Abo falle geld zurück verlangen und kündigung wie die Email formulieren?

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5 Antworten

Zwei Dinge:

1. Wenn du keine Ahnung hast, was das für ein Abo sein soll und du sicher bist, nichts abgeschlossen zu haben: Ab zur Polizei und den Anbieter wegen Verdachts des gewerblichen Betrugs anzeigen.

2. Bei Debitel ausdrücklich nicht nur die Drittanbietersperre einrichten lassen, sondern auch die Rechnung reklamieren und eine Gutschrift über den falsch abgebuchten Betrag verlangen. Es ist Debitel laut TKG verboten, mit Nachdruck (Sperrandrohung o.ä.) Gelder eines Drittanbieters bei dir einzutreiben. Sollten sie also eine Sperre androhen, drohe zurück "Ich gehe zu einem Anwalt und lasse den eine negative Feststellungsklage erheben. Ihr dürft das nicht. Holt euch das Geld von dem Betrüger-Verein zurück."

Du bezahlst nur ganz normal deine eigentliche Rechnung.

Irgendeine SMS begründet keinen Abo-Vertrag. Damit Verträge überhaupt über mobile Medien zustande kommen, musst du explizit auf einen Button klicken, der beispielsweise mit "Jetzt kostenpflichtig bestellen" beschriftet ist. Fehlt so ein Button, kommt kein Vertrag zustande.

Kündigen kannst du übrigens nur, wenn ein Vertrag besteht bzw. du implizit zugibst, einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Kündige nicht. Telefoniere auch nicht. Wenn überhaupt, schreibe einmalig per Einschreiben, dass du einen wirksamen Vertragsschluss bestreitest und dass du sie angezeigt hast wegen Verdacht des gewerblichen Betrugs.

Achja: Dieser Anbieter ist offenbar gemäß Google-Suchergebnissen einschlägig bekannt für untergeschobene Abo-Fallen.

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Habe bei Debitel angerufen und erstmal eine drittsperre machen lassen die sagten mir das ich mein Geld zurück verlangen kann

Die haben dir dann wahrscheinlich - inkorrekterweise - gesagt du müsstest dich an den Drittanbieter (Dimoc) selbst wenden. Kompletter Schwachsinn. Debitel ist alleiniger Ansprechpartner für ALLES was auf deren Rechnung auftaucht. Eigene Entgelte und auch Drittanbieter.

Habe das Abo beendet und mir wurde gesagt ich müsste das Geld trozdem zahlen sonst käme eine Mahnung.

Auch nicht korrekt. Es gab niemals eine übereinstimmende Willenserklärung oder eine korrekte Belehrung über das Widerrufsrecht. Ergo gab es keinen wirksamen Vertrag zwischen dir und Dimoc.

Also geht ein Brief per Einwurfeinschreiben an Debitel mit folgendem Inhalt:

  1. Du erklärst die Anfechtung und hilfsweise den Widerruf und Widerspruch über die Forderung des Drittanbieters (genau diese Formulierung verwenden!)
  2. Du verlangst eine Gutschrift auf die nächste Rechnung i.H.d. vom Drittanbieter geforderten Entgelte. Schriftliche Bestätigung bis zum 07.01.2016.
  3. Du entziehst das Lastschriftmandat und zahlst bis zur Klärung die Rechnungen per Überweisung. Wird auf der nächsten Rechnung keine entsprechende Gutschrift ausgewiesen, behälst du die entsprechenden Beträge von der Folgerechnung selbst ein und überweist entsprechend weniger.
  4. Kurzer Hinweis an den Anbieter nicht auf einmal § 45k Abs. 2 TKG zu "vergessen" und deinen Anschluss rechtswidrig zu sperren.
  5. Verbot der Datenweitergabe an Schufa und Co.
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Auf Nachrichten für Abos nur mit " STOP" antworten (nicht ignorieren), Bestätigung kommt dann auch auch gleich per SMS! Die Sperre braucht 24 Std um am Netzt aktiv zu sein und beendet keine ABOs. Hält dann nur neue Abos fern! Wenn diese dann schon auf der Rechnung sind, diese Position im einzelnen auf Schriftweg Widerrufen. Die Rechnung deswegen nicht zu bezahlen oder Geld zurück zu halten verursacht nur Kosten. Der Anbieter( Provider) wird im Rechtsstreit das Geld zurückzahlen.


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Ich hatte ein änhliches Problem. Durch das unabsichtliche berühren eines Banners wurde mir direkt ein abo abgeschlossen. Habe dann dem Telekomanbieter deutlisch mitgeteilt, dass das wiederrechtlich sei und dass ich es nicht bezahlt. Die Kosten wurden dann gestichen. Ich musst aber schon sehr deutlich werden

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Lies mal hier, dort gibt es Infos und auch einen Musterbrief:
http://www.vz-nrw.de/drittanbietersperre

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Kommentar von kevin1905
23.12.2015, 22:35

Die ist ja bereits eingerichtet. Sie bringt ihm nur bereits eingezogene Entgelte nicht zurück.

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