Welchen Stellenwert hat Sex tatsächlich in einer Liebesbeziehung?

Das Ergebnis basiert auf 18 Abstimmungen

Sex hat im Grunde genommen in der Beziehung nicht so einen hohen Stellenwert, weil... 61%
Eine Partnerschaft ohne Sex ist nicht denkbar, weil... 28%
Sex macht 50 % einer Partnerschaft aus, weil... 11%

26 Antworten

Sex macht 50 % einer Partnerschaft aus, weil...

ich denke doch das es wichtiger ist als hier der eine oder andere es sieht oder zugeben möchte. Wenn ich daran denke das Männer wärend der Schwangerschaft ihrer Frau/Partnerin ein Bordell aufsuchen und die Frauen damit zum Teil einverstanden ist um den Mann nicht an eine andere zu verlieren, ist das schon wichtig um es mit 50 % einzustufen. Hat auch nichts mit niedere Gefühle zu tun.

Ich denke auch das bei der Partnerwahl schon der Gedanke auf ein schönes sexuelles Erlebnis mitbestimmend ist.

Eine Partnerschaft ohne Sex ist nicht denkbar, weil...

Weil es ohne nur eine Freundschaft wäre, keine partnerschaftliche Beziehung.

Ausnahme wäre, dass beide es nicht mehr wollen und darunter auch nicht leiden, sich aber dennoch lieben und sich nicht trennen wollen, aber sobald nur einer von beiden nicht mehr will, der andere aber doch, geht es dem Ende zu.

Sex gehört einfach dazu, auch Sex erzeugt Nähe, Intimität, Zugehörigkeit, baut Stress ab...

Ganz meiner Meinung. 👍

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Sex hat im Grunde genommen in der Beziehung nicht so einen hohen Stellenwert, weil...

... in den meisten Beziehungen der Sex nur anfangs eine sehr große Rolle spielt. Das ist ja auch in Ordnung so, meist finden Paare ja über die sexuelle Anziehung zueinander. Hält die Beziehung und festigt sie sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte, nimmt die Bedeutung des Beziehungssexes ab, das ist in fast allen Beziehungen so, auch wenn das niemand gerne zugibt, was auch mit einer immer noch bestehenden Verklemmtheit im allgemeinen gesellschaftlichen Gefüge zu tun hat.

Meines Erachtens nach wird Sex von fast allen Menschen überschätzt. Die einen überhöhen den Sex als etwas "Einzigartiges, Kostbares", das unbedingt mit Liebe, Treue, etc, gekoppelt werden sollte, den anderen fällt es schwer, zu akzeptieren, dass es Beziehungen mit wenig oder keinem Sex gibt, die trotzdem erfüllt und liebevoll sein können.

Im Grunde ist unser menschliches Problem nur, dass wir Sex enorm stark einerseits mit Liebe und andererseits mit Selbstwertgefühl verbinden. Das führt vor allem bei jungen Menschen, die naturgemäß starke Triebe haben, zu enormer Frustration. Gerade Mädchen werden sehr in ihrer freien Sexualität eingeschränkt, weil ihnen stets suggeriert wird, dass sie sich ihre Sexualpartner sorgfältig auswählen müssten, um nicht gesellschaftlich stigmatisiert zu werden.

Ich bin auch in den 1970-ger Jahren groß geworden und dankbar für die geistige Freiheit, die wir damals in sexuellen Dingen hatten...

Zur Umfrage: Es wäre wirklich interessant zu wissen, wie alt ungefähr die antwortenden User sind, weil ich schon das Gefühl habe, dass das auf die Einstellung stark einwirkt. Ich persönlich bin 54.

Eine Partnerschaft ohne Sex ist nicht denkbar, weil...

Hallo,

...weil Sex für mich sehr wichtig ist. Ich habe gerne Sex und Sex gehört für mich genau wie andere Dinge zu einer gesunden Beziehung dazu. Sexualität ist (nach Maslow) ein Grundbedürfnis und mich würde es auf Dauer nicht glücklich machen, müsste ich darauf verzichten.

Liebe Grüße

Eine Partnerschaft ohne Sex ist nicht denkbar, weil...

Hallo Mondkind,

ich entscheide mich dafür, dass Partnerschaft ohne Sex nicht denkbar ist.

Das fällt mir allerdings nicht leicht, weil Sexualität heute meist nur in ihrer „abgespaltenen Form“ verstanden wird.

Nun hat das, was ich so negativ als „Abspaltung“ bezeichne ja auch eine positive Seite:

Ich kann als alter Mensch anerkennend und auch ein wenig melancholisch zu Kenntnis nehmen, wie offen etwa Jugendliche sich heute über ihre sexuellen Praktiken und Probleme austauschen.

Diese Befreiung ist eine entscheidende Voraussetzung für ein offenes, lustvolles und tolerantes Miteinander.

Doch droht diese Befreiung nicht in ihr Gegenteil umzuschlagen, wenn Sex zu einem Konsumgut herabgewürdigt wird, das eine Sexindustrie steuert und ausbeutet?

Führt diese Entwicklung nicht vermehrt dazu, dass der Partner zum auszutauschenden Konsumgut wird, wenn seine Attraktivität, seine Werbewirksamkeit nachlässt?

Ist die Toleranz gegenüber dem Sexuellen nicht oft eine „repressive Toleranz‘“, die in neue Unfreiheit, in neues Leid führt? –


Könnten wir die uns durchdringende Kraft der Sexualität entfernen, ich vermute, wir wären nur noch seelenlose Roboter.

Aber „gottlob“ können wir das nicht.

Ich bin als Mensch ein verletzliches Wesen, das in seinem kurzen Leben ein wenig verstehen und ein wenig mehr erahnen kann, wie diese Urkraft „SEX“ in all unser Fühlen und Denken eingreift.

Weil ich von dieser existentiellen Bedeutung des Sexuellen überzeugt bin, meine ich, dass eine Partnerschaft ohne Sex nicht möglich ist.

Ich sehe ein, dass es auch schon juristisch nötig ist, zwischen eindeutig sexuellen Praktiken und einem zugewandten, liebevollen Miteinander zu unterscheiden.

In einer Partnerschaft findet Sexualität aber auch dann Ausdrucksformen, wenn „Sex“ im technischen Sinn des Wortes nicht in Erscheinung tritt.

Ich gebe zu: Es bleibt ein begriffliches Dilemma.

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