Angst vor Kirchen?!

30 Antworten

Würdest Du als kleines Baby immer ein Bonbon bekommen haben, wenn Du einen Hund streichelst, würdest Du beim Anblick von Hunden immer ein angenehmes Empfinden haben. Hätte man Dir aber beim anblick jeder Katze eine runter gehauen, würde Dir heute noch es kalt den Rücken runter laufen, wenn Du eine Katze siehst.

Suche den Grund für die Angst und Du kannst sie überwinden.

Versuche positive Momente in die Kirche zu verlegen und Du wirst es immer mehr als angenehm empfinden. Wenn Du Freunde nach langer Zeit, das erste mal wieder in der Kirche triffst, verbindest Du sie mit etwas positiven. Also könntest Du Dich für solche Treffen in der Kirche verabreden und sogar gleich in einem Gebet dafür danken.

Mach die Kirche zu einem positiven Ort für Dich, es liegt in Deiner Hand!

Der Tod ist der große Skandal des Lebens, aber: dir mag nit anders werden. sieech an ein lieblich weiblich (mannlic) bildt, ob sich dein freuden meret (mittelhochdeutsche Lyrik). Auch Kirchen sollen Dir helfen, das Leben im Angesicht des Todes (des zukünftigen eigenen und des Endes der Menschen, die wir lieben und aller Menschen, ja sogar der eigenen Nachfahren - es ist trotzdem keine Sünde, Kinder in die Welt zu setzen) trotzdem gut und wichtig und sinnvoll - gottgewollt, zu ihm orientiert - zu finden; da wird die zugehörige Bilderwelt leicht etwas erschreckend, leider. Such Dir eine Kirche, in der Du Dich wohlfühlst - gute Kirchen sind an Orten mit spezieller radiästhetischer Ausrichtung gebaut - geh zu stillen Messen, wenn Dich die Musik stört (Orgel ist wirklich sehr .....majestätisch) oder geh zu modernen Messen mit Gitarre u. ä. Und geh nicht immer mit Deiner Mutter - bei aller Liebe, sie hat andere Sorgen als Du, die sie mit dem Herrgott besprechen will. Und wenn Du glaubst, daß Du Krebs hast, lass Dich gründlich untersuchen - die Klarheit darüber nimmt Dir wenigstens die Angst vor dem Unbestimmten. Und wenn Du dann hoffentlich keinen hast, musst Du Dich nicht genieren, weil Du Dir Sorgen gemacht hast, und Du bist auch nicht hypochondrisch; das ist ein weites Feld, das aber erst ganz wo anders anfängt.

Kirche darf man nie statisch sehen - als Gebäude mit Mauern und Kreuz. - Kirche ist immer der Inhalt, die Menschen, angefangen beim Prediger bis hin zu den Gläubigen.

Wenn dir "das Katholische" dabei so Schwierigkeiten macht, dann versuche es doch einmal in sogenannten evangelischen Freikirchen. - Dort herrscht meistens "frischer Wind" und wird der christliche Glaubensinhalt lebendig und begreifbar und ohne all zu viele Rituale praktiziert.

Vergessen darfst du aber auch dort nicht, dass es überall Menschen gibt, die nicht dem Ideal deiner Vorstellungen entsprechen dürften. Nimm dabei Maß an dir selbst und schraube dann deine Erwartungen etwas zurück.

Es ist einen Versuch wert. - Vielleicht wird dann ja aus deiner Phobie sogar Begeisterung.

Ich hoffe, dass du durch den Heiligen Geist und den Glauben an Christus auch zum Katholizismus finden wirst, der durch die Apostel entstand. Wenn du nicht an Verschwörungstheorien glaubst, wirst du diesen Glauben schenken. Wie hat Jesus Christus noch Simon den Fischer genannt?

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@Freidenker17

Egal ob Katholizismus, Protestantismus, oder irgendeine ev. Freikirche! - Hauptsache der rechte Glaube an Jesus Christus. - Im Himmel wird nämlich keine Mehrklassengesellschaft auf uns warten bei der der Katholizismus die erste Stelle einnimmt. Ich hoffe wir sind da einer Meinung.

