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Einmal habe ich mir an Weihnachten beim Weihnachtsessen eine Zahnfüllung rausgebissen. Der Mutter meines damaligen Freundes war das total arg, dabei lag das überhaupt nicht an ihrem Essen. Und ich hatte auch noch nicht mal irgendetwas sehr Hartes gegessen - das Ding hat es einfach hinter sich gehabt.

So wirklich schlimm war das ja auch nicht, zumal mein Zahnarzt glücklicherweise zwischen den Jahren geöffnet hatte und das Problem schnell behoben werden konnte.

Einmal fiel das Weihnachtsessen mit der Verwandtschaft komplett aus, da wir aufgrund von tausend Unfällen und Staus für eine Strecke, für die wir normalerweise eine halbe Stunde benötigen, schon zwei Stunden unterwegs waren. Da reichte es uns dann und wir drehten wieder um.

Ansonsten kann ich mich an keine wirklichen Pannen erinnern. Ist dann wohl alles eher halb so wild gewesen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

iQPlawopf  20.12.2018, 08:04

Solch Missgeschick, gerade zu Weihnachten, war garantiert nicht so erquicklich, liebe Chumi.

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Heute muss ich passen - sollte mir wirklich schon einmal etwas Unangenehmes, Doofes passiert sein, dann war es nicht so gravierend, dass es mir heute noch peinlich wäre oder für Heiterkeit sorgen könnte


iQPlawopf  20.12.2018, 07:57

Dann sei zufrieden, lieber Arnstaedter, das Dir so etwas erspart geblieben ist.*lächel*

Für mich war jedenfalls das Weihnachtsfest noch nie so traurig ausgegangen.

Ich habe es auch bis heute eigentlich nicht vergessen können, , das man zu solch unüberlegten Handlungen fähig sein kann, wie sie mir damals passiert sind. LG vom Plawöpfchen

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Moin,

och, da hat sich im Laufe der Zeit schon mal was angesammelt:

  • "Die Weihnachtsgeschenke zuhause vergessen" - ist etwas blöd, wenn zwischen "Weihnachtsfeier" und "zuhause" gut 500 Kilometer liegen... .
  • "Weihnachtsgeschenke frühzeitig besorgt, hübsch verpackt - und dann weiß man zu Weihnachten nicht mehr, was drin ist und für wen es bestimmt war" - also Auspacken und nachgucken. Dass hierbei die Verpackung so kaputt geht, dass man sie erneuern muss, gehört schon irgendwie dazu.
  • "Fehlkalkulation beim Festessen" - auf ein "haben wir noch (genügend), müssen wir deshalb nicht extra kaufen" sollte man sich nicht verlassen, lieber rechtzeitig nachgucken. Rotkohl als Beilage ist ja ok, meinetwegen auch aus dem Glas - aber ein kleines Glas reicht nun mal nicht für 8 Gäste.... .

Mein persönliches "Mißgeschickhighlight" war vor Jahren. Eine Bekannte war zu Besuch bei mir und fand meine Zimmerbotanik so toll (und davon ein bestimmtes Exemplar). Diese Dame hat allerdings nicht gerade den grünen Daumen und von daher war es toll, dass dieses Blümchen auch "nur mit Wasser" ganz passabel wächst. Also habe ich rechtzeitig einen schönen Ableger von diesem Blümchen gezogen und bei mir zu einer ansehnlichen Größe gebracht. Und zu Weihnachten dann das Glas (inklusive etwas Wasser) mit dem Blümchen in einem Baumwollbeutel verpackt und als Geschenk mitgenommen. Im Begrüßungstrubel kippte der Beutel um, und das Wasser suchte sich seinen Weg. War ja nicht viel Wasser, ein halber Liter vielleicht - aber bei frisch verlegtem Echtholzparkett sorgte das spontan für eine nicht unbeträchtliche Hektik... . War mir ziemlich unangenehm... .

Einen schönen Tag wünsche ich euch!

