Zunächst muß die Ursache gefunden werden. Es gibt immer eine Ursache. Man muß nur fachkundig genug suchen. Ein sehr guter Physiotherapeut kann da durchaus helfen - eine Therapeutin die da irgend etwas "einrenkt" verdient den Namen "Physiotherapeutin" nicht. (siehe auch Buch von Tanja Richter: "Illusion Pferdeosteopathie". Dort wird dieser ganze Einrenker-Unsinn beschrieben, aber auch handfeste und nachgewiesene Therapiemethoden vorgestellt. Und, mit verlaub, wenn jemand meint daß nur mit Ausbindern korrekt longiert werden kann - da würde ich mir aber schnellstens einen wirklich kompetenten Ratgeber suchen... Das hilft Dir natürlich alles nicht weiter. Wenn man evtl. vorhandene reiterliche Probleme außer Acht läßt brauchst Du eine fundierte Diagnostik (Pferd, Reiter, Sattel etc....alles!) und daraus folgend eine otptimalen Behandlungsplan von einem wirklich guten Therapeuten (das macht die Sache leider nicht einfacher....). Frage herum, schaue z.B auf www.ipp-pferdephysio.de oder frage auch Deinen Tierarzt. Gute Physiotherapeuten arbeiten oft mit Tierärzten Hand in Hand.

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Also: Zuerst solltest Du herauskriegen warum Dein Pferd einen Senkrücken hat. Von angeboren bis zu unpassendem Sattel, zu großes Reitergewicht und zu langen Zehen ist alles drinnen. Gut beschrieben ist das alles in "Illusion Pferdeosteopathie" von Tanja Richter (ihr drittes Buch) erschienen dieses Jahr im WuWei-Verlag. Ggf. lohnt es sich zumindest 1x einen guten Therapeuten kommen zu lassen der dann zum einen Ursachen feststellen kann und zum anderen Tips, Hinweise und/oder konkrete Rezepte für das weitere Vorgehen gibt.

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Der wichtigste Tip ist daß sie der neuen Besitzerin klar macht daß sie noch lernt, daß sie vor allem weiß daß ihr Sitz schlecht ist und natürlich daß sie gewillt ist dagegen etwas zu tun. Einfach per Fingerschnippen kann man solche Reit-/Sitzfehler nicht beseitigen. Zum Wohle Deiner Freundin (Sicherheit) und vor allem zum Wohle der Pferde ist es wichtig einen korrekten Sitz zu lernen. Deshalb braucht Deine Freundin professionelle Unterstützung durch einen Reitlehrer (Longenstunden, Sitzschulung etc.). Selbst wenn für die neue Besitzerin Deine Freundin noch zu schlecht reitet und es diesmal nichts wird mit der RB, dann ist sie durch den Untericht zumindest auf dem richtigen Weg für die Zukunft.

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Schwierig zu lösen. Das veruchen schon eine Menge Leute aber bisher mit sehr mäßigem Erfolg. Am einfachsten wäre es, wenn bei diesen Dressurveranstaltungen wo das sehr häufig vorkommt, niemand mehr hingehen würde; Ideal ist es natürlich wenn man vernünftig mit einem Richter reden kann (ab einer gewissen Turnierklsse ist ein Richter auch am Abreitplatz eingeteilt) oder sich mit Freunden zusammentut und dem Veranstalter eine Art Petition übergibt. Die Lokalpresse kann man manchmal auch einschalten - das ist dann bei kleineren Turnieren oft sehr effektiv.

Am Besten ist es jedoch immer wieder im eigenen Verein, im eigenen Stall Kollegen/innen anzusprechen und auf ihre Reitweise hinzuweisen. Es gibt ja inzwischen genug Literatur die die Schädlichkeit für das Pferd auch wissenschaftlich belegt (z. B. Dr. Heuschmann, "Finger in der Wunde", WuWei Verlag)

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Also Ausritte im Schnee sind in der Regel etwas sehr schönes und alles andere als gefährlich - aber nur wenn man einige Dinge beachtet: 1. Besonnen reiten, d.h. lieber einen Gang zurückschalten 2. Bei beschlagen Pferden auf das Aufstollen achten oder vom Schmied Kunststoffeinsätze besorgen 3. Lieber weniger traben und galoppieren, vor allem wenn man den Untergrund nicht genau kennt 4. Wir galoppieren auch bei tiefem Schnee eher auf Waldwegen, da dort die Gefahr von tiefen Löchern geringer ist 5. Auch auf das Pferd hören. Wenn es grundsätzlich gerne im Schnee unterwegs ist (wie die meisten Pferde), dann sollte man es durchaus ernst nehmen, wenn es überhaupt nicht durch einen bestimmten Graben will oder von alleine nur Schritt läuft. Es ist dann entweder zu anstregend oder (mir selbst passiert) man versinkt beim weitertreiben plötzlich bis zum Bauch in einer Schneewehe.

