Akita Inu schlecht für Anfänger?

7 Antworten

Wenn du hauptsächlich einen akita inu willst, weil er dir gut gefällt und du mit deinen kollegen und deren hunde zusammen sein willst, ist das bestimmt keine allzu gute idee. Da gibt es bestimmt bessere alternativen (>hunderassen).

Du musst bei einem akita schon sehr konsequent sein; sonst ist er der chef

Ich würde dir da eher einen hund vom tierheim empfehlen.

Ansonsten gibts hier tipps: www.akita.de

Akitas sind so ne Rasse, die erziehen Dich, wenn Du selber noch keine Ahnung von Hunden hast. Sprich: durchaus eigenwillig.

Tolle Hunde allemal.

Wenns denn unbedingt sein soll, wäre wohl eine gute Variante (venerell immer, aber hier insbesondere): Hundeschule. Nicht nur 1-2 Stunden sondern am Anfang regelmässig.

Ganz klar: Dann lasse es ! Ein Aktia für einen Anfänger ? Ausgeschlossen ! Ein Hund für jemanden, der sich auf eine Rasse festbeißt, die für ihn nicht geeignet ist ? Ausgeschlossen ! Beratungsresistente Menschen auf Hunde loslassen ? Ausgeschlossen ! Kauf Dir ein Plüschtier und werd erwachsen.

Ich habe einen Rottweiler, eine Rasse die in den aller meisten Fällen nichts in Anfängerhänden zu suchen hat.

Ich komme mit meiner gut klar und das obwohl sie definitiv nicht immer leichtführig ist und sie, wenn ich sie lassen würde, oftmals eigene Entscheidungen treffen würde.

Also, ganz ehrlich, ich komme mit einem Rottweiler super klar, aber einen Akita Inu werde ich mir NIEMALS antuen.

Nordische Rassen und Hunde vom Ur-Typ haben nichts in den Händen von Anfängern zu suchen! Diese Hunde brauchen eine klare, konsequente, gewaltfreie Führung und verzeihen keine Erziehungsfehler. Sie zeigen kein ausgeprägtes Will-to-please"-Verhalten, sind oft unverträglich und eher "Ein-Mann-Hunde", aber ohne dabei auf ihren Menschen angewiesen zu sein.

Wenn man nur ab und zu mit den Hunden aus seinem Umfeld zu tun hat oder man mit einem Familienhund aufgewachsen ist, hat man noch lange keine "echte" Hundeerfahrung gesammelt. Wenn die Hunde dann auch "nur" Labradore, Schäferhunde, etc. waren, ist die "Erfahrung" für einen Akita ziemlich "nutzlos".

Natürlich kann man "Glück" haben und einen Akita bekommen, der eigentlich lieber ein Pudel wäre. Genauso wie man einen wasserscheuen Labrador bekommen kann. Verlassen darf man sich darauf aber nicht!

Im Internet werden viele Akitabesitzer vermutlich schreiben, wie "toll erzogen, einfach und unkompliziert" ihr Hund doch ist. Wer gibt auch schon gerne zu, dass er sich überschätzt hat und überfordert ist? Da schreibt man doch lieber, wie "perfekt" diese schwierige Rasse doch auf einen hört und wie verschmust sie bei einem ist.

Wenn du dich wirklich weiter über die Rasse informieren willst und eine halbwegs vernünftige Einschätzung willst, ob du überhaupt für diese Art Hunde geeignet bist, besuch Hundeausstellungen und sprich dort mit Züchtern und Haltern der Rasse. Oft haben die Leute, die einen Akita oder Shiba Inu möchten, ein ganz falsches Bild vor Augen und stellen sich eher eine Art Terrier vor.

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