Zweithund ja oder nein, Wie sind eure Erfahrungen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

ich kann dir nur die Erfahrungen mit einer Mehrfach-Hundehaltung schreiben, denn einen einzelnen Hund habe ich noch nie gehalten.

Hunde sind Rudeltiere und lieben es, unter ihresgleichen zu sein. Als Ersatz trifft das auch für die Familie zu, die der Hund sicher auch sehr liebt. Aber ein tatsächliches Rudel kann ein Hund mit Menschen nicht bilden.

Natürlich gibt es immer viele Faktoren zu bedenken:

- finanziell: ist es möglich, einen zweiten Hund zu finanzieren, auch u.U. anfallende hohe Tierarztkosten?

- zeitlich: na ja, so viel mehr Zeit muss man nicht aufwenden, denn fast alles, was man mit einem Hund macht, macht man gleichzeitig auch mit zwei Hunden (außer Fellpflege etc.)

Aber: einen Hund kann man im Notfall immer mal irgendwo unterbringen (natürlich nicht irgendwo, sondern innerhalb der Familie oder dem Freundeskreis). Bei zwei Hunden sieht das schon anders aus.

Bist du in der Lage, mit zwei großen Hunden spazierenzugehen und die kleine Tochter dabei zu beaufsichtigen? (wenn nötig)

Was machst du mit dem zweiten Hund, wenn dein jetziger Hund sich nach einiger Zeit dann doch ablehnend verhält? Obwohl es mit der notwendigen Geduld und Empathie immer möglich ist, Hunde miteinander zu vergesellschaften.

Dass du keinen quirligen Welpen oder Junghund deiner Hündin an die Seite stellst, ist dir ja schon bewusst - das finde ich sehr gut.

Ansonsten kannst du deine Hündin sicher am besten einschätzen. Ich persönlich kann eine Mehrhundhaltung immer nur befürworten und ein wirkliches Argument dagegen fällt mir eigentlich nicht ein.

Überlege gut und lange und dann

Gutes Gelingen

Daniela

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Hallo Daniela, 

Ich danke dir sehr für deine ausführliche Antwort. Alle anderen Aspekte sind schon in Betracht gezogen worden, Betreuung ist durch meine Eltern gegeben, sollte mal Not am Mann sein. Meine Tochter ist morgens 6 Stunden im Kindergarten, sodass ich da freie Zeiteinteilung für die Hunde habe :-) und es sollte auch eher etwas mittelgroßes sein, kein sehr großer Hund. Ich arbeite von Zuhause aus, habe einen Hundesalon, auch da kann ich die Termine so legen, wie es eben passt. Und finanziell ist ein zweiter Hund auch kein Thema.

Das alles wäre schon abgeklärt, habe einfach nur Bedenken, dass meine Hündin vielleicht auf Dauer doch nicht glücklich mit der Situation ist. Das Problem liegt vermutlich eher bei mir, sie zu sehr zu vermenschlichen ;) sie hat eben schon einiges durch, war sehr krank (Tetanus), Kreuzbandriss und dann Op vor 3 Monaten. 

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Ich hab auch bis auf die ersten beiden Anfangsjahre immer zwei Hunde gehabt. Je nach Kombination ein Herz und eine Seele (auch wenn mich  "Fachleute" gewarnt haben, dass diese Kombination nicht gut gehen würde) oder wie aktuell - ein vorsichtiges Miteinander. Der ältere der beiden Hunde stammt aus dem ausländischen Tierschutz und in seinem Fall merkt man - obwohl er recht rasch nach Deutschland vermittelt worden ist - doch sehr, dass er instinktiv mehr auf Unabhängigkeit und Überleben gepoolt ist als Spiel & Spaß und gemütliches Miteinander mit einem Hundekumpel. Die oft wohl überlebensnotwendige "Rivalität" und eine Abneigung gegen zu viel Nähe ließen sich auch in fast 10 Jahren, in denen er jetzt bei uns ist, nicht zu 100% wegkriegen.

Die Entscheidung ob Zweithund oder nicht muss aber wohl jeder für sich selbst entscheiden und ich glaube, man sollte dann auch selber zu 100% hinter dieser Entscheidung stehen.

Als ich mir den zweiten Hund angeschafft habe, habe ich eigentlich nicht daran gezweifelt, ob ich es tun sollte oder ob es Probleme geben könnte, sondern ich wollte einfach noch einen weiteren Hund. Mit dieser Einstellung habe ich dann wohl auch instinktiv mögliche Probleme vermieden; von anderen vorhergesagte Probleme traten gar nie ein. Es hängt also meiner Meinung nach zu einem Großteil von dir ab, ob es gut läuft oder halt eben nicht.

Bei meinem ersten Zweithund habe ich übrigens meine damalige Hündin mit zum Aussuchen des Zweithunds mitgenommen. Die Dackeldame war sonst immer sehr interessiert an anderen Hunden - an diesem Tag aber absolut desinteressiert. Wir haben uns einen Welpen geholt, ihr hätte wohl der Papa der Welpen besser gefallen :-) Daheim war sie dann erstmal einen Tag ziemlich beleidigt mit uns. Am zweiten Tag war dann von ihrer Seite aus alles okay und die beiden lebten sehr friedlich zusammen bis zum Tod der Dackeldame.

Zuerst würde ich mit einem 3-jährigen Kind nicht noch einen zweiten Hund in die Familie holen. Die Zeit für den Aufwand geht eindeutig am Kind ab.

Wenn man einen zweiten Hund hat, heisst das auch, dass man auch immer wieder allein mit einem Hund unterwegs sein sollte. Hunde müssen sich allein wie in Gemeinschaft der Umwelt stellen können.

Wenn man argumentiert, dass ein zweiter Hund wegen dem ersten Hund angeschafft werden soll, finde ich, dass es auch die gleiche Rasse sein soll. Zumindest aber eine artverwandte Rasse. Was der Spaniel den ihr zum Hüten hattet ja auch ist.

Einen verzogenen erwachsenen Hund würde ich meinem Golden auch nicht zumuten wollen. Ein Welpe würde meinen Hund sicher gefallen, dagegen aber spricht bei dir, dass du noch ein Kleinkind hast, das deine Zeit und Aufmerksamkeit braucht. 

Stellt sich noch die Frage, wem man 2 Hunde überlassen kann, wenn man aus welchen Gründen auch immer, selber ausfällt?

Was ein Hund kostet weisst du ja, ganz einfach nebenher läuft ein zweiter Hund nicht.

Von Zweithund abzuraten?

Hallo!

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Jedoch haben wir das Problem, dass unser Hund zu Unsicherheiten in fremden Umgebungen neigt und wir deshalb Angst haben, dass sich dieses Verhalten auf den neuen Hund übertragen würde. Zurzeit wird schon mithilfe eines Hundetrainers an der Unsicherheit gearbeitet.

Nun zu meiner Frage.

Würdet ihr aufgrund der derzeitigen ‚Umstände‘ von einem Zweithund abraten oder denkt ihr es wäre trotzdem machbar?

Danke schonmal im Vorraus!

LG Julia

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