Woher kommt das Sprichwort " Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer"?

8 Antworten

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Die Schwalbe, ein Zugvogel, der in Afrika überwintert und im Frühjahr wieder zu uns zurückkehrt, gilt gemeinhin als Verkünderin des Frühlings. Die Warnung, aus bestimmten Anzeichen keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, geht zurück auf eine Fabel des griechischen Dichters Æsop. Dort wird von einem jungen Mann berichtet, der in kurzer Zeit sein ganzes Erbe durchgebracht hat. Als er nun die erste Schwalbe im Frühling sieht, vertraut er auf den Beginn der warmen Jahreszeit und verkauft seinen Mantel. Doch es folgen kalte Tage, in denen die Schwalbe erfriert. Als er sie später tot auffindet, macht er ihr Vorwürfe, weil sie ihn ruiniert habe und bezichtigt sie des Betruges.
Auch der griechische Philosoph und Naturforscher Aristoteles (384-322 a.C.) berichtet: »Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling und auch keinen Tag; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glücklich«. (Nikomachische Ethik I 6 1098 a 19-20)

http://etymologie.tantalosz.de/e.php

Das Sprichwort geht auf die Fabel "Der verschwenderische Jüngling und die Schwalbe" des griechischen Dichters Äsop zurück.

Der Jüngling verkauft als seinen letzten Besitz einen Mantel, als er eine Schwalbe sieht, weil er meint, nun werde es warm sein. Dann stirbt jedoch die Schwalbe wegen einbrechender Kälte und der frierende Jüngling wirft ihr zornig Täuschung vor.

Der volle Originaltext ist nicht mehr erhalten. Offenbar bezieht sich aber Aristoteles, Nikomachische Ethik I 6 1098 a 19-20 darauf: "Denn wie eine Schwalbe und ein Tag noch keinen Frühling macht, so macht auch ein Tag oder eine kurze Zeit noch niemanden glücklich und selig."

Der griechische Text Μία χελιδὼν ἔαρ οὐ ποιεῖ wird als Sprichwort mit "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" wiedergegeben. In Griechenland ist die Unterscheidung zwischen einer warmen und einer kalten Jahreszeit wesentlich.

Die Bedeutung liegt in der Warnung, aus bestimmten Anzeichen keine voreiligen Schüsse zu ziehen.

Klasse! Der griechische Originaltext hat mich besonders gefreut! Er erinnert mich an meine Schulzeit...

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Sprichwort;

Die Schwalbe ist ein Zugvogel, die in Afrika und in warmen Gebieten anderer Erdteile überwintert und im Frühling zurückkehrt.

Sie gilt daher als Verkünderin des Frühlings oder des Sommers.

Das Sprichwort ist daher so zu verstehen, dass man nicht aufgrund einer einzigen Schwalbe darauf schließen sollte, dass nun gleich die warme Jahreszeit beginnt.

Das Sprichwort stammt von einer Fabel Äsops mit dem gleichen Titel.

Ein verschwenderischer junger Mann macht auch seinen letzten Mantel zu Geld, als er eine Schwalbe sieht.

Als er sie später erfroren findet, macht er ihr Vorwürfe, weil sie ihn ruiniert habe.

http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=Eine+Schwalbe+macht+noch+keinen+Sommer&bool=relevanz&suchspalte%5B%5D=rart_ou

Man kann nicht aus einem Einzelfall eine Regel aufstellen, um bei gutefrage zu bleiben, wenn ein Russe LM raucht, heißt das nicht, daß alle Russen LM rauchen.

Soweit ich weiß bedeutet es, dass man nicht voreilige Entschlüsse ziehen sollte und trotz ersten Eindrucks,besser der Sache sorgfälltiger auf dem Grund gehen sollte,bevor man sich entscheidet.

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