Akzeptieren, dass man dumm ist?

31 Antworten

Hallo!

Ich würde sagen -------> wer wirklich "dumm" im Sinne des volksmundartigen Überbegriffs für "wenig intelligent" ist, der merkt das meistens selber garnicht mal & hält sich selbst für absolut normal.. so jemanden kenne ich sogar aus meinem Umfeld. Der Mann ist an der Grenze zur geistigen Behinderung, aber er ist so zufrieden mit sich selbst und seinem Umfeld, dass viele sich davon 'ne fette Scheibe abschneiden könnten.

Ansonsten, wenn du damit auf "durchschnittliche Intelligenz" hinweisen möchtest sei gesagt --------> ich würde garnicht hochintelligent oder hochbegabt sein wollen. Wer wirklich extrem intelligent ist oder gar hochbegabt, leidet oft unter Ablehnung durch die Gesellschaft und dadurch, dass er sich schlicht zu viele Gedanken über alles macht und dadurch seelische Probleme bis rauf zu ernsthaften Depressionen bekommt. Ich kenne einen sehr intelligenten Mann, der vor Jahren mal mit sorgenvoller Miene zu mir meinte, er käme nirgendwo richtig an: Er sei "den normalen zu intelligent" und "den intellektuellen Outsidern zu normal und zu volkstümlich". Den Satz habe ich mir lang auf der Zunge zergehen lassen müssen, bis ich's wirklich kapiert habe. Und da ist echt was dran.

Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Gibt immer jemanden, der / die irgendwas besser kann als man selbst.

Deswegen muss man ja nicht den Kopf in den Sand stecken und sich minderwertig fühlen. Auch DU hast garantiert Deine Stärken und kannst Dinge (besser), die andere nicht (so gut) können.

Also orientier Dich besser an Deinen positiven Seiten, anstatt immer auf das zu schielen, was Dir nicht so liegt.

Manchmal stehe ich auch mit offenem Mund neben Leuten, die einfach etwas perfekt hinlegen oder echt geniale Ideen haben. Ich kann sowas aber einfach respektieren oder bewundern, ohne mich selbst gleich wie ein Depp zu fühlen.

Als ich noch in der Schule war, sind meine Eltern (mit mir) umgezogen.

In den Sommerferien bekam ich Post von einem Freund. Ich habe mich gewundert, die Anschrift war meine neue Adresse, der Absender war EBENFALLS mein Name mit der ALTEN Adresse.

Ich habe ihn gefragt, was das denn wohl zu bedeuten hatte.

Er sagte: Wusste nicht, ob Du schon umgezogen bist oder noch nicht.

Hättest Du noch die alte Adresse gehabt, hätte die Post den Brief nicht zustellen können und ihn zum Absender zurückgeschickt. Und dann hättest Du den Brief auch gekriegt!

Auf sowas wäre ich vermutlich nie gekommen und hab das bis heute nicht vergessen. Einfach brilliant - und das als Schüler!

Deswegen habe ich mich aber nicht erniedrigt oder zurückgesetzt gefühlt. Habe einfach den Hut gezogen und akzeptiert, dass dieser Mensch echt mehr als ich im Kopf hat.

Also, schau auf Deine Stärken und bau diese weiter aus.
Und wenn Deine Stärke sich darauf beschränkt, dass Du "nur" nett bist und Deine Freunde gerne mit Dir zusammen sind, weil Du gut zuhören kannst oder Deine feundliche Art toll ist - macht nix, ist genauso wertvoll.

Grüße, ----->

Tja....und hier jetzt eine Antwort aus dem Mittelfeld....  ;-)

Willkommen in meiner Welt. Der Welt des Durchschnitts, und des Mittelmaß. Es ist gar nicht so schlecht hier. Sind tolle Menschen dabei. Klar, wir sind keine "Überflieger", aber es ist auch kein "Dummer" darunter.

Wir laufen nicht rum, und erzählen jedem wie toll wir sind. Wir stehen morgens auf, machen unseren Job, und halten dieses Land am laufen. Wir lieben unsere Familien, sind fleißig, diszipliniert, stehen loyal zu unseren Freunden, und unserem Fußballverein.

Jetzt könnte man sagen, wir sind die Mehrheit, und keiner ist besonders. Das wäre aber eine sehr oberflächliche Betrachtung.

