Ab wann durften Frauen in Deutschland studieren?

3 Antworten

Nur zögerlich gelang den Frauen der Schritt hinein in die Universitäten. Ab 1895 konnten angehende Oberlehrerinnen in Preußen, zuerst nur als Gasthörerinnen, Vorlesungen besuchen. 1900 war es endlich so weit. In Baden setzte die Regierung gegen die letzten männlichen Proteste aus der Professorenschaft das Frauenstudium durch.

Die badischen Universitäten Heidelberg und Freiburg waren die ersten in Deutschland, die Frauen aufnahmen. Unter ihnen war die jüdische Medizinstudentin Rahel Goitein, die als erste Ärztin Deutschlands in München eine Praxis eröffnete. Bayern zog drei Jahre später nach, Preußen sogar erst 1908. Deutschland konnte sich der Reformbewegung in Europa und der stärker werdenden Frauenemanzipation nicht mehr entziehen

https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/universitaet/pwiefrauenstudiumamanfangstanddieschulefuerhoeheretoechter100.html

Ganz allgemein ab Ende des 19. Jahrhunderts. Auch davor gab es Frauen an den Universitäten, aber das waren Einzelfälle oder Sonderregelungen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstudium_im_deutschen_Sprachraum

Die Frau von Thomas Mann (damals Katia Pringsheim) war eine der ersten Studentinnen (Mathematik) in Bayern, so. ca. 1904, ist dann aber lieber in die Ehe eingetreten. Aber die hatten getrennte Schlafzimmer! LOL

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