Zukunftsfrage. Was passiert wenn es kaum Wasser mehr gibt?

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Man muss unterscheiden, dass wenn es kein trinkbares Wasser mehr gibt, denn Wasser gibt es in den Ozeanen genug. Das Problem sind die geringen Vorkommen an Süßwasser.

Eines der bekanntesten Beispiele für Wasserknappheit heutzutage ist wohl der Aralsee. Die Weltgemeinschaft hat aber nichts dergleichen getan, um ih und die umliegenden Regionen bzw. Menschen zu retten. 

In Zukunft wird vor allem durch die enorme Wasserknappheit in Afrika eine riesige Fluchtbewegung entstehen vielleicht um 2050. Diese Anzahl der Klimaflüchtlinge werden das bei weitem übertreffen, was wir heute Flüchtlingskrise nennen. Und die Menschen werden irgendwann kommen, da es jetzt schon eigentlich kaum Perspektiven in den armen Ländern gibt.

Ich rechne aber damit, dass es in einem der größten humanen Desaster enden wird. Durch die Wasserknappheit besonders in den armen Ländern werden Milliarden Menschen sterben.

Für uns in Europa/Deutschland wird die Wasserknappheit auch Folgen haben. Wir haben vielleicht noch genug Wasser aber unsere Wirtschaft bzw. viele Wirtschaften sind stark vom Import und Export abhängig. Unser Leben wird sich hier in den nächsten Jahrzehnten stark verändern wenn wir uns nicht nachhaltig darauf einstellen. Eines der wichtigsten Aspekte ist es da vor allem vom Öl wegzukommen. Damit werden in Zukunft vielleicht mehr Kriege gemacht. Wir müssen uns von außen etwas unabhängiger machen.

Außerdem haben wir dann nicht mehr den verschwenderischen Luxus Obst und anderes außerhalb der Saison zu essen oder äußerst exotische Früchte. Es ist extrem Wasserintensiv für Spanien wenn dort die Mandarinen für ganz Europa hergestellt werden. Spanien ist das wasserärmste Land und muss dafür aber am meisten verschwenden. 

Es wird viele Umbrüche geben und ich bin sehr gespannt aber ich mache mir auch einige Sorgen. Ich bin jung und meine Lebenserwartung wird wohl weit über 2080 hinausgehen also werde ich früher oder später alles mitbekommen.

Der Aralsee 1985 - (Wissen, Wasser, Philosophie) Der Aralsee 2014 - (Wissen, Wasser, Philosophie)

Die Wassermenge auf der Erde kann nicht kleiner oder größer werden. Wasser kann man nie verbrauchen, sondern bestenfalls gebrauchen. Wassermangel gibt es nur dort, wo Natur und/oder Menschen gerade weniger Wasser hin transportieren als dort gerade beansprucht wird. Im staubtrockenen, reichen Kalifornien z.B. löst man das ganz locker.

Trinkwasseraufbereitung bedeutet, das Wasser von den Abfällen wieder zu trennen, die Menschen vorher hinein getan haben. Dabei wird das Wasser nicht mehr oder weniger. Die alten Römer z.B. schafften ihr Wasser über Aquädukte von weit her und gingen nach heutigen Maßstäben sehr verschwenderisch damit um.

Das globale Wasservorkommen beträgt immer und für Jahrmilliarden etwa 1,4 hoch 10 mal 27 Liter (das ist eine Zahl mit 28 Stellen vor dem Komma!), und es kann praktisch nie weniger werden. Die gegenwärtig 7 Milliarden Menschen auf der Erde tragen etwa 350 Milliarden Liter Wasser in ihren Körpern herum. Der globale Wasservorrat beträgt das 250 mal 10 hoch 18 –fache. (18 Vorkommastellen!). Davon wird auch nicht das natürliche Mengenverhältnis von Süßwasser und Salzwasser beeinflusst, das unterliegt dem natürlichen Kreislauf des Wassers. Wenn das gesamte Wasser der Welt von Menschen gleichzeitig ausgetrunken werden sollte, dann wäre die Erdkugel rundum bis zur Höhe des Himalaya aufgeschichtet mit Wasserbauch-Menschen wie mit Ölsardinen.

Hallo! Alle brauchen Wasser zum Überleben und um mehr geht es dann auch nicht mehr. Recht und Ordnung würden zusammenbrechen. Es wäre das absolute Chaos. Mord und Totschlag wäre die Regel und nicht mehr die Ausnahme. 

Zuerst würde es die schwachen treffen - erst Kinder dann Frauen.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Das passiert nicht, weil wenn das Ganze Wassser aus den Seen, Meeren und anderen Gewässern verdampft kommt es irgendwann wieder als regen runter, da die Luftfeuchtigkeit dann so hoch ist wird es alles wieder herrunterregnet.

Ohne Wasser gehen alle Pflanzen ein, wir haben keine Nahrung mehr. Außerdem können wir uns nicht mehr waschen und die Hygiene wird drastisch schlechter, bis wir wieder unter Krankheiten und Seuchen deshalb leiden. Wir werden vertrocknen, wie die Pflanzen.

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