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Die genauen Ausbildungsinhalte erhält man bei der IHK. In der Berufsschule ist fast alles gleich - der Fachteil unterscheidet sich schwerpunktmäßig: SI: Administration, Aufbau, Wartung von Netzen (nicht nur Windows!)Routing, Firewall etc. AE: Programmierung (die schulische Ausbildung kann man dabei meist vergessen!) Der Ausbildungsbetrieb macht da den qualitativen Unterschied. Wenn Du Dir unsicher bist, was für Dich gut ist, versuche doch bei einem Ausbildungsbetrieb der ggf. beide Richtungen anbietet (wir machen das zumindest so) eine Wechseloption bis Jahresende zu bekommen. Wird zwar nicht gern gesehen, aber bevor Du dann nicht glücklich und damit nicht so leistungsfähig wie in deinem optimalen Zweig bist, machen oft die Betriebe so etwas mit. Beide Richtungen sind in kleineren Firmen oft sehr abwechslungsreich, bei uns bewerben sich 80 % für AE und max. 20 % für SI (für dieses Jahr haben wirs schon fast aufgegeben noch jemanden passendes zu finden - geht aber noch bis ca. Ende Oktober....).

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Wähl Chemie, weil...

Mir ging es früher ähnlich: Bio oder Chemie wählen. Beides war in der Mittelstufe sehr gut! Ich habe mich dann doch für Chemie, meinen eigentlichen Interessen entsprechend, entschieden und hatte keinerlei Leistungs- bzw. Notenänderungen (war immer 13-15 Punkte). Hauptgrund: Gute Grundlagen, guter Lehrer, hat, weil Lieblingsfach, auch meist richtig Spaß gemacht. Ein weiterer Grund für die Chemie war für mich, daß dort alles viel logischer abläuft als in der Biologie. Höre auf Dein "Bauchgefühl" - weniger auf Deine Kumpels....

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Warum nimmst Du nicht gleich ne Kandarre zum longieren?....Aber Spaß beseite: Ich finde, daß man weder Longiergurt noch Ausbinder benötigt. Wichtig ist ein guter Kappzaum (gut sitzend, aufs Pferd optimal angepaßt, nicht zu leicht gebaut so 40 - 80 € oder über 100 € wenn maßgefertigt), eine dicke Longierleine bei einem "neuen" Pferd, eine dünnere bei einem gut eingerittenen oder gut reagierendem Pferd. Mit dem Kappzaum gibst Du klare (!)Signale - nicht so diffus wie beim Halfter. Über den Unsinn des Ausbindens will ich mich hier nicht nochmal äußern. Wenn ein Pferd mit solch einfachen Dingen wie Kappzaum nicht klar kommt, muß man erst einmal Basics klären - auch das schafft man in 98 - 99 %% der Fälle ohne diese ganze Hilfszügelei! Der Rest ist dann eh etwas für einen Fachmann(-frau). Ach ja - bei einem "neuen", jungen, "verrückten" Pferd solltest Du immer Handschuhe beim Longieren tragen! Deine Hände danken es Dir!

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Neben dem genannten Rohreiniger sind alle (zumindest die ich kenne) Reinigungs-Mittel für die Spülmaschine stark alkalisch. Man merkt es leicht ob ein Mittel alkalisch ("basisch", "seifig", "laugig") ist, wenn man mit nassem Finger den Stoff (z.B. Spülmaschinenpulver) berührt. Die Finger fühlen sich sofort "schmierig" an. Wichtig: Sofort mit viel Wasser abwaschen! Nie in Augen oder in Schleimhäute bringen. Auch die Haut wird, bei langer Einwirkzeit, rauh, d.h. geschädigt. Laugen sind da viel unangenehmer als Säuren, die man in der Regel schnell abspülen kann. Die Gewebeschädigungskapazität ist auch oft größer. Also Vorsicht!