Eigentlich denke ich sehr ungern an diese Begebenheit zurück.

Denn die Frage - ist Euch zu Weihnachten schon mal etwas "Doofes passiert" muss ich leider bejahen und die Erinnerung daran löst eigentlich noch immer wenn ich daran denke, recht viel T r a u r i g k e i t in mir aus.

Es begab sich vor * langer, langer Zeit * als ich noch ein kleines Mädchen war, das ich von meiner Mutti zum Weihnachtsfest einen grün-gelben Wellensittich mit einem geräumigen Vogelkäfig geschenkt bekam.

https://www.google.com/search?q=wellensittich+k%C3%A4fig&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiJ4ebZ-6zfAhVtShUIHRKKBgAQ_AUIDygC&biw=1042&bih=449#imgrc=8iXdbW9wKuZr3M:

Es war damals mein allergrößter und einziger Wunsch, und es kostete mich viel Überredungskunst, meine Mutti davon zu überzeugen, das ich nur mit einem solchen Vogel glücklich werden könne.

Die Freude war riesig und ich war froh und glücklich über dieses Geschenk. Wir ließen sogar den kleinen Piepmatz aus dem Käfig raus und er blieb auch treu und brav auf dem Käfig sitzen und ich startete erste Annäherungsversuche indem ich freundlich mit ihm sprach.

Als es Zeit war ins Bett zugehen und wir die damals noch echten Kerzen am Tannenbaum ausgeblasen hatten, roch es so intensiv nach Kerzen, das wir nur noch schnell mal Lüften wollten.

Nun kommt das, was kommen musste. Der Vogel war inzwischen schon längst wieder in seinen Käfig geklettert, das hatten wir gesehen und wir vergaßen natürlich - den Käfig zu zu machen.

Licht im Zimmer wurde ausgemacht, das Fenster geöffnet, frische Luft sollte rein kommen - jedoch der Vogel flog zum Fenster raus und aus war es mit der großen Weihnachtsfreude.

Ich versuchte noch in Tränen aufgelöst, den kleinen Vogel mit dem Käfig in der Hand am Fenster zu locken und ihn zurückzubewegen wieder in den Käfig zu kommen.

Aber es ist klar, es war alles umsonst, und wir haben den Vogel nicht mehr zu Gesicht bekommen. Was habe ich daraus gelernt - Doofheit, muss bestraft werden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

iQPlawopf  20.12.2018, 11:50

Nachtrag:

Beim ERSTEN Link, war mein Wellensittich sicher schon aus dem Fenster in die Freiheit entschwunden - jedenfalls zeigt es nur leere Käfige.

Mal sehen, ob sich mein Wellensittich inzwischen anders besonnen hat und zu mir zurückkam.

https://www.google.com/search?q=Vogelk%C3%A4fig+mit+gr%C3%BCn+-+gelbem+Wellensittich&tbm=isch&source=iu&ictx=1&fir=XWBDMQvWRNFQVM%253A%252C37TtwSJOdz1mBM%252C_&usg=AI4_-kTnhiuB8XQPVhTicyIw3xghxh-4Qg&sa=X&ved=2ahUKEwjH1ZG7na7fAhXFDiwKHYz0A9oQ9QEwA3oECAIQCg#imgrc=XWBDMQvWRNFQVM:

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Ja, am 2. Feiertag

Als meine Holde zum 1. Mal von meinen Eltern zur Familienfeier eingeladen war. Da ist mir die Torte, die sie für diesen Tag gebacken hat, vor dem Haus meiner Eltern runtergefallen. Ich und meine Familie haben sie natürlich getröstet. Hätte mich am liebsten in Luft aufgelöst.

Aber ganz so schlimm war es wohl nicht, denn immerhin hat sie mich ein paar Jahre später doch noch geheiratet. (Galgenhumor - tatsächlich musst ich mir das Jahre lang anhören und auch heute noch findet es ab und zu Erwähnung)