Jeder von uns ist besonders. Nur eins haben wir wirklich gemeinsam. Wir wollen ein glückliches Leben. Für uns und die Menschen die wir lieben. Und nirgends werden mehr Menschen glücklich wie bei uns im Mittelfeld.

Nicht jeder kann ein "Überflieger" sein. Aber eine Garantie für Glück ist das auch nicht. Sei froh, wenn du nicht zu einer Gruppe gehörst, die akzeptieren muss, dass ihre Latten am Zaun, niemals vollständig sein werden.

Bei uns "Durchschnittlichen" ist es gar nicht so schlecht. Ich möchte gar nicht überdurchschnittlich sein. Das bringt meistens nur zusätzliche Probleme. Zum Beispiel das man so viel über das Leben nachdenkt, und dabei das leben vergisst.

Da kann man ja mal drüber nachdenken...... :-)

Wir stehen morgens auf, machen unseren Job, und halten dieses Land am laufen.

Da möchte ich noch was hinzufügen:  Ohne diesen Durchschnitt, würde so manches gar nicht laufen, sondern den Bach runtergehen.  Jeder Chef wäre ohne seine Sekretärin, die ihm den Rücken freihält, seine Termine koordiniert und ihre Arbeit im "Hintergrund" erledigt so ziemlich aufgeschmissen!  Bedeutet: Das Mittelfeld ist unverzichtbar!

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danke

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Ich brauche Hilfe, mein Leben ist zurzeit sinnlos?

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Ich bin 20, fast 21, und mache momentan den ganzen Tag etwa gar nichts außer die Zeit vertreiben, und zwar drinnen, Zuhause bei den Eltern.

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Hallo,

ich bin seit mehr als fünf Jahren Betreuer meines 78jährigen Vaters, der dement ist. Meine Geschwister üben Druck auf mich aus, ich solle mich darum kümmern eine Patientenverfügung für meinen Vater zu erwirken, damit er nicht "von Geräten am Leben gehalten" werden kann.

Zunächst habe ich "abgewunken", weil mein Vater, noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, mir gegenüber nicht erwähnte eine Patientenverfügung haben zu wollen. Gespräche darüber fanden in seinem Beisein statt, da meine Mutter eine Patientenverfügung haben wollte (sie hatte noch keine, ist vorher bereits gestorben).

Da ich dem weiteren Streit mit meinen Geschwistern gern aus dem Weg gehen möchte, wollte ich mich zumindest erkundigen wie und ob man für eine demente Person eine Patientenverfügung erwirken kann.

Eine Frau vom Amtsgericht (ich kenne leider ihren Dienstgrad nicht, sie ist aber Sekretärin im Vorzimmer einer Rechtspflegerin) informierte mich, dass in solchem Fall ein Arzt den Zustand des Patienten feststellen muss. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann eine demente Person über eine Patienverfügung also eigentlich gar nicht mehr entscheiden - je nachdem wie ausgeprägt die Demenz ist. (Derzeit erkennt mein Vater einige Verwandte nicht mehr und weiß nicht an welchem Ort er sich befindet.)

(Bevor ich meine Fragen stellen, hier noch meine Aufgabenbereiche: "Sorge für die Gsundheit", "Aufenthaltsbestimmung", "Entgegenahme, Öffnen und Anhalten der Geschäfts- und Behördenpost" und "Rechts-/Antrags- und Behördenangelegenheiten, sozialrechtliche Angelegenheiten".)

Ich würde gern folgendes erkunden:

Bin ich als Betreuer dazu verpflichtet das Verfahren einer Patientenverfügung anzustoßen?

Haben meine Geschwister die Möglichkeit eine Patientenverfügung zu erwirken, auch ohne mein Zutun und über die Betreuerschaft hinweg?

Falls ich eine Patientenverfügung ablehne und das Verfahren nicht anstoßen möchte, wie komme ich aus der Sache raus, ohne die Wünsche/Forderungen meiner Geschwister zu ignorieren? (Wenn es also machbar wäre eine Patientenverfügung für meinen Vater zu bekommen, will ich daran in keiner Weise beteiligt sein.)

Über Tipps würde ich mich sehr freuen.

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