Als Pilot zum KSK?

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4 Antworten

Theoretisch ist vieles möglich, was nicht praxistauglich ist. Ich kenne die aktuelle Vorschriftenlage nicht, aber es war mal so, dass Bewerbungen für einen KSK-Eignungstest Vorrang hatten. Kann sich natürlich geändert haben. Wer hier soll das aber wissen? 

Aber nenne mir einen nachvollziehbaren Grund, warum die Bw in eine millionenteuere Pilotenausbildung investieren soll, um Dich dann ziehen zu lassen! 

Es gibt bei der Bw vieles, was unlogisch, umständlich und teuer ist, aber ganz so naiv sind die Verantwortlichen dann doch nicht. 

Du kannst Dich ja erst zu den Fallschirmjägern melden - dann kommst Du auch zum Fliegen - und Dich dann beim KSK bewerben. Dann weißt Du wenigstens, ob Du auch nur im Ansatz eine Chance hast.

Aber wie immer im realen Leben gilt auch jetzt: Die richtige Antwort bekommst Du bestimmt nicht in einem Spaß-Internetforum, sondern nur von den Leuten, die jeden Tag mit den Möchtegern-Helden zu tun haben. 

Also wende Dich an einen Karriereberater der Bw. Noch besser ist es, einfach mal in Calw anzurufen und dann einen Gegencheck bei einem Geschwader zu machen. 

Anrufe kosten ja heutzutage kaum noch etwas und erfordern nur Eigeninitiative, aber die musst Du als KSK-Soldat oder Pilot sowieso zeigen. 

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Jeder Soldat der Bundeswehr - unabhängig von Laufbahn und Verwendung - kann sich für den Aufnahmetest beim KSK bewerben. Ein sehr großer Teil kommt jedoch tatsächlich aus den infanteristischen Verwendungen, und v.a. aus der Fallschirmjägertruppe. Das hat sicher mit der engen Verwurzelung des KSK mit den Fallschirmjägern zu tun, ein zwingendes Kriterium ist das aber nicht.

Die Anekdote von Hamburger02 trifft allerdings insofern schon zu, dass Versetzungen vom Vorgesetzten bewilligt werden müssen. Pilot (insbesondere Kampfpilot) ist eine unglaublich teure und aufwendige Ausbildung - der Staat gibt Millionen für einen fertigen Piloten aus und erwartet natürlich dann, dass er auch in dieser Funktion zur Verfügung steht. Hier kann der Vorgesetzte im Sinne der Verhältnismäßigkeit und der Sachzwänge dann durchaus einen solchen Antrag ablehnen.

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Kommentar von TheSDBux
16.09.2016, 19:02

Danke für die Antwort, habe jetzt gelesen dass die Verpflichtungszeit beim KSK 6 Jahre beträgt, (natürlich ist die gesamtverpflichtungszeit länger) und da ich mich als Pilot für 20 Jahre verpflichte ist die Pilotenausbildung ja nicht umsonst.

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Warum verbindest du nicht beides. Gehst zur Luftwaffe, wirst Hubschrauberpilot und lässt dich auf dem  H145M schulen. Dann gehst du nach Laupheim zum HSG 64 und fliegst die Kommandosoldaten.

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Als Pilot dürfte dir das selbe passieren, wie es mir passiert ist, als ich von den Ubooten aus ein Versetzungsgesuch gestellt hatte. Der Kommandeur lud mich zu einem sehr kurzen Vieraugengespräch ein und kommentierte mein Gesuch fast wörtlich so: "Sie sind doch hoffentlich nicht so naiv zu glauben, dass wir einen, den wir einmal eingefangen und ausgebildet haben, freiwillig wieder gehen lassen? Sie können frei wählen: entweder ziehen Sie ihr Gesuch sofort zurück, was Arbeit spart oder Sie lassen es stehen und ich werde es negativ kommentieren, was dann aufs selbe hinausläuft."

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Kommentar von rav3ry
16.09.2016, 15:31

Aus Interesse, was hast du gemacht? :D

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Kommentar von winstoner14
16.09.2016, 15:45

Netter Vorgesetzter xD

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