege und Daten mit einbezieht, erklärt.

Die diversen "Alternativen"(neben dem Kreationismus auch noch eine wissenschaftliche, nämlich Lamarck) sind allesamt restlos widerlegt.

Kreationistische Argumentationen fruchten nicht, und zwar aus folgenden Gründen: Erstens sind sie größtenteils faktisch falsch(z.B. die Behauptung, es gäbe keine Beweise für Makroevolution), zweitens gehen sie von falschen Prämissen aus(z.B. die Unerfüllbare Forderung, alle Zwischenformen zu beweisen) , drittens gehen sie nicht wissenschaftlich vor, und viertens verwenden sie absurde Argumentationsstrategien(z.B. in Bezug auf Zwischenformen: Bei ihrer Strategie sorgt das Füllen einer Lücke für die Entstehung von zwei neuen Lücken).

Man kann also getrost sagen, dass die Evolution einer der bestbelegten Theorien der aktuellen Wissenschaft ist.

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Kommentar von Ursulala
02.09.2013, 12:22

Man kann also getrost sagen, dass die Evolution einer der bestbelegten Theorien der aktuellen Wissenschaft ist.

Die Evolution ist ein Prozess, sie ist aber keine Theorie. Eine Theorie ist die Evolutionstheorie, gemäß der sich Populationen aus Lebewesen per natürlicher Selektion weiterentwickeln.

Dazu gehört übrigens auch die Verwandtenselektion. Es gibt reichlich viele Insektensozialstaaten, die die Bedingungen der Verwandtenselektion nicht erfüllen. Ist die Theorie dann noch immer bestens belegt?

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Hallo an alle, die auf diese Frage geantwortet haben! Ich bin die Fragestellerin :-) Also ich habe im Moment nicht genug Zeit, um alle eure Antworten zu lesen, die ja auch sehr lang sind. (: Ich vermute auch, dass sie ganz hilfreich sind, ich habe nämlich kurz durchgeguckt. Ich lesesie später nochmal gründlich durch. :-)

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Die Entwicklungslehre zählt zu den am besten belegten Theorien der gesamten Wissenschaft. Es gibt überhaupt keine alternative (wissenschaftliche) These zur Beantwortung der Frage, wie neue Arten entstehen können.

Die E.-lehre ist anerkannt, und sie ist darüber hinaus denknotwendig: neue Arten entstehen aus bestehenden. Die E.-lehre erklärt, wie das geht. Die einzige andere Antwort bietet der sog. "Kreationismus", der annehmen möchte, daß Arten nicht "entstehen" sondern "erschaffen werden". Der Kreationismus steht außerhalb jeder Wissenschaft.

Wenn neue Arten "erschaffen" würden, irgendwie aus dem Nichts, dann gibt es zwei Möglichkeiten:

1.Seit der Entstehung des Lebens hat ein "Erschaffer" seine gesamte Zeit damit zugebracht, jeden Tag neue Arten aus dem Nichts zu erschaffen; ein ganz schön anstrengender Job.

2.Alle Arten waren schlagartig bereits am Anfang da, alle, alle, Millionen und Millionen verschiedener Arten. Eine lustige Vorstellung: Unter Farnbäumen, Riesenschachtelhalmen und Mammutbäumen, dazwischen ein paar Eichen und Tannen, picknicken Australopithecinen, Neandertaler und moderne Menschen. Im Hintergrund raufen gerade ein paar Elefanten mit Dinosauriern, die Luft ist erfüllt vom Flügelrauschen von Archaeopterix, Flugsauriern, Adlern und Kranichen. Und im Wasser tummeln sich Ammoniten, Quastenflosser, Urhaie, Saurier und Forellen.

Die E.-lehre ist also nicht nur richtig, sie ist auch denknotwendig: neue Arten entstehen aus bestehenden.

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Kommentar von Rowal
02.09.2013, 15:49

Es ist richtig, dass die Evolutionstheorie nach Darwin durch unzählige Untersuchungen und Beobachtungen bestätigt werden konnte. Doch das, was du selbst erdichtest hast, nämlich, dass sie denknotwendig sei, ist falsch: Denn z.B. Aristoteles hat sehr wohl was anderes gedacht. Nach Aristoteles gründet sich die Vielfalt der Lebewesen auf sukzessiver Degeneration des Menschen. Die vierbeinigen Tiere entstanden durch Vernachlässigung des Denkens und durch Umwandlung der Arme zu Beinen. Die Pflanzen entstanden aus vielbeinigen Tieren, die bewegungslos wurden, den Kopf in die Erde steckten, der sich dann zu Wurzeln entwickelte. u.s.w. (siehe hierzu Buch IV, Kapitel 10 aus "Teile der Tiere").

Wie du also siehst, kann sehr wohl eine völlig andere Lehre gedacht werden. Und ich habe hier die Lehre des Vaters der Wissenschaft zitiert einer der größten Denker überhaupt.

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Soweit mir bekannt ist, gibt es keine wissenschaftlich fundierten Argumente gegen die Ausführungen Darwins.

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Also erstmal, "Darwin's Theorie" befasst sich mit mehr als nur Menschen und Affen.

Zweitens, Menschen sind Affen!

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Kommentar von CholoAleman
03.09.2013, 01:22

Zweitens, Menschen sind Affen!

In der taxonomischen Systematik sind sie es nicht, nein. Wenn man allerdings mal aus dem Fenster schaut, mag ich Dir Recht geben....

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Ernstzunehmende Argumente dagegen gibt es nicht.

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