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@Freidenker17

Ich weiß zwar nicht wozu die Frage gut sein soll, aber wie jeder durchschnittlich gebildete Mensch weiß, soll Simon von Jesus Christus den Beinamen "Petrus" erhalten haben, welcher sinngemäß "Stein" und auch "Fels" bedeutet. Jesus soll auch zu Simon gesagt haben: "Auf dich will ich meine Kirche bauen."

Hab ich jetzt die Prüfung bestanden, oder willst du noch weitere Fragen stellen?

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Am besten du redest mal mit deinen Eltern oder anderen vertrauenspersonen über deine ängste. Deine mutter wird dich schon verstehen wenn du ihr das sagst. Manchmal hilft schon das. Und wenn du nicht umbedingt reden willst könntest auch die ängste auf einen zettel schreiben und den verbrennen oder zerreisen, um symbolisch zu sagen das du mit der angst abgeschlossen hast. Der besste weg die mit was gutem zu verbinden ist natürlich darin was tolles zu erleben.

Wegen deiner angst krebs oder so zu haben solltest mal einen arzt fragen. Der wird dir dann einen spezialisten empfehlen, der dich untersuchen wird. Dann kannst du beruhigt sein. Außerdem ist krebs mittlerweile gut heilbar geworden. Mein onkel hatte zum beispiel welchen. Nun ist er aber wieder weitestgehend gesund.

Wenn das jetzt nicht so viel gebracht hat kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Da würde ich dann doch einen Psychiater empfehlen. Der wird dir helfen.

Viel glück :-)

Hallo TheWayIDo,

ich sehe in Deiner Frage zwei Themen: Kirche und Angst vor Tod und Krankheit.

Du schreibst selbst, dass Kirche aus Deiner Sicht eigentlich etwas Gutes ist und dass Du Dich vor allem deshalb unwohl fühlst, weil vieles in der Kirche sich nach Tod und Trauer anfühlt.

Daraus ergibt sich die Frage: Wie religiös bist Du denn selbst? Du schreibst zwar, dass Du katholisch bist und Deine Mutter sehr religiös ist, aber woran glaubst Du? Und welchen Platz wünschst Du, sollen Kirche und Glauben in Deinem Leben haben. Welchen Platz würdest Du Gott in Deinem Leben gern geben?

Das andere Thema ist Deine offenbar vorhandene Todesangst. Traurige Kirchenlieder verstärken diese Angst natürlich noch und insofern sehe ich Dein Weinen als Anzeichen, dass Du Dich dieser Angst stellen solltest.

Ängste sind ja etwas Natürliches. Angst soll uns bei drohenden Gefahren wachsam und reaktionsbereit machen. Auch Krebs ist eine drohende Gefahr. Auch wenn auch junge Menschen an Krebs sterben, sage ich: Krebs ist grundsätzlich heilbar wie die meisten anderen Krankheiten auch. Unser Immunsystem setzt sich täglich nicht nur mit Viren, Bakterien und Pilze auseinander, sondern ohne dass wir das bemerken auch mit entarteten Zellen. Diese erscheinen durch die erhöhte UV-Strahlung, verschiedene in der Umwelt verteilte Giftstoffe, durch Ängste und vor allem in Folge von Ernährungsfehlern immer wieder mal. Unabhängig vom Stand der Krebsforschung beginnt die Vorbeugung und dann auch die Heilung deshalb bei einem starken Immunsystem - und mit einem Glauben, der das Potenzial hat zu wachsen!

In der Kirche erlebst Du, was Dir eher nicht gut tut. Ich denke, Du solltest die Ängste zulassen und dabei erfühlen, welche Art von Hilfe/Gegengewicht zur Angst Du Dir wünschst. Dich Deiner Angst zu stellen, ist der erste Schritt zum Mut. Auch wenn Du Dich in diesem Moment schwach und weinerlich fühlst, ist dies Dein erster Schritt, stärker zu werden.

Wenn der christliche und vielleicht auch der katholische Glauben sehr wichtig für Dich ist, solltest Du Dir vielleicht einen Bibelhauskreis in Deiner Gegend suchen. Nach meinen Hauskreiserfahrungen sind die dort gesungenen Lieder oft viel kraftvoller als im normalen Gottesdienst. Und in einigen Hauskreisen passieren auch Heilungen...

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