An alle Eltern: Soll man es ausgleichen, wenn nur ein Kind etwas von der Patentante geschenkt bekommt und das andere immer leer ausgeht?

11 Antworten

Ja klar, ausgleichen und wenns geht so, als ob es von der weniger schenkfreudigen Patentante kommt. Also ich würde das ganz klar so regeln - und ich würde es natürlich auch mit beiden Patentanten besprechen.

Wenn ein Kind sich zurückgesetzt fühlt, führt das immer zu Unfrieden, das ist eine völlig natürliche Sache. Das funktioniert sogar bei Kapuzzineräffchen. Gib einem was Besseres als dem anderen, dann gehts beim zweiten oder dritten Mal aber rund.

Außerdem gibts da ja noch ein weiteres Problem: Ein Kind fühlt sich von seiner Patentante geliebt und das andere fühlt sich von der seinen ignoriert - das ist auch ohne Geschenk schon ein bisschen heikel. Deswegen würde ich selbstverständlich BEIDE mit in meine Entscheidung einbeziehen.

Was ich auf gar keinen Fall tun würde, ist eine der beiden zu irgendetwas aufzufordern. Also wirklich auf GAR keinen Fall. Ich würde sie nur darüber informieren, was ich als Problem sehe und wie ich das Problem zu lösen gedenke. Kein Vorwurf, kein Zurechtweisen, nichts dergleichen. Einfach nur Bescheid sagen und fertig.

Ich bin ziemlich sicher, dass beide dann von sich aus einlenken werden, weil sie wahrscheinlich garnicht darüber nachgedacht haben. Die eine findets halt wichtig, ihrem Patenkind etwas zu schenken und die andere halt nicht. Beides ist ja kein Verbrechen, sondern völlig okay - das Problem besteht nur in der Unterschiedlichkeit. Und wahrscheinlich werden sie das garnicht wissen.

Und ich halte es für sehr gut möglich, dass beiden schon die bloße Information über das verursachte Problem hellhörig macht. Aber einfach nur Bescheid-sagen. Jeder Vorwurf drückt ein Gegenüber eher in die Verteidigungshaltung - ist superkontraproduktiv und überdies völlig unnötig. Ich glaube nämlich, dass die eigentliche Ursache in der mangelnden Konversation liegt. Meiner Erfahrung nach ist das in den allermeisten Fällen so.

Also: Entscheidung fällen, das Ungleichgewicht auszugleichen. BEIDE Patentanten informieren. Dem Kind das ausgleichende Geschenk im Namen seiner Patentante überreichen.
Und wenn mich nicht alles täuscht, wird sich das Ganze dann wie von selbst klären. Ist echt oft so

Eben nicht kucken, was andere falsch machen sondern was man selbst richtig machen kann

Ich würde mich bei dem einen Kind für die Wahl der Patin entschuldigen. Da es sich hier vermutlich um eine Schwester deines Partners handelt, stehen hier evtl noch interne Familienreibereien dahinter. 

Als Eltern hier Fehler auszubügeln, indem ihr dem "ärmeren" Kind im Namen der Tante etwas schenkt, würde ich auf keinen Fall empfehlen. Wenn die Kinder das erfahren, habt ihr dort einen Streit, wo ihr Frieden erreichen wolltet. 

 Ihr könnt das Gespräch mit beiden Patentanten suchen. Bei der einen nachfragen, warum sie nichts schenkt, falls euch der Grund nicht tatsächlich bekannt ist. Dann evtl. klarstellen, dass ihr nicht wollt, dass euer Streit auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird. 

Die andere Patentante über das Problem informieren und -falls für euch denkbar-  fragen, ob es für sie eine Option wäre zumindest für Weihnachten ihr Budget auf die beiden Kinder aufzuteilen. 

Wobei ich hier mein Verhalten stark vom Alter und vom Altersunterschied der Kinder abhängig machen würde. Ich nehme an, dass euer älteres Kind mit der Verwandtschaft "gesegnet " wurde. Inwieweit versteht dieses Kind bereits die Unterschiede, oder hat die Verwandtschaft vielleicht ein Konto für ihr Patenkind angelegt und möchte dies nicht an die große Glocke hängen. 

Es gibt soviele Möglichkeiten warum die Verwandtschaft so handeln könnte, dass kann man hier nicht alles abschätzen,   ohne Hintergrund und handelnde Personen zu kennen. 

Zum Schluss müssen auch Kinder lernen, dass das Leben nicht immer gerecht ist.  Von meinem Patenonkel bekamen zu Weihnachten immer ich und meine Schwester ein Geschenk, von ihrem Patenonkel bekam nur sie etwas. Meine Eltern haben mir mit damals fünf Jahren  erklärt, dass der eine Patenonkel viel Geld verdient und der andere noch am studieren ist und selbst nicht viel Geld hat. Ich habe das mit meinen 5 Jahren  verstanden und akzeptiert, mit 15 habe ich auch nicht nachgefragt, ob der Onkel denn immer noch studiert. 

Guten Abend!
Leider habe ich keinen Rat für dich, denn wir haben die selbe Situation.
Unsere Tochter (2,5 Jahre) aus unglücklichen Gründen nur eine Patentante (meine langjährige beste Freundin)
Mein Sohn (1,5 Jahre) hat zwei paten. Seinen Onkel und die Frau meines Cousins die auch noch neben uns wohnen.
Leider meldet sich die Patentante von ihr garnicht mehr. Sie bekommt von uns zu Weihnachten und zum Geburtstag immer Geschenke (Fotobuch ihres Patenkindes, selbst gebasteltes...) jetzt zu Weihnachten kam nicht mal ein Dankeschön von ihr.
Wenn ich bei ihr Klingel ist sie nie da, auf nachfragen was denn los sei, bekomme ich keine Antwort.
Ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass meine Tochter keine Patentante mehr hat, die für sie da ist. Schade weil er ja auch noch zwei hat.
Jetzt sind sie noch klein und ich hoffe, dass es nie so schlimm auffällt, da es ja Verwandtschaft ist, die eh bei jeder Feier da sind und da vielleicht der patenbezug nicht so sehr da ist und sie es nicht so schlimm findet.
Ich würde mich freuen zu hören, wie du denn nun diese Situation regeln willst.
Lg

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