Aggressiver, überdrehter Hund - was kann ich tun?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es wird Zeit den Hund nicht nur zu pushen sondern ihm zu zeigen, dass er auch abschalten soll. Mache Ruheübungen mit ihr, damit sie runter kommt und ausgeglichener wird.

Gleichzeitig heißt das aber auch, reines spatzieren gehen lastet den Hund nicht aus. Spiele auch unterwegs, übe, trainiere, mach Dummytraining oder Fährtensuche etc. DAs lastet den Hund aus und schafft einen Ausgleich zum Tag.

Interessehalber würde es mich interessieren, warum sie überhaupt kastriert wurde, lag ein gesundheitliches Problem vor?

Mein Tierarzt meinte dass man grundsätzlich Hunde die nicht für die Zucht verwendet werden, kastrieren soll.

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@BellaCharline

Wieder ein TA der Geld verdienen wollte.

Sollte man aber erst machen, wenn sie ausgewachsen sind, das ist bei den meisten Hundne mit 1 Jahr noch nicht der Fall. Noch dazu kommt sie jetzt gerade in die Pubertät. Ist doch klar, dass sie da alle Grenzen ausreizt.

Hein Tier kastriert man nur dann, wenn Probleme entstehen, gesundheitlicher Natur. Ansonsten ist das ne pure Verstümmelung.

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Danke fürs Sternchen =)

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Wie alt ist dein Hund den überhaupt? Und welchen Grund gab es für diesen Eingriff?

Es ist zwar sehr sehr selten, aber es soll Hündinen geben die nach einer Kastration "rüpelhaft" sind.

Auch wenn der Hund den ganzen Tag bei dir ist, benötigt er auslastung! Und 2x Gassi gehen am Tag, ist in meinen Augen zu wenig, auch wenn es ein kleiner Hund ist, das bedeutet nicht das der weniger raus muss als ein großer. Meine gehen mindestens 3x Täglich gassi, jede Runde geht min 40min in denen auch gespielt, getobt und geübt wird. - Auch wenn ich mir das gerade so überlege, 2x am Tag Gassi, da liegen viel zu große abstände dazwischen...

Zu dem Verhalten, ich würde meinen das sie entweder A: Irgendwie Schmerzen hat und sich deshalb so verhält...oder B: Sie nicht richtig erzogen ist...?! Vielleicht wäre auch eine Hundeschule nicht verkehrt?!

Certainty hat das ja auch schon gesagt, manchen Hunden muss man Ruhe auch erst lernen...

Sie wird nächste Woche ein Jahr alt und wir haben einen großen Garten in den sie so oft gehen kann wie sie will. Dort spielt sie auch viel mit dem Hund von meiner Schwester. Erzogen wurde sie gut, sie war sehr folgsam und ausgeglichen- bis jetzt

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@BellaCharline

Also wurde sie mit ca 10-11 Monaten Kastriert und hat höchst wahrscheinlich auch keine erste Läufigkeit gehabt!? Das ist viel zu Früh, und auch absolut nicht gut! Da war eurem Tierarzt wohl das Geld wesentlich wichtiger als ihr und euer Hund!! Und das ganze dürft ihr jetzt ausbaden, wie man ja sieht! So eine Frühe Kastration kann zu vielen Problemen führen, Aggressivität, gesteigerte Ängstlichkeit, Harn Inkontinenz, Trägheit uvm  ...... Sucht euch mal einen neuen, guten Tierarzt, und lasst sie dort mal genauer Untersuchen.

Mal ein Auszug:

Gesetzliche Grundlagen und Einschränkungen
Nach § 6 Tierschutzgesetz fällt die Kastration von Hunden (männlichen und weiblichen) ebenso wie das Kupieren von Ohren und Ruten sowie das Entfernen der Wolfskrallen unter das Amputationsverbot und darf nur beim Vorliegen eines vernünftigen Grundes vorgenommen werden. Dazu zählen medizinische Indikationen, die Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - die Unfruchtbarmachung zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres. Der Tierarzt muss zum Wohle des Tieres abwägen, ob der Nutzen des Eingriffs mögliche Nachteile oder Risiken überwiegt.
Die Kastration als prophylaktische Maßnahme schon bei Jungtieren kann nicht als vernünftiger Grund angesehen werden. Der Wunsch des Tierbesitzers ist dafür nicht ausreichend und eine nur aus Bequemlichkeit vorgenommene Kastration damit illegal!
Eure Probleme können durchaus durch die viel zu Frühe Kastration entstanden sein, einen Tobenden Applaus an euren Tierarzt!! *ich kann gar nicht so viel essen wie ich dabei gern erbrechen wollen würde*

Sucht euch eine gute Hundeschule und einen guten vernünftigen Tierarzt! Alles andere wäre Quatsch......

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Der Eingriff war nach ihrer 1. Läufigkeit

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Dass der Zwergspitz viiiiiel Beschäftigung (auch fürs Köpfchen!) braucht und zu Wutausbrüchen neigt, ist ja bekannt. Aber bei konsequenter Erziehung und Auslastung kann man das im Griff behalten. Ich würde dir daher zu einer "vernünftigen" Hundeschule raten, um das jetzt zu korrigieren. Nicht lange mehr warten, bis sich das Verhalten noch weiter verfestigt! Vielleicht fü dich mal interessant zu lesen: http://www.markt.de/contentId,zwergspitz/inhalt.htm

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