Ursachen für zu schwankenden Augeninnendruck / Glaukom / grünen Star?

Ich versuche es kurz zu fassen:

Ich hatte auf dem linken Auge grauen Star. Daraufhin wurde mir im Alter von fünf Jahren +/- die Linse entfernt.

Vor einem Jahr, knappe 9 Jahre nach oben genannter OP, wurde bei mir ebenfalls früner Star diagnostiziert. Mein Druck war bei über 40 (Normalwert beträgt ja höchstens 21) und der Sehnerv bereits geschädigt.

Nachdem eine Behandlung mit Tropfen nicht viel gebracht hat, wurde Frühling dieses Jahres eine Trabekulotomie an meinem Auge durchgeführt.

Daraufhin musste ich 12 Mal täglich tropfen nehmen und es kam zu einem rasanten Druckabsturz (gemessen 0, Korrekturfaktor 4, hallo Logik, wo bist du?).

Nach einem Besuch in der Notaufnahme, Einsetzen einer Stärkungslinse und und und hat sich der Druck wieder eingependelt und war über Wochen bei 13 bis 17.

Nun waren wir am Montag wieder zur Kontrolle und es wurde ein Augeninnendruck von 30 gemessen.

Der Joke: Mit der Zeit hat sich so ein Gefühl bei mir entwickelt, dass ich den Druck mit den Fingerspitzen grob schätzen kann und ich kann zu 100% sicher sagen, dass er 10 Minuten später wieder bei höchstens 20 lag. Auch vorher war er normal niedrig.

Jetzt hat mir der Arzt wieder Tropfen zur Drucksenkung verschrieben, welche ich gestern Abend zum ersten Mal genommen habe. Ich hätte es heute früh nochmal machen sollen, habe ich aber nicht, da der Druck sehr niedrig (Finderspitzengefühl) war. Momentan ist er links mit rechts vergleichbar.

Habt ihr vielleicht eine Idee, woran das liegen könnte?

An sich verbringe ich viel Zeit des Tages vor dem Computer (mindestens 2 1/2 Stunden täglich) und bin nur selten draußen. Ich habe auch ziemlich viel Stress. Könnte einer der Faktoren Auslöser dessen sein? Oder hab ich einfach ein beschissenes Karma?

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Mutter leidet an Schlafmangel, Depressionen, Nebenwirkungen von Medikamenten

Guten Tag, vor ein paar Jahren wurde bei meiner Mutter Brustkrebs diagnostiziert. Folge: Brust musste entfernt werden und wurde mit Bauchgewebe rekonstruiert. Seitdem muss sie Hormon-Hemmer (Tamoxifen) einnehmen, der natürlich Nebenwirkungen auslöst. Seit 14 Jahren nimmt sie fast regelmäßig Schlafmittel (z.B. Zorpiklon), viele davon wirken bei ihr nicht (mehr). Unter Anderem wegen dieser Gesundheitsprobleme und auch wegen eines Traumas aus der Kindheit und anderen persönlichen Gründen leidet sie an einer Depression. Nun werden ihr natürlich Antidepressiva (die noch ? nicht wirken) verschrieben, sodass der Medikamentemix in ihrem Körper noch schlimmer wird. Weitere Nebenwirkung ist auch eine Schilddrüsenunterfunktion -> noch mehr Medikamente. Hinzu kommt ein mögliches Glaukom; morgen wird der Augeninnendruck gemessen. Es wird einfach immer mehr und sie sieht das ganze als Sackgasse; am meisten machen ihr jedoch glaube ich die Schlafstörungen zu schaffen (tagsüber schlechte Konzentration, Panik, keine Müdigkeit(!)). Keiner weiß ihr einen Rat zu geben. Sie hat Angst vor Krankenhäusern (dort "vollgepumpt" zu werden), will ihre Familie nicht belasten. Sie macht schon seit Jahren eine Psychotherapie (die sie bisher auch nicht zufriedenstellt). Dies alles und noch mehr ist zuviel für sie aber auch für jeden der das versucht in einen großen Zusammenhang zu bringen. Ist der richtige Weg nun sie ins Krankenhaus/Psychiatrie zu bringen und sie dort "vollpumpen" zu lassen (ich glaube korrekt bezeichnet man das als medikamentöse Einstellung)?

Das ist doch nur eine vorübergehende, ungesunde Lösung, ein paar Tage eine Besserung zu verspüren. Danach geht es ihr wahrscheinlich doch noch schlechter, wer weiß was sie da verabreicht bekommt. Sie hat auch einem Bekannten, der nach so einer Behandlung quasi nicht mehr "zu Gebrauchen" war. Dies sorgt natürlich vor noch mehr Angst vor einem Aufenthalt im Krankenhaus.

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