Waren Männer früher Monster?!

Hi, in letzter Zeit höre ich von vielen jungen Frauen die zu viel auf Social-Media unterwegs sind immer wieder, was Männer früher doch für Monster waren, weil sie die Frauen so hart unterdrückt haben und Ihnen jegliche Rechte auf Selbstbestimmung genommen haben.

Ich persönlich sehe das nicht so, fordere hier aber gerne zu einer aktiven Diskussion über diese Meinung auf.

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Generell bin ich der Meinung, dass das Gesellschaftsbild von damals und die einhergehenden Rechte/Pflichten eben ein Produkt dieser Zeit sind.

Früher wurden viele Konflikte zwischen Ländern oder sogar Teilen der Gesellschaft mit kriegerischen Konflikten und Gewalt gelöst, was es für mich absolut nachvollziehbar macht, das Frauen in einer solche Zeit z.B. kein politisches Wahlrecht hatten, weil diese dann nämlich die daraus entstehenden Folgen ihrer Wahl nicht auf die gleiche Art ausbaden mussten wie Männer.

Um es mal salopp zu formulieren, es lässt sich leichter für Krieg wählen, wenn man selbst nicht die Person ist, welche dann im Grabenkampf sein Leben riskiert.

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Generell fehlt meiner Meinung nach vielen jungen Frauen absolut das Verständnis davon, dass für jedes Recht was man genießt auch entsprechende Pflichten mit einher gehen und ja Männer hatten in früheren Gesellschaften mehr Rechte, jedoch hatten diese auch entstehend aus diesen Rechten erheblich schwerwiegende Pflichten.

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In der heutigen Zeit hat sich das Gesellschaftsbild weg von kriegerischen Konflikten und Gewalt hin zu einer Art "Wirtschaftskriegsführung" entwickelt, wo es primär nicht mehr darum geht den Feind durch pure Gewalt nieder zu strecken, sondern subtiler sich im erschließen von wirtschaftlichen und zivilisatorischen Errungenschaften zu messen.

Entsprechend hat sich auch die Gesellschaft gewandelt, da unter diesen Rahmenbedingungen Frauen ebenfalls am politischen Geschehen mitwirken können/sollen und die Folgen welche daraus entstehen so tragen können, wie es die Männer tuen, was in gewalttätigen und kriegerischen Konflikten eben nicht möglich war.

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Generell würde ich der absoluten Mehrheit der Männer zu jedem Zeitpunkt der Menschheit attestieren, dass sie ein großes Interesse am Wohlbefinden und der Sicherheit von Frauen hatten/haben, weil eben dies für eine stabile und nachhaltige Gesellschaft sorgt, was dann für beide Geschlechter von Vorteil ist.

Ich halte es generell für wichtiger das die Gesellschaft funktionabel, nachhaltig und sicher ist, als dass beide Geschlechter EXAKT gleich behandelt werden, was auch in der heutigen Zeit nicht erreicht ist und was auch nicht allzu selten zum Nachteil von Männer ist.

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Bin schon gespannt auf eure Meinungen zu dem Thema.

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Du lässt bei "Produkt ihrer Zeit" jedoch außer acht, dass bspw. die Kriege auch durch Männer in Führungspositionen angezettelt wurden etc.

Studien haben gezeigt, dass in Gruppen mit einer zu niedrigen Frauenquote die Absichten sehr schnell sehr viel radikaler werden. Die exakte Zahl habe ich nicht mehr im Gedächtnis. Es lag so etwa beim Verhältnis 8:10 . Und tatsächlich ist das auch eine der Ursachen, warum der Osten Deutschlands blauer ist.

Frauen gleichen aus, Männer greifen an. Evolution.

Das soll keine Rechtfertigung für irgendein Verhalten sein, es ist eine gewichtige Ursache, wenn auch nicht die einzige.

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Wie denkt ihr wird Deutschland ethnisch in 100 Jahren aussehen?

Keine Ahnung wie “problematisch” meine Frage hier für die Richtlinien ist, aber ich habe ein paar Gedanken.

1/4 der Bevölkerung Deutschlands hat einen Migrationshintergrund. Was in meinen Augen viel ist, dafür dass Länder ja irgendwie zum Großteil mit einer “ethnisch homogenen” Bevölkerung in Verbindung gebracht werden. Sehe ich zumindest so. Keine Ahnung, es gibt die Deutschen, die Schweden, die Türken, die Portugieser usw. und jeden würde man im Normalfall seinem entsprechendem Land zuordnen.

Durch die Flüchtlingskrise und überhaupt Globalisierung usw. hat sich natürlich vieles schnell vermischt. Wie es aber auch eigentlich schon in jedem Zeitalter in jeder Kultur der Fall war dass sie natürlich nie 100% homogen war.

Jetzt meine eigentliche Frage: Dennoch “unterscheidet” man in gewisser Weise ja immer noch zwischen Deutschen und Ausländern (auch wenn Individuum X hier geboren wurde aber die Eltern nicht) und in vereinzelten Fällen eben Kinder mit einem Elternteil mit Migrationshintergrund.

Dadurch dass bspw der türkische Anteil deutlich dominanter ist, würdet ihr sagen dass es irgendwann “normal” wird wenn in Deutschland ein Großteil der Deutschen auch bspw. türkische Wurzeln hat?

Ich habe das Gefühl das hat sich bei Russlandsdeutschen schon so in etwa zum gewissen Grad verfestigt. Dass es irgendwie schon relativ oft der Fall ist, dass jemand russische Wurzeln hat. Aber türkische Wurzeln wirken in meinen Augen noch immer recht “frisch” und nicht so verfestigt. Meint ihr das kommt noch?

Versteht man überhaupt meinen Gedanken? :D

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Teile Deutschlands waren vom römischen Reich besetzt und dessen Soldaten, Händler, Siedler kamen wiederum aus allen Ecken des römischen Reiches.

Überfälle nordischer Stämme inkl Vergewaltigungen waren häufig. Nicht nur an den Küsten. Da deren Schiffe nur geringen Tiefgang und umlegbare Masten hatten, konnten sie die Flüsse weit hinauf fahren.

Im 4-6 Jahrhundert zogen zahlreiche Völkerstämme andauernd durch diese Gebiete und vermischten sich.

Im Mittelalter kamen Kaufleute und Handwerker, bspw auf der Walz, und zogen in die Städte und auch Slawen aus dem Osten.

18+19. Jahrhundert kamen die Franzosen (Hugenotten), Polen, Tschechen, Italiener und weitere.

In der Nachkriegszeit kamen Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus Ost- und Südosteuropa. Später die Gastarbeiter aus Italien, der Türkei, Griechenland, Jugoslawien, etc

Es ist bereits normal. Alle von uns haben Mal mehr Mal weniger einen Migrationshintergrund. Die Frage ist doch also eher, ab wann hört man auf, diesen so zu bezeichnen?

Ich deute das gern über den Teich. Die sind im Relation zur Dauer der halbwegs modernen Zivilisation ja quasi erst ein paar Sekunden dort und sehen sich als "Amerikaner".

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Ich kann nur über VW sprechen, da ich nur dort genug und lange Vergleiche anstellen kann durch die Dienstwagen.

Die stehen deutlich öfter in der Werkstatt als vor 10-15 Jahren. Nicht wegen des Verschleiß', sind sondern Motor, Bauteile,.. Und die Preise sind auch nicht ohne, trotz Mengenrabatt (bekommt man gestaffelt nach Anzahl der Fzg die man hat)

DPF habe ich nicht berücksichtigt, da Verschleißteil.

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In Deutschland wurden die Mobilfunkfrequenzen jedes Mal mit Fokus auf höchstmögliche Einnahmen versteigert, weil man mit den Einnahmen den Haushalt damit sanieren wollte. War natürlich wie ein Tropfen auf einen heißen Stein, obwohl die Beträge in die Milliarden gingen.

In anderen Ländern werden die Lizenzen teilweise vergeben, teilweise auch versteigert, aber dort liegt der Fokus nicht auf Einnahmen, sondern auf anderen Schwerpunkten wie bspw. Netzausbau.

Lange Rede kurzer Sinn: in D. wurden die Mrd. in den Staatshaushalt gesteckt und woanders in den Netzausbau.

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Da die Anzahl der Asylsuchenden von 2023 auf 2024 um fast 30% gesunken ist, muss die von dir behauptete Zunahme der Gewaltkriminalität eine andere Ursache haben.

Da von 2023 auf 2024 die Anzahl rechtsextremer Straftaten um fast 50% zugenommen hat, hätte ich da so eine Idee, wer deine Straftäter wohl sind...

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Da schau ich mir ja eher noch 24/7 Bibel TV an, als nur 1 Sekunde diese Rechtspopulisten.

Gibt ja zum Glück genug aufgeklärte Kanäle, die den geistigen Durchfall jener Kanäle sichten und zusammenfassend all deren Fehler, Irrtümer und Fake News aufdecken.

Aber immerhin ein gutes hat deine Liste. Du hast den ganzen Abschaum beim Namen genannt.

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Du hast die Gesamtheit nicht überblickt. Schade.

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Es bedeutet, Menschen zu akzeptieren.

Völlig gleichgültig, ob jemand binär oder nicht ist, ob jemand kaukasisch, asiatisch, oder was weiß ich ist, ob jemand gläubig ist egal welche Religion oder nicht gläubig ist, ob ...

Das ist mehr als schwarz weiß denken. Daher bunt.

Und da dieses Verhalten bei etlichen Mitmenschen leider nicht mehr oder reduziert vorkommt, will man sich mit solchen Slogans aktiv von diesen Personen distanzieren.

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Anderes

Nicht unbedingt, aber es ist hilfreich.

Wichtig ist auch ein gerüttelt Maß an Rücksichtslosigkeit, Empathiearmut und sozialer Gleichgültigkeit.

Dann kommt noch das hineingeboren werden.

Und erst dann kommt der eigene Grips.

Es gibt auf der Welt nur zwei Arten, reich zu werden: illegal oder unmoralisch (wird auch gerne kombiniert)

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Ich verstehe auch nicht, dass so viel auf die Beamten geschimpft wird. Die tun doch nichts.

😁

Spaß beiseite.

Da gibt es halt auch solche und solche. Und vieles hat wenig Außenwirkung und wird daher nicht gesehen. Gleichzeitig dauert vieles auch gefühlt unendlich lange, was der Bürokratie geschuldet ist. Und manchmal sind die über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen auch richtig ineffizient.

Und dann gibt es da noch solche, die natürlich auch ihren Teil zum Bild beitragen: die Keksologie

https://www.ardmediathek.de/video/extra-3/keksologie/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9kZjk1YjIxZS0zYzU5LTQ4NDQtOTc0MC1kYmUxOTIyZDIwZjQ

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