Wozu lernt man soviel in der Schule was man nicht braucht?

Was willst Du bei Steuern schon lernen? Das lernst Du, wenn Du eine Lehre beim Finanzamt machst oder wenn Du Steuerberater oder -gehilfe wirst.

Das ist aber Allgemeinwissen wie viel Steuern man zahlen muss

Vieles andere nicht

13 Antworten

Das Gehirn ist kein Computer. Je mehr du schon gelernt hast, desto mehr kannst du noch dazu lernen. Das Gehirn entwickelt sich beim Lernen so, dass das immer noch mehr Platz zum Lernen entsteht. Wenn du schon drei Sprachen kannst, fällt es dir leichter, noch eine vierte zu lernen. Du musst diese Dinge aber möglichst im Jungen Alter lernen.

Kein Mensch weiß, was du wirklich brauchen wirst.

Die Frage "Was soll in der Schule gelehrt werden?" wäre vielleicht sinnvoller.

Wenn man davon ausgeht, dass die Schule keine Vorbereitung für einen bestimmten Beruf sein kann, sondern die Grundlage zum Erlernen von verschiedenen Berufen sein soll, müssen die Lerninhalte der Schule einerseits etwa einem geistigem Werkzeugkasten entsprechen und die zusätzlich zu vermittelnden Kenntnisse sollen befähigen die Voraussetzungen für die Lösung von Problemen zu erfassen. Dazu gehört auch noch sich daran zu gewöhnen, dass das Lösen von Problemen Zeit dauert.

Die elementaren Grundfähigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen sollen in der Grundschule gelegt werden. Da die Zahl und Art von zu lösenden Problemen sehr vielfältig ist, gibt es etwas unterschiedliche Meinungen darüber, was eigentlich wichtig wäre. Wenn ein bayerischer Kultusminister, der auf einem humanistischen Gymnasium altgriechisch gelernt hat, aber dann meint, dass Physik doch nur ein "Orchideenfach" wäre, scheint mir ein gewisser Realitätsverlust vorzuliegen.

Woher ich das weiß:Beruf – Lehrer für Mathematik und Physik i.R.

Vieles braucht man später.

Vieles hätte man in der Schule beigebracht bekommen müssen.

Vieles braucht man später nicht.

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Hauptsächlich geht es in der Schule um die Weitergabe des Staffelstabes an die nächste Generation. Das bestehende Wissen wird der neuen Generation weitergegeben. Welche Inhalte für erachtenswert und wichtig gehalten werden, legen die Regierungen der Bundesländer fest. Über diese Inhalte kann man diskutieren.

In der Schule lernt man auch sich mit komplexeren Dingen zu beschäftigen, auch wenn man diese in der Zukunft nicht brauchen kann. Man lernt dadurch jedoch auch Strategien, Problemlösen, Durchhaltevermögen, etc.

Ein Vorschlag, den ich machen würde ist, das Fach Religion abzuschaffen und an seiner statt das Fach Ethik/Gesundheit/Leben einzuführen. Gibt sicherlich noch viele weitere Vorschläge.

Unnötiges Auswendiglernen und Bulimielernen muss abgeschaft werden.

Du bist nicht allein in der Schule vielleicht gibt es ja jemanden der in die Schule geht und danach Chemiker werden will oder willst du für jeden einen eigenen Lehrplan erstellen wobei natürlich auch jeder 6 jährige, mit Sicherheit, weiß was er mal für einen Beruf ergreifen wird.

Wer kann denn genau bestimmen, was du brauchst. Pass das mal so einfach an, dass jeder genau das lernt, was er später für seinen eigenen Beruf braucht. Wie früh soll man sich denn für einen Beruf entscheiden? Man baut sein ganzen Leben nach dem Beruf... und wenns einem später doch nich gefällt? Dann weiß man nichts anderes mehr als Reserve.

Chemie versteh ich ja noch, dass man das nich soo häufig bis gar nicht braucht im Alltag, wenn man nich gerade einen Beruf damit macht. Aber Mathe und Physik, vor allem Mathe? Also Gleichungen, Prozent- und Wahrscheinlichneitsrechnung brauch man schon mal bzw. erleichtern manches.

Das Schulsystem ist bestimmt nich perfekt, aber die Besserungsvorschläge sind größtenteils unüberlegter Müll

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Sehr gutes Abi 2020

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