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Deinen Traum hat wohl jeder Pferdebesitzer. Als typischer Binnenländer bin ich leider mind. 500 km von der Küste entfert. Da meine Partnerin eine gebürtige Amrumerin (Insel in Nordfriesland - bis zum Fährhafen Dagebühl sind es 750 km Fahrt) ist, haben wir das einmal konkret durchgeplant und es dann sein lassen. Gründe: Streß beim Verladen, lange Autofahrt mit ganz wenig Bewegung, Verladung auf die Fähre, "furchtbare" Geräusche und Gerüche (Küste riecht anders als Nordbayern), dann wieder Fahrt im Hänger, fremder Stall, fremde andere Pferde, dann völlig fremde Gegend, "gefährliches " Wasser...Dann nach 2 Wochen wieder alles zurück...! Wenn man all das addiert dann läßt man es dem Pferd zuliebe (die Kosten sind auch nicht ohne wegen der Fähre - fällt ja bei Dir weg). Wir leihen uns deswegen immer irgendwelche Pferde (die findet man eigentlich meist in Strandnähe und genießen es mit Pferden die Dünen und das Meer kennen einmal so richtig am Stand entlangzugaloppieren. Mein Rat: Pferd zu Hause lassen, sich ein Pferd mieten und genießen!

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Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Ein Friese ist kein richtiges Reitpferd und schon gar nicht ein Zirkuspferd. Ich weiß natürlich daß in vielen Shows Friesen Zirkuslektionen vorführen (müssen), obwohl sie vom Körperbau in der Regel denkbar ungeeignet sind. Lediglich das Aussehen prädestiniert sie anscheinend für solche Dinge (selbst in historischen Filmen werden Friesen anstelle von richtigen Reitpferden genommen - sie machen ja auch was her....) Friesen sind ursprünglich Kutschpferde und vor einer Kutsche (oder Schlitten derzeit) gut aufgehoben. Zwar werden mich Friesenbesitzer deswegen steinigen, aber fast alle "Reitfriesen" (ich meine die Pferde und die die Menschen) die ich kenne haben gewaltige gesundheitliche Probleme (nur wegen des züchterisch so gewollten Körperbaus). Also: laß diese Ambitionen, freue Dich wenn Du gut mit dem Pferd klar kommst und viel Spaß mit ihm hast und er lange gesund bleibt!

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Bis vor einem Jahr hatte ich meine Pferde immer mit einer stabilen Trense longiert. Dann bekam ich im Rahmen einer speziellen Schulungslektion einen Vortrag zum Kappzaum zu hören (warum der besser ist etc.). Ich war schnell überzeugt und habe erst einmal einen gekauft. So ein Mittelding (Preis ca. 50 €)- nicht die extrem schweren oder gar scharfkantigen, sondern stabil aber gut mit Leder gepolstert. Die ebenfalls erhältlichen Billigkappzaume (lapprig, ca. 20 €) kann man nicht richtig befestigen und so verrutschen die immer! Seit dem konnte ich feststellen, daß die Pferde an der Longe einfach besser reagieren. Die Signale kommen deutlicher, d.h. ich kann viel feiner arbeiten. Bei der Trense ist alles irgendwie sehr diffus. Inzwischen bin ich dabei einen zweiten Kappzaum zu kaufen, bei dem die bisherigen Erfahrungen einfließen sollen. Die Konsequenz ist, daß der (natürlich) teurer wird(ca. 120 €), weil handgefertigt in Deutschland. Ich freue mich schon darauf klare Signale auch einem jungen Pferd geben zu können, dessen Ausbildung gerade begonnen hat (drei Jahre).

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Zunächst solltest Du klären lassen, ob mit ihm gesundheitlich (Therapeuten oder TA-Check ist da angesagt)alles in Ordnung ist. Da eigentlich jedes gesunde Pferd gerne läuft ist das seltsam! Dann kommen die üblichen Checks wie Hufe, Sattel und Du als Reiter. Bist Du evtl. deutlich schwerer geworden und war die Belastung für Dein Pferd vorher schon grenzwertig. Ists langweilig mit Dir auszureiten (immer die gleich Runde, keine Abwechslung). Tritt diese Lauffaulheit auch bei anderen Reitern auf? Wie gesagt: Zuerst das Pferd checken, dann die Ausrüstung und dann Dich. Wenn das alles paßt, dann solltest Du das wirklich mit ihm "ausdiskutieren" (ggf. Profi-Bereiter fragen).

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Flüssiger Stickstoff in handlichen Dosen ist etwas für James Bond - und da gehört er auch hin. Grund: Die Expansionsrate, d.h. das räumliche Verhältnis von flüssigem zu gasförmigen Stickstoff liegt bei 1:694. Flüssiger Stickstoff hat eine Temp. von 77 K (-196 C), muß also durch sogenannte Dewar-Gefäßt gut von der Außenwelt (normalerweise ists bei uns etwas wärmer) isoliert werden. Das gelingt aber immer nur teilweise, so daß der flüssige Stickstoff immer am sieden ist und so mit der Zeit (je nach Gefäß Stunden bis Tage) wieder gasförmig wird. Ist das Aufbewahrungsgefäß nun fest verschlossen (auch kein Überdruckventil, das nicht vereisen darf!), dann fliegt Dir die Dose nach kurzer Zeit um die Ohren. Ich kenne zumindest kein Material, das in handhabbarer Form (Sprühdose) diesen Belastungen standhält. Im Labor sind deshalb die Dewars mit flüssigem N2 nur mit einem losen Deckel versehen oder, bei geschlossenen Kühlsystemen gibt es sehr aufwendige Überdruckventile. Zu kaufen gibt es solche Sprühdosen (-bomben) deshalb nicht.

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Zum einen gibts ja nicht den Westernsattel schlechthin. Es gibt auch da verschiedene Bauformen. Ein Rainingsattel (sehr lang) ist da wohl eher ungeeignet und macht dem Pferd schnell Schmerzen. Richtiges Springen (hohe Hindernisse) in der Bahn würdest Du ja sicherlich eh nicht machen. Im Gelände ist es durchaus üblich, daß man auch mit Westernsattel (der gut paßt!!!) über Hindernisse springt. Das klappt, seit es Westernreiterei und entsprechende Sättel gibt. Man muß als Reiter aber auch aufpassen, daß man den Knauf nicht in den Bauch bekommt. Bei ungeübten Reitern geht das sehr schnell; das kann schmerzhaft sein....

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Das es sich ja um ein Chemie-Forum hier handelt, gehe ich davon aus, daß es um das Prinzip der Extraktion mit heißem Wasser geht. Durch das Trägermedium Wasser werden die entscheidenden Aromastoffe aus der festen Phase (Pulver) herausgelöst (abgetrennt). Sie haben eine hohe Löslichkeit in heißem Wasser. Es handelt sich um ein sogenanntes physikalisches Trennverfahren. Mehr dazu in Wikipedia unter Extraktion. http://de.wikipedia.org/wiki/Extraktion_(Verfahrenstechnik)

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ich mache viel Abwechslungsreiches

Abwechslung hält jung...nach dem Motto verfahre ich bei unseren Pferden. Da wir sie nur freizeitmäßig reiten fällt uns das auch nicht schwer...

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Also: Bisher gibt es keinen zweiten Teil. Auch auf den Universal-Seiten ist nichts zu finden. Auch Amazon kennt keinen zweiten Teil und es ist auch nichts in den Kionos angekündigt (auch in den USA nicht). Was allerdings in den Sudios "gebastelt" wird weiß man nie. Bei dem großen Erolg des Films in 2002/2003 würde es mich wundern, wenn es da nicht weitergehen sollte. Aber man benötigt halt ein stimmiges Drehbuch dazu...

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Auf alle Fälle ist ein erfahrener Fachtierarzt für Pferde oder, wie hier schon mehrfach geschrieben, eine Pferdeklinik/Notfallambulanz notwendig um die Ursache abzuklären und diese gezielt zu bekämpfen. Wenn sicher ist, daß es sich um keine lokale Infektion handelt, die zu diesem Ödem geführt hat (das wäre sonst kontraindiziert), kann man das Symptom, die Flüssigkeitsansammlung im Bein, mit der sogenannten "manuellen Lymphdrainage" behandeln. Dabei wird das körpereigene Lymphsystem gezielt aktiviert und weitere Schäden, die durch Nichtbehandeln der Symptome sonst sehr schnell entstehen, vermieden oder doch vermindert. Manuelle Lymphdrainage ist eine anerkannte Behandlung beim Menschen (dort sogar durch die gesetzl. Krankenkassen abrechenbar)und seit einigen Jahren auch beim Tier. Es gibt nur nicht sehr viele Therapeuten die das gut beherrschen. Ggf. kann ich Dir bei Bedarf jemand in Deiner Gegend nennen. Wichtig ist auf alle Fälle die Zusammenrbeit zwischen manuellem Therapeuten und Tierarzt! Der Tierarzt entscheidet, ob solch eine Therapie in Frage kommt oder ob er z. B. noch den Schmied hinzuzieht (alles schon erlebt). Finger weg von allen Wunderheilern und "Möchtegern"-Therapeuten, die das irgendwie "wegzaubern" wollen! Eile ist angesagt!

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