Abitur - Gesamtschule oder Gymnasium?

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6 Antworten

Da gibt es sicherlich bei dem einen oder anderen Personalverantwortlichen gewisse Vorurteile.

Es gab mal von Bildungswissenschaftlern einen Test von Abituranwärtern im Fach Mathematik. Dort schnitten die Gymnasiasten mit Abstand am besten ab, vor den Gesamtschülern und Berufsgymnasiasten, am schlechtesten waren die Abendgymnasiasten und (Erwachsenen-) Kollegiaten, also die Erwachsenen mit mehr Lebenserfahrung.

Ich hatte meins damals auf der Gesamtschule probiert und ganz knapp nicht geschafft ... jetzt nach 10 Jahren mache ich das über den zweiten Bildungsweg an einem Abendgymnasium :-)

Im Endeffekt ist die Person an sich "oft" wichtiger, als der Ort, wo du dein Abi gemacht hast und wie du abgeschlossen hast! :-)

Den Unis ist das vollkommen egal, da zählt die Zugangsberechtigung und gut ist. 

Bei Arbeitnehmern dürfte das auch so sein, wobei du natürlich bei kleineren Betrieben/Firmen nie weißt, ob da nicht jemand mit einer speziellen Präferenz sitzt. 

Die kann aber sowohl in deine als auch in die andere Richtung gehen.     

An der Uni hilft es dir, wenn du ein richtiges Abitur gemacht hast. Aber nicht in der Art, wie dich die Leute behandeln, sondern durch das, was du schon kannst.

Das Abitur einer Gesamtschule ist ein "richtiges" Abitur! Die Prüfungen werden zentral gestellt (also zentral in jedem Bundesland). Die Abiturprüfung der Gesamtschule ist exakt dieselbe, wie die auf dem Gymnasium.

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Die Frage ist, welches Abitur besser ist, also mehr Qualität

Bildung durch die Schule also Qualifizierung müsste die Frage heissen. 

Das ABITUR ist  nur der Abschluss aufgrund einer Prüfung die eigentlich nun überall für alle gleich ist . Was man an Themen hatte und welche Qualität der jahrelange Unterricht hatte und was davon wirklich verwertbar ist, ist die Frage. Denn das bleibt hängen und nicht ein paar Fragen in einer Prüfung letztendlich. Wenn man an einer Schule ist, wo ständig wegen Lehrermangel Stunden ausfallen und nur Pillepalle-themen in rasender Schnelle und nur vorwiegend per kopierter Arbeitsblätter vermittelt werden, gute Nacht. Klar kann man dann auch die Prüfung bestehen, aber dieses vollstopfen mit Wissen nur um es dann gleich wieder zu vergessen ist doch eine Bildungsbulimie, die verboten gehört. Weil : es bringt einem überhaupt NICHTS für das weitere Leben . 

Im übrigen halte ich es auch aus eigener Erfahrung für sinnlos und  kontraproduktiv, dass heute im Rahmen der " Inklusion" wirklich echt jedes arme Kind gezwungen wird in einer normal lärmenden Klasse zu sitzen mit seiner Behinderung wo sie doch selber merken, dass sie den anderen nicht folgen können. Die Schulen können das auch gar nicht mal leisten - deshalb müssen die Eltern immer noch selber Integrationshelfer übers Jugendamt beantragen. ( " Eingliederungshilfe" )

Wie lächerlich. Inklusion wollen sie überall, aber bezahlen wollen die Kommunen und Städte das alle nicht. Anfangs hätte man noch sagen können, weil es jetzt neu ist aber das geht ja jetzt auch schon lange Jahre so und mehr Lehrer kommen immer noch nicht in die Integrationsklassen oder mit mehr Stunden. 

Nee, da lässt man lieber die Eltern immer noch lieber alle halbe Jahre einen Kampf bei der Beantragung des I- helfers durchfechten... 

Das habe ich 10 Jahre lang gemacht. Hinterher ist man selber schon auf. 

Sie haben ihn sogar zu einem Abschluss gepeitscht und wozu ? Eine normale Ausbildung kann er gar nicht machen und sitzt heute trotzdem in einem Behindertenwohnheim mit Arbeitsgelegenheiten da er keinen Bock mehr hatte weiter zuhause zu wohnen. 

Inklusion ist eh eine Lüge, weil wir nicht bestätigen können, dass die anderen Mitschüler sich auch bloß einen Deut beschwert haben um die mit Handycap . Die wurden auch nie eingeladen und es gab in vielen Jahren nicht einen einzigen,der sich angefreundet hätte mit unsrem Sohn oder den mal zuhause besucht hätte. Dabei war der nicht einmal so schwer behindert und hat ganz normal gesprochen. Die werden toleriert aber mehr nicht. Ausserhalb der Lehreraufsicht geben die sich nicht mit dem Arsch doch mit den Behinderten ab. 

Das ist die Wahrheit und nicht die weichgespülten politisch korrekten Lippenbekenntisse dass jeder gleich sei oder so genommen wird wie er sei und bla bluss blubb.

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