MPU-Test, als Beifahrer, bekifft?

8 Antworten

Bevor sie dich zur MPU verdonnern, muss erst festgestellt werden ob das nur einmalkonsum war oder du ein hardcorekiffer bist. Ohne diese Information wird niemand zur MPU geschickt. Deshalb wirst du wahrscheinlich zu einem Fachärtzlichen Geschickt (dessen Kosten natürlich Du zahlen darfst).

Stellt sich in diesem FG heraus, dass du immer noch kiffst (Urinprobe oder Haaranalyse) dann wird es ernst für dich. Also schòn die Füsse still halten und dich auf das FG einstellen bzw. dich ausgiebig darüber Informieren

Wenn Du glück hast, melden die sich auch gar nicht bei dir, aber darauf würde ich mich an deiner Stelle nicht verlassen.

https://www.bussgeldkatalog.org/aerztliches-gutachten/

Wenn die Führerscheinbehörde Kenntnis von Drogenkonsum bekommt (was bei dir jetzt der Fall sein wird) kann sie eine MPU veranlassen, da ein Dauerkonsument eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr darstellt.

Also wenn du als Beifahrer nur bekifft gewesen bist, dann sollte das niemandem auffallen. Hast du allerdings Führerschein und Cannabis dabei gehabt, und beides bei dir gefunden wurde, muss man dir erstmal nachweisen dass du in letzter Zeit gefahren bist. 

Wenn das nicht der Fall ist, kannst du darauf plädieren klar zwischen Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeugs zu unterscheiden, und solltest somit glimpflich davonkommen.

Der Cannabisbesitz (falls mehr als 2g) ist ein anderes Thema. Ab 2g wird das nicht mehr so einfach fallen gelassen. Eventuell Sozialstunden.


EDIT:

Ich sehe grade dass du weder gefahren bist, noch Cannabis dabei hattest. Das heißt du hättest dich ABSOLUT weigern können einen Bluttest zu machen (hast du einen gemacht?)

Wenn du keinen gemacht hast dann bist du raus aus der Sache. Falls du einen gemacht hast, siehe oben. 

habe keinen machen lassen

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Ich würde deinen Konsum erstmal runterfahren. Es kann sein das sie dich hinbestellen ist aber unwahrscheinlich. 

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Habe so gut wie alles schon mal genommen und recherchiert.

Wenn das nicht dein Auto war, sehe ich keinen Grund, warum man dich zur MPU zwingen könnte.

Ja. Wenn es sein Auto war, wovon ich jetzt ausgehe, dann ist die MPU fällig.

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Wenn der Fragesteller einen Führerschein besitzt, besteht durchaus die Chance einer MPU. Hintergrund des "Idiotentests" ist herauszufinden, wer überhaupt geistig reif genug ist, ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu führen. Wer Drogen nimmt und dann auch noch jung ist, wird da schnell als zu unverantwortlich eingestuft - und dann ruft eben der Test, um das herauszufinden

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es war nicht mein Auto und ich hatte nichts dabei

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@okaee46

Das ist egal, bei JEDEM der als Drogenkonsument erwischt wird, kann die Führerscheinstelle berechtigte Zweifel an dessen Fahrtauglichkeit haben und eine MPU anordnen.

Egal ob Du gefahren bist oder nicht.

Im übrigen kann man Dir auch die Fahrerlaubnis entziehen, wenn Du gefahren bist, aber nicht konsumiert hättest. Das geht immer, wenn man eine Straftat begeht, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Führen eines Kfz steht, z.B. beim Drogenschmuggel.

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@TransalpTom

Nö, das ist ja überhaupt nicht einzusehen. Da fehlt jegliche Grundlage. Der Beifahrer darf nicht mal zu einem Drogentest aufgefordert werden, wenn er nicht ins Verkehrsgeschehen eingegriffen hat.

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@spugy2

Warum sollte die Führerscheinstelle informiert werden? nur weil ich bei einem Kiffer im Auto sitze, bin ich nicht automatisch ein Konsument. Das ist Unterstellung.

Falls die Führerscheinstelle das anders sieht, dann nimmt man einen Anwalt.

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@Rockuser



Ob du ein Konsument bist, wird in diesem FG geklärt. Die können nicht hellsehen. Und gegen die Anordnung einer MPU kann auch kein Anwalt was ausrichten. 

Zweifel an deiner FAhreignung (MPU Anordnung) ist ein verwaltungsakt der Führerscheinstelle (Verwaltungsrecht). Das ist eine interne entscheidungshilfe ob du fahrtauglich bist oder nicht. Dagegen gibt es keine Rechtsmittel.

Du musst die MPU ja nicht machen. Es zwingt dich keiner dazu

Warum sollte die Führerscheinstelle informiert werden?

Weil Polizei und Führerscheinstelle zusammen arbeiten

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@spugy2

Es geht einzig und Allein darum, das man auf Grund das ein Bekannter/ Verwandter/ Familie, solche Dinge tut, kann man nicht unterstellen, das er/sie auch solche Dinge tut.

Nur weil mein Nachbar Bankräuber ist, bin ich noch lange keiner. 

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@Rockuser

Wenn die Polizei mir so etwas sagt, sollten mir schon die alarmglocken leuten. Wenn er sowieso kein Dreck am stecken hat, dann sollte es so oder so gut für ihm ausgehen und er kann getrost eine Haarprobe abgeben sofern sie ihn dazu auffordern

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@Rockuser

Wenn er zu einem FG eingeladen wird, muss er auch nicht, dann gibt er halt seinen Führerschein freiwillig ab

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@spugy2

Nein. Aus welchem Grund. Auf Indizien wurde noch nie ein Führerschein abgenommen. Dann landet man halt ein paar Tage Später in einer " Allgemeinen Verkehrskontrolle", dann wird das geklärt.

Die Justiz ist ja nicht dumm.

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@Rockuser

Nein. Aus welchem Grund. Auf Indizien wurde noch nie ein Führerschein abgenommen.

Er hat doch selbst gesagt, dass er stoned war als sie ihm kontrolliert haben. Weiss du vielleicht was  er gegenüber der Polizei so ausgesagt hat, ob er hin und wieder am wochenende kifft? Oder hat er koplett die Auaaage verwieigert? 

Bis grade wusstest du nicht einmal dass Polizei und Führerscheinstelle zusammen arbeiten

Solche Aussagen wie solange ich nicht gefahren bin, wird alles gut und ich kann getrot weiter kiffen und da kommt nichts mehr, stehen einem echt die Haare zu Berge. 


MPU musst er nich machen das hab ich doch schon zig kal gesagt, aber einÄG kann kommen oder halt nicht

Ich diskutiere hier grad mit einem der mit der Thematik MPU null plan hat. Entweder glaubt mir der Fragesteller oder er lässt es


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@spugy2

""Bis grade wusstest du nicht einmal dass Polizei und Führerscheinstelle zusammen arbeiten!""

Was soll der Quatsch? Nur weil du merkst, das dir die Argumente ausgehen, musst Du mir nicht solche Sachen unterstellen.

Ich habe auch nie behauptet, das er weiter Kiffen darf. 

Lies doch bitte noch einmal genau, was ich verfasst habe, bevor Du weiter Hetzt. 

Ich habe nur geschrieben, das auf Grund dessen, was geschildert wurde, niemand den Führerschein abgeben muss, oder eine MPU braucht.

Du scheinst ja richtig Ahnung, vom Gesetz zu haben.

Wer soll Ihm denn beweisen, das er Konsument ist. 

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@Rockuser

Wer soll Ihm denn beweisen, das er Konsument ist.

Und ich hab dir mindestens 100 mal gesagt, dass er evt. Zu einem FG geladen. Wenn du nicht weiss was das ist und was man da machen musst, dann frag nicht weiter und informiere dich wozu das FG da ist.

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@spugy2

Von Spugy kam die einzig richtige Anwort. Die FsSt wird den Beifahrer zur Abgabe eines Ärztlichen Gutachtens auffordern um seine Konsumgewohnheiten zu klären. Erst danach wird entschieden ob Führerscheinentzug und eine MPU angesagt ist oder Du mit einem Blauen Auge davonkommst.

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Google einfach mal nach "MPU Beifahrer", da wirst eine Reihe ähnlicher Geschichten finden.

Ein Fall ging vor ein paar Jahren ziemlich groß durch die Medien: http://www.zeit.de/wissen/2014-10/marihuana-kiffen-fuehrerscheinentzug

Auch wenn der dortige Fall noch etwas anders gelagert war als der hier geschilderte - auf die Haltereigenschaft kommt es jedenfalls nicht an.

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