Work and Travel nach Informatikstudium?

1 Antwort

Interessante Frage. Hattest du in der Vergangenheit schon für große Konzerne gearbeitet? Es wäre dann sicherlich sehr einfach ein praktisches bezahltes Semester im Ausland zu bekommen. z. B. China, Indien, "Mexiko" (wg. Spanisch), ..

Du schreibst wenig über deine Erfahrungen. Ich würde das wohl so angehen, da du hier ein festes Gehalt, Unterkunft bekommst und nebenher reisen kannst. Bei Firmen mit mehreren Standorten kannst du auch mal den anderen Standort besuchen. Im Anschluss habe ich dann nochmal mehrere Monate Urlaub als Tourist gemacht um das Land/Nachbarländer kennenzulernen bzw. zu reisen.
Das Gehalt ist OK, die Lebenshaltungskosten gering und es liest sich super in deinem CV.

Früher gab es mal oDesk, das heißt wohl nun upwork. Es ist eine Plattform für Freelancer wo man Jobangebote findet.
https://www.upwork.com/o/jobs/browse/?q=odesk

Ich kenne auch einige Freiberufler die sich gezielt mal einige Monate auf eine einsame Insel in Spanien zurückziehen und von dort arbeiten. Dank Internet ist das kein Problem. Das funktioniert allerdings besser wenn man dich schon kennt bzw. du einige Jahre in einem bekannten Unternehmen warst. Man erwartet von dir (bei größeren Projekten) zumindest die gleiche Leistung als wärst du vorort. Wenn du also mehrere Tage nicht erreichbar bist, ist das nicht der Hit.

Ich denke deine Variante könnte schon funktionieren, wenn du eher kleinere administrative Tätigkeiten oder leichte Homepagegeschichten wahrnimmst :-) oder vor der Reise schon ein konkretes Projekt hast.

In meinem letzten Urlaub auf Zypern habe ich extrem viele Angebote für Java-Entwickler gesehen die auch gerne von abroad arbeiten dürfen. Mir war Zypern als Softwareschmiede bis dahin total unbekannt.

Hier noch Artikel:
https://www.quora.com/How-does-one-travel-the-world-while-working-as-a-programmer
http://www.webworktravel.com/jobs-to-work-anywhere/

Super, vielen Dank für die Einschätzung und Deine Erfahrung. 3 Jahre habe ich als Werkstudent bereits durchgehend auf Basis einer 20-Stunden-Woche gearbeitet, im Studium allerdings eher auf Big Data und Machine Learning spezialisiert, wo ich aber wenig Praxiserfahrung habe.

Ich werde mich mal mit den Freelancing-Angeboten vertraut machen und schauen, ob sich damit etwas realisieren ließe. Das Probleme sehe ich, ähnlich wie Du, darin, dass ich ab und zu auch echt gerne mal "eine Woche nicht erreichbar" wäre.

Mein absoluter Wunsch wären quasi kleine Projekte, an denen man zwei Wochen durchcodet und dann wieder mit gefülltem Geldbeutel weiterzieht und das Land genießt.

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