Woher kommt das deutsche Volk?

10 Antworten

Ursprüngliche Volk unbekannt. Dann haben in Deutschland Kelten, Germanen, ein paar Skyten, Slaven, Juden, Romanen, später auch einige Araber gesiedelt und sich alle miteinander gemischt und gegenseitig kulturell befruchtet. Wir Deutschen sind ein extremes Mischvolk (im Herzen Europas), und in unserer genetischen Vielfalt von ähnlicher Manigfaltigkeit wie das Riesenvolk der Chinesen.

Begriff Deutschland als Abtrennung vom übrigen Reich Karls des Großen unter Ludwig dem Frommen.

Das Wort "Deutsche" ist zurückzuführen auf "Teutsche", "Teutonen", das waren Germanen die den Stammesgott der Kelten, den Teutates, verehrten. Ein weiterer Hinweis auf ein Mischvolk aus Germanen und Kelten.

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@strandparty

NIx mit Teutatis. Wer hat Dir diesen keltischen Bären aufgebunden? "Der Begriff deutsch leitet sich vom althochdeutschen diutisc (westfränkischen *Þeodisk) ab, was ursprünglich „zum Volk gehörig“ bedeutete (germanisch Þeudā, althochdeutsch diot[a], Volk) [Quelle WIKIPEDIA]. Besser und kürzer hätte ichs auch nicht erleutern können.

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@Bajun

Es ist strittig, und ich kenne auch die von dir genannte Lesart. Was gegen sie spricht ist, dass ein Hauptstamm der Germanen laut römischer Geschichtsschreibung die TEUTONEN waren, also die Germanen, die den Teutates (Hauptgott der Kelten) verehrt haben. Ob da nun später die Teutschen raus wurden, oder sich dieser Begriff aus einer anderen Wurzel entwickelt hat, ist dabei nicht wirklich wichtig.

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Die Deutschen sind ein extremes Mischvolk? Was sind dann die Türken (Mischung aus Zentralasiaten und anatolischer Vorbevölkerung)

Ja.. Araber haben gesiedelt.. das merkt man natürlich SEHR an der deutschen Bevölkerung..

Wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal die ****** halten.

Die Deutschen sind ein mitteleuropäisches westgermanisches Volk, welches sich aus einem gemeingermanischen Volk entwickelt hat.

Hast eigentlich eine Quelle zu deiner arabischen Masseneinwanderung von damals?

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@Radigost

Nach den Kreuzzügen haben sich viele heimkehrende Kreuzritter arabische Frauen und Diener mitgebracht.

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5000 vor Christus: Die Germanen kamen aus dem Osten und überfielen die damaligen Bewohner von Deutschland, das nicht Deutschland hieß, vermischen sich mit ihnen und daraus wurden die Deutschen. Inzwischen aber wieder etwas vermischt mit anderen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Das deutsche Volk - und damit meine ich die Menschen die komplett von den Germanen abstammen weil diese nämlich einzig und allein die Deutschen sind, gleichgültig ob unsere Politiker das anders sehen wollen und der Meinung sind die Urbevölkerung nicht fragen zu müssen ob sie damit überhaupt einverstanden ist - stammt von der Jastorf-Kultur ab, deren ursprüngliches Siedlungsgebiet Norddeutschland und Südskandinavien ist. Der Logik nach ist der ein Deutscher der komplett germanisch ist weil das Wort "deutsch" sich vom germanischen Wort "diutisc" ableitet, welches "zum Volk gehörig" bedeutet, also muß es aus Sichtweise der Germanen ja Völker gegeben haben die nicht dazu gehörten. Niemals in der Geschichte wurde das deutsche Volk von den Machthabern gefragt ob Leute von anderen Völkern auch dazu gehören sollen. Aus der Jastorf-Kultur gingen die germanischen Stämme hervor und von diesen stammt die deutsche Urbevölkerung auch ab. Die Römer hatten nur das Gebiet links des Rheins erobert, hatten es aber nie geschafft das Gebiet rechts des Rheins zu erobern, also betraf das nur wenig Landfläche und später wurde ein Großteil der römischen Truppen aus dem besetzten Gebiet abgezogen, viele die sich mit Germanen dort vermischt hatten, mußten bestimmt ihre Familien dabei mitnehmen. In Süddeutschland hatten die Kelten das Gebiet größtenteils geräumt, es die die Rede davon daß es dort teilweise zu Vermischungen kam als die Germanen einzogen, niemand weiß jedoch genau wieviele das waren und außerdem können das nicht besonders viele gewesen sein wenn das Gebiet geräumt war. Das heutige Ostdeutschland war eine zeitlang slawisch besiedelt aber im Vergleich zur germanischen Bevölkerungsdichte war die slawische Siedlungsdichte dort ziemlich dünn. Bei der deutschen Ostsiedlung kam es zu Vertreibungen der Slawen, zu Kriegen und Kreuzzügen aber sie wurden auch assimiliert. Allerdings haben sich auch da diese Blasen gebildet, die Slawen waren nun nicht unbedingt gut Freund der deutschen Siedler. Dann muß man die Pest mit einbeziehen, welche genau da am schlimmsten gewütet hatte wo fremde Völker sich mit Germanen gemischt hatten, insbesondere im Osten hatte sie besonders schlimm gewütet, ganze Landstriche wurden entvölkert und ganze Dörfer standen leer, z.B. wurde die Bevölkerung Mecklenburgs auf 1/6 reduziert. Nach und nach wurden diese Gebiete mit Deutschen neu besiedelt. Berücksichtigen muß man auch daß menschlicher Nachwuchs immer 50 Prozent neues Erbmaterial hinzubekommt, so daß fremde Geneinflüsse irgendwann verschwinden wenn immer nur Grüppchen assimiliert werden. Die germanischen Stämme hatten außerdem ihre Sippen abgegrenzt, es gab in Deutschland lange das Feudalsystem wobei die meisten Leute der Bevölkerung sesshafte Bauern und die unteren Stände waren, welche die Scholle des Lehnsherrn nicht verlassen durften und ihn um Genehmigung bitten mußten wenn sie heiraten wollten und außerdem gab es die Sprachbarriere, die Barriere durch den Umstand daß man sich früher noch nicht so schnell hin und her bewegen konnte wie heute und die natürliche Hemmschwelle der Menschen, der Mensch hat wissenschaftlich erwiesen eine natürliche Hemmschwelle die ihn "eigen" und "fremd" erkennen läßt und ihn dazwischen unterscheiden läßt. So tolerant wie heute waren die Menschen in Deutschland früher nicht. 

Kritische Wissenschaftler die nicht dem Mainstream folgen, stellen fest daß man zwischen den Völkern genetische Unterschiede sehen kann und daß die Völker unter sich Gemeinsamkeiten haben die sie eben nur unter sich gemeinsam haben. Es besteht durchaus die Möglichkeit daß es von Anfang an ein germanisches Volk, ein keltisches Volk, ein slawisches Volk und ein baltisches Volk gegeben hat. Die Out of Africa- Theorie ist umstritten und da gib es zig andere Möglichkeiten, außerdem beweist eine 4-prozentige Übereinstimmung mit Neandertaler-Genen keine Abstammung von ihnen, zum Beispiel stimmt die DNA des Menschen zu 50 Prozent mit der DNA einer Banane überein. Studien aus den USA (auf englisch besser im Netz zu finden) belegen daß Menschen die von verschiedenen Ethnien abstammen häufiger psychische und gesundheitliche Probleme aufweisen.

Die Antwort ist zwar schon eine Weile her, sie ist aber dermaßen falsch, dass ich da leider den Mund bzw. die Tastatur nicht halten kann.

"Das deutsche Volk - und damit meine ich die Menschen die komplett von den Germanen abstammen weil diese nämlich einzig und allein die Deutschen sind, ..."

Nach diesem Kriterium gibt es vermutlich überhaupt keine Deutschen in Deutschland. Denn in Süd- und Westdeutschland haben sich die einwandernden Germanen mit Galloromanen (Kelten, Römer, und was sonst so aus römischen Provinzen eingewandert ist) vermischt. An der Mosel und in Südbaden hat man noch im Frühmittelalter romanisch gesprochen, bis die einheimische Bevölkerung die Sprache der neuen Herren angenommen hat. Im Osten (östlich von Lübeck und Thüringen) haben deutsche und niederländische Siedler sich neben einheimischen Slawen niedergelassen, slawische Siedlungen (meist auf -itz) gibt es auch in Bayern. Es sind noch in historischer Zeit slawische Dörfer im heutigen Ostdeutschland belegt, da die Bauern (weil wertvolle Untertanen) eben nicht vertrieben wurden! Und in der Lausitz kann man heute noch beobachten, wie die slawischen Sorben ihre slawische Sprache verlernen und zum Deutschen übergehen. Auch in Ostpreußen stammen die Deutschen zum Teil vom baltischen Volk der Prussen ab.

"Der Logik nach ist der ein Deutscher der komplett germanisch ist weil das Wort "deutsch" sich vom germanischen Wort "diutisc" ableitet, welches "zum Volk gehörig" bedeutet, also muß es aus Sichtweise der Germanen ja Völker gegeben haben die nicht dazu gehörten."

Das hast du falsch verstanden und daher die falsche Schlussfolgerung gezogen. Das Wort "deutsch" (theodiscus/diutisc) bezog sich ursprünglich auf die Sprache. Gemeint war damit die Sprache der breiten Volksmasse im Gegensatz zum Latein der Kirche und der Verwaltung. Bei der ersten Verwendung war übrigens die englische Sprache damit gemeint, erst später hat sich die Bedeutung auf die mitteleuropäischen germanischen Dialekte verengt und für diese ursprünglich eigenständigen Völker erstmals einen gemeinsamen Namen geprägt.

"Kritische Wissenschaftler die nicht dem Mainstream folgen, stellen fest daß man zwischen den Völkern genetische Unterschiede sehen kann und daß die Völker unter sich Gemeinsamkeiten haben die sie eben nur unter sich gemeinsam haben."

Das ist falsch. Das dürften eher unkritische Nichtwissenschaftler sein, die die häufig zitierten "amerikanischen Studien" in den Mainstreammedien nicht so ganz verstanden haben. Die Genetik hat inzwischen tatsächlich genetische Marker identifiziert, die für bestimmte Regionen typisch sind. Die sind aber so gut wie nie identisch mit der Verbreitung einer Sprache (oder einem Volk, wie auch immer man das abgrenzen will). Und es haben auch nicht alle Angehörige eines Volkes einen bestimmten Marker, sondern immer nur ein mehr oder weniger großer Teil.

Die Aussage stimmt eher, wenn man z.B. europäischstämmige Nordamerikaner mit Eskimos oder Lateinamerikanern vergleicht. Da sind vor relativ junger Zeit Gruppen aus verschiedenen Weltgegenden aufeinandergestoßen. Natürlich kann man auch Europäer und Asiaten unterscheiden - selbst ohne Genetik. Ostfranzosen und Westdeutsche sind als Gruppe kaum unterscheidbar, und Einzelpersonen kann man ohnehin nicht einordnen.

"...außerdem gab es die Sprachbarriere, die Barriere durch den Umstand daß man sich früher noch nicht so schnell hin und her bewegen konnte wie heute und die natürliche Hemmschwelle der Menschen, der Mensch hat wissenschaftlich erwiesen eine natürliche Hemmschwelle die ihn "eigen" und "fremd" erkennen läßt und ihn dazwischen unterscheiden läßt. So tolerant wie heute waren die Menschen in Deutschland früher nicht."

Das ist nun zumindest nicht ganz falsch. Allerdings waren in gemischt besiedelten Gegenden die Kenntnisse der anderen Sprachen viel verbreiteter als man sich das heute vorstellt. Und Mischehen z.B. zwischen Deutschen und Slawen sind aus dem Mittelalter vielfach belegt, ebenso deutschsprachige Slawischstämmige, die sich assimiliert haben. Und wenn ganze Dörfer oder Landstriche die Sprache wechseln, hat sich das mit der Sprachbarriere auch ziemlich schnell. Gruppenidentitäten waren natürlich wichtig. Man kann z.T. heute noch genetische Unterschiede zwischen benachbarten evangelischen und katholischen Dörfern sehen. Deutsch waren sie beide. Meist war die richtige Religion oder der soziale Stand als Heiratschranke wichtiger.

So arg tolerant sind auch heute einige Leute noch nicht.

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@Archaeopterix

Ich bin hier gerade zufällig über deinen Kommentar gestolpert. Wir hatten die Diskussion an anderer Stelle ja schon mal.

Wie gehabt, übertreibst du hier maßlos und verdrehst bzw. verschleierst hier mal wieder einiges, lässt es so aussehen als ob.

Also: In Süddeutschland hatten germanische Stämme die Kelten verdrängt. Später hatten die Kelten ihr Gebiet verlassen. Es verblieb nur noch eine Restbevölkerung von Kelten und Römern aber in einem geräumten Gebiet kann das ja wohl nicht besonders viel gewesen sein, sonst wäre es ja kein geräumtes Gebiet. Süddeutschland gehörte zu den Gebieten die am stärksten von der Pest betroffen waren, nach 7 Generationen Mischung mit reinerbigen Menschen, wird der Nachwuchs auch reinerbig, Restspuren sind noch möglich aber die werden nach und nach durch äußere Einflüsse wie Krankheiten, Katastrophen und Unfälle getilgt. Unsere germanischen Vorfahren waren schließlich in der millionenfachen Überzahl. Die Bevölkerung muß auch Willens sein sich mit den anderen zu Vermischen, ob und inwieweit das damals der Fall war, bleibt spekulativ, sollte aber in die Überlegungen zum Thema mit einbezogen werden.

In unserer Diskussion neulich, warst du nicht in der Lage zu sagen wieviele Romanen zurückgeblieben waren (die römischen Truppen wurden nämlich abgezogen und Legionäre die eine Familie gegründet hatten, hatten somit keine andere Wahl als ihre Familien mitzunehmen) und ich wies dich darauf hin daß es den Eindruck macht daß nur noch ein geringer Rest an Romanen hier war. Mangels Dokumentation (also haben sie kein Aufsehen erregt) denke ich daß wir von einigen wenigen hundert ausgehen können.

Im heutigen Ostdeutