Pferd extre steif, lässt sich kaum stellen/biegen

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Sie könnte eine schwere Arthrose haben. Ich würde an eurer Stelle mal eine gute Tierheilpraktikerin kommen lassen. Die geht an die Sache ganz anders heran. Homöopathien oder Bachblüten können da manchmal Wunder vollbringen. Ebenso gut ist Akupunktur (von Tierärzten ausgeführt)

Noch eine - für euch vielleicht - ungewöhnliche Sache: Versucht es mal mit Tierkommunikation. Es gibt eine Frau in der Lüneburger Heide, die "mit Pferden spricht". Sie braucht dazu ein Foto, und es kostet (glaube ich) 70 Euro. Dafür bekommt ihr dann per Email ein Word-Dokument mit allen Informationen, die sie von dem Pferd bekommen hat.

Ich weiß, hört sich "schräg" an. Habe ich mit meinen Pferden aber auch schon machen lassen, und es kamen ganz spannende Sachen dabei heraus. Die Frau hat Einzelheiten erzählt, die sie nicht wissen konnte, aber ich. Sie konnte auch ganz gezielt auf Problemzonen hinweisen und sagen, wie sie zu beheben sind.

Ihre Adresse: www.Karin-mueller.com

Ich vermute bei eurem Pferd Arthrose (gibt's auch im Hals) und eventuell verrenkte Wirbel. Das Kreuz-Darmbein verursacht bis zum Genick Probleme. Da muss dann keine Physiotherapeutin ran, sondern ein Chiropraktiker.

Schreib doch mal, in welcher Gegend du wohnst. Vielleicht kann ich dir jemanden empfehlen...

Und hört auf, das Pferd weiter zu quälen. Lass die doch beim Reiten einfach mal mit hingegebenem Zügel gehen. Und zwar so lange, bis sie sich entspannt. Gehe nur fleißigen Schritt auf gebogenen Linien. Erzwinge nichts! Mache ihr wieder Lust aufs Reiten. Das hat sie jetzt bestimmt nicht - auch wenn sie todbrav ist...

Lies dir auch mal meinen Beitrag zum "an den Zügel reiten" durch. Für dich stimmt alles, bis auf, dass du ganz lange die Zügel NICHT aufnehmen solltest. Einen Versuch ist es allemal wert.

http://www.gutefrage.net/frage/durchs-genick-reiten-

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@Tangstedt

Ich reite sehr oft mit hingegebenen Zügeln, da ist sie dann auch entspannt aber trotzdem extrem steif, aber es ist sicherlich kein Artrose, Tierartzt kommt öfters mal zum Rundum check (da sie Kolikpferd ist/war). Auch sonst merkt man ihr nichts an. Sonst, Stall etc. bewegt sie den Hals , genick normal. Auch beim Reiten dreht sie öfter mal den Kopf und Schnüffelt am Stiefel etc. Ich sollte vllt. noch erwähnen dass sie 1 stunde am Tag im Schulbetreib mitgeht, da sonst die Stallmiete sehr hoch ist. In den Ferien wird sie jedoch nur von uns bewegt. Und zum hema Lust aufs Reiten. Sie ist immer sehr aufmerksam und manchmal richtig eifrig, sie sieht nie abwesend/zerknirscht etc. aus. Wir gehen auch oft einfach ins Gelände. Ja und wir wohnen in Baden Württemberg. Achso ja und wegen dem an den Zügel reiten, natürlich reit ich sie erst ganz locker und entspannt am hingegeben Zügel, das macht ja wohl jeder?! Ca. 20 Minuten reite ich sie warm am hingegeben, schließlich nur noch am langen Zügel. Ich werd auch noch ein Photo einsellen, vll. bringts was.

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@heyyeh11

Danke, hatte wirklich verschobene Wirbel, jetzt sind diese wider eingeränkt und sie läuft viel entspannter

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Ich würde zu einem Tierarzt raten, der sich auf manuelle Therapie spezialisiert hat, denn der hat nicht nur die Physiotherapieausbildung (die hatte auch eine Frau, die bei meinem Pferd, als es mir noch nicht gehörte, viel Unfug angestellt hat), sondern auch meist Osteopathie- , Tierheilpraktik-, Chirotherapie-, Akupunktur und noch viel mehr Zusatzausbildungen. Viele spezialisieren sich auch auf manuelle Therapie und Zähne gleichzeitig, weil der Zusammenhang oft gegeben ist und die haben dazu auch noch ein komplettes Tierarztstudium bis hin zum Facharzt, den sie oft vor den ganzen Zusatzausbildungen im Klinikbetrieb haben. Das sind also die am weitesten ausgebildeten Pferdegesundheitsspezialisten, die man finden kann.

Aufgrund der Erfahrungen mit meinem Pferd, wo die gutmeinende Physiotherapeutin die Schäden eher verschlimmert hatte, würde ich mit dem Pferd so gar nicht arbeiten, bestenfalls Freiarbeit und am langen, besser noch hingegebenen Zügel im Gelände auf geraden Wegen bummeln gehen, bevor so ein Tierarzt dran war. So dass das Pferd seine Wirbelsäule so frei wie möglich hat. Es ist zu kritisch, dass man es verschlimmert.

Von der Sache mit dem "mit Pferden sprechen" halte ich gar nichts. Für die 70 Euro bekommst fast den Tierarzt (meine Tierärztin verlangt für den Erstbesuch 90) und was soll das Foto? Da kann ich eines machen, das mit hängendem Kopf im Stall aufgenommen wurde, wo er grade pennt und angenervt ist von den Kumpels, die ihn vielleicht grade stören oder ich kann eines machen, wo er sich präsentiert, weil er den Hengst daneben als Konkurrenz sieht, mit hellwachen Augen. Ein einziges Foto sagt über ein Tier null aus und dass Pferde mit uns kommunizieren, auf manches heftiger, auf anderes gar nicht reagieren, z.B. Berührungen, ist uns als Pferdebesitzer hoffentlich allen klar und dass das mit Kitzligkeit (vielleicht zur Zeit nervös), Vorgeschichte (nein, nicht an die Stelle fassen, da hab ich mal schlechte Erfahrungen gemacht) und sonst was zusammenhängen kann, wissen wir alle und da kann ich Dir auch über jedes Pferd ein paar Seiten aufschreiben, die Du bestimmt als mehr oder weniger "passend" einordnest und ich würde sagen, je länger ich mit verschiedenen Pferdetypen umgehe, desto mehr passendes schreibe ich auf. Aber 70 Euro für die "Qualifikation Ich hab schon mal gesehen, wie ein Pferd aussieht, das von was genervt ist" ... ich weiß nicht, das Geld investiere ich lieber sinnvoll, zumal definitiv ein biomechanischer Schaden vorliegt, der hoffentlich noch behebbar ist. Je länger man wartet, desto schwieriger wird die Behebung solcher Schäden übrigens.

Die geschilderten Symptome passen zu der Krankheit PSSM (Polysaccharid Storage Myopathie) Kohlenhydratspeicherkrankheit. Lass das mal vom TA untersuchen.

Zunächst muß die Ursache gefunden werden. Es gibt immer eine Ursache. Man muß nur fachkundig genug suchen. Ein sehr guter Physiotherapeut kann da durchaus helfen - eine Therapeutin die da irgend etwas "einrenkt" verdient den Namen "Physiotherapeutin" nicht. (siehe auch Buch von Tanja Richter: "Illusion Pferdeosteopathie". Dort wird dieser ganze Einrenker-Unsinn beschrieben, aber auch handfeste und nachgewiesene Therapiemethoden vorgestellt. Und, mit verlaub, wenn jemand meint daß nur mit Ausbindern korrekt longiert werden kann - da würde ich mir aber schnellstens einen wirklich kompetenten Ratgeber suchen... Das hilft Dir natürlich alles nicht weiter. Wenn man evtl. vorhandene reiterliche Probleme außer Acht läßt brauchst Du eine fundierte Diagnostik (Pferd, Reiter, Sattel etc....alles!) und daraus folgend eine otptimalen Behandlungsplan von einem wirklich guten Therapeuten (das macht die Sache leider nicht einfacher....). Frage herum, schaue z.B auf www.ipp-pferdephysio.de oder frage auch Deinen Tierarzt. Gute Physiotherapeuten arbeiten oft mit Tierärzten Hand in Hand.

Wann war denn das letzte mal ein Zahnartzt für das Pferd da? Bei meinem war es ähnlich, als dann die Zähne gemacht waren war er total locker, und ich würde eine Physiotherapeutin bestellen, vielleicht ist das Pferd verspannt (kann verschiedene Gründe habn)? Lg

Zahnarzt war erst vor ein paar Wochen da und Physiotherapheutin, wie ich oben geschrieben habe, war auch schon da. Hat da auch irgendwas wieder eingerenkt etc. Hat aber kaum was gebracht...

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