Zweithund aus dem Ausland wie vorbereiten.

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7 Antworten

Warum wollt ihr einen zweiten Hund aufnehmen, wenn ihr es beim ersten Hund nicht schafft ihm so viel Sicherheit zu geben, dass er keine Mülltonnen etc. anbellt. Das ist ja nun wirklich zu schaffen. Einen Zweithund anzuschaffen ist nur ratsam, wenn der erste absolut gut erzogen und wesensfest ist. Wesensfest ist euer Hund nicht, was eindeutig dazu führt, dass der Zweithund das übernimmt. Schon hat man ein Rudel das die ganze Umgebung belastet und gefährlich wird. Tu das lieber nicht, euch und den Hunden zuliebe.

Hunde lernen und schauen sich Verhalten von anderen Hunden ab, ob negativ(leider) oder positives. Ich würde schauen ob Du nicht Dir nicht lieber einen nicht ängstlichen sondern gefestigten Hund dazu holen kannst. Die Hündin (6 Monate) die ich aus Spanien habe, hat ihr ängstliches Verhalten was sie die erste Woche an den Tag gelegt hat mitlerweile ganz abgelegt. Da meine anderen Hunde sehr suveren sind. Mitlerweile kommt sie an und ab auch schon ins Haus. Die ersten Tage hat sie es vorgezogen im Stall zu schlafen. Was sie auch immer noch sehr gerne tut. Aber lasse ihr die Zeit. Sie können alle immer rein dank Hundeklappe. Auch das hat sie sich von den "alten" abgeschaut. Frist nun auch drinnen. So langsam aber sicher wird sie mutiger.

Schaut unbedingt erst einmal, ob sich eure Hunde vertragen. Lasst sie sich mal auf neutralen Boden beschnuppern, geht zusammen ein bisschen spazieren (fall eure Hündin nicht dabei war) und vor allem lasst euch erst ein paar mal von der evtl. Zweithündin besuchen, um zu sehen sie eure Hündin reagiert, wenn ein fremder Hund in ihrem Revier ist. Da reagieren viele anders als wenn sie sich auf neutralen Boden treffen. Gerade Hündinnen machen gerne ernst, da solltet ihr wirklich aufpassen gerade wenn eure Hündin noch sehr unsicher ist, was eigentlich vor der Anschaffung eines zweiten Hunde behoben werden muss. Denn der zweite Hund orientiert sich am ersten und wenn der die ganze Zeit unsicher sein wird, dann wird es bei deim anderen Hund nicht unbedingt anders sein. Auch das Mülltonnen anbellen nochmal bearbeiten. :-/

Steht das mit dem Zweithund schon fest? Wenn nicht, würde ich es mir noch einmal genau überlegen. Man sollte es nicht unterschätzen, wenn man zwei Hunde hat. Gerade wenn der erste noch gewisse Baustellen hat. Da kann es schnell passieren, dass man mit zwei ängstlichen Hunden überfordert ist bzw. die Hunde so eine Dynamik entwickeln, dass die "Eigenarten" sich ins Negative verstärken. Ich habe auch zwei Hunde. Im nachhinein betrachtet, habe ich mir den Zweiten zu früh geholt. Der Ersthund hatte auch gewisse Baustellen. Mit zwei Hunden ist dies schwierig händelbar. Kann schnell passieren, dass man den Hunden nicht gerecht wird. Von zwei "ängstlichen" Hunden würde ich abraten.

Wenn Zweithund, dann würde ich schauen, dass ich einen Hund bekomme der hier schon länger in einer Pflegestelle lebt und über den somit viel bekannt ist. Einen vielleicht schon älteren Hund der sehr ruhig, Wesenfest, ausgeglichen, soverän und nicht ängstlich ist. Ein Hund an dem sich euer jetziger vielleicht sogar orientieren kann. Allerdings ist dies auch keine Garantie. Bei uns war es so, dass sich unser Ersthund vieles von dem Zweithund abgeschaut hat. Allerdings nicht unbedíngt die Dinge die ich gern hätte ;).

Vielleicht ist es in deinem Fall besser, wenn ihr erstmal intensiv an den "Baustellen" eures jetzigen Hundes arbeitet, bevor ihr einen zweiten holt.

Ääh ich glaub irgendwie versteh ich die Lage nicht ganz.....glaub bei mir war's genau andersrum. Ich hatte zuerst meine Schäferhündin, die ist gewissermaßen ne harte Nuss, sehr unabhängig und selbstbewusst, sehr aktiv. Aber zu allen und jedem sehr freundlich, ist ein lieber Hund. Dann war da ne süße Hündin die ich zufällig auf der Homepage von ner Tierschutzorganisation entdeckt hab, die auch reinzufällig gerade aus ihrer Pflegefamilie weg musste. Das war auch ne Angsthündin aus dem Ausland und ich hab gedacht, meine Ersthündin könnte ihr bestimmt zu mehr Selbstvertrauen verhelfen.

Wies bei uns verlaufen ist: Die Hunde haben sich untereinander eigentlich gar nicht beeinflusst, weder positiv noch negativ. Meine Ersthündin lernt von unserer Zweithündin lediglich wie "richtige" Hundesprache geht, und wenn ich der Zweithündin was "neues" zum Essen hinhalte, guckt die immer erst, ob die Große das auch frisst, und frisst es dann auch. :D Aber sonst echt nicht. Die erste Hündin kann zB ohne Probleme 6 Stunden allein bleiben, die neue nichtmal 3 Stunden. Also sie orientiert sich da viiel mehr an mir als an der anderen Hündin. Sie hat auch immer noch Angst vor Fremden und knurrt dann - owohl die Ersthündin jedem immer total fröhlich begrüßt - also da guckt sie sich auch gar nichts ab.

Soll heißen: Man kann Glück haben, und der Hund mit dem "schlechteren" Verhalten lernt von dem vorbildlichen Hund wie es "besser" geht, muss aber nicht zwangsläufig sein. Dass sich aber ein souveräner, selbstbewusster Hund von nem ängstlichen, unsicheren irritieren und verunsichern lässt, halt ich für nicht üblich.

Dein jetziger Hund weiß noch gar nicht dass Du eigentlich der Boss bist / sein solltest. Das hast Du bisher nicht vermitteln können. Da kommen seine Verhaltensauffälligkeiten her. Ich würde also erst mal mit dem ersten Hund in eine Hundeschule gehen um zu lernen dem Hund zu vermitteln dass er keine Angst mehr haben muss weil eben Du da bist, Dich um ihn auch zuverlässig nach seinen Bedürfnissen kümmerst. Du musst also dort erst mal lernen Deinen ersten Hund zu verstehen.

Danach erst schaue Dich nach einem zweiten Hund um. Ist ja auch logisch:

Wer nicht Auto fahren kann tut sich auch keinen Gefallen wenn er sich zwei davon anschafft weil es ja nur noch Beulen sind die entstehen.

Habe ich mal gemacht. Habe meinen Hund genommen und Wir haben uns den Neuen Hund angesehen. Nachdem Sie sich nicht gebissen haben, habe ich den Neuen mitgenommen. Zu Hause angekommen hat sich der Neue Hund gleich das vorhandene Körbchen geschnappt . bei erster Gelegenheit hat sich der Alte seine Decke aus dem Körbchen geholt und gut war es. Die Hunde müssen nur wissen wer das Sagen hat ,nämlich Ich. Dann geht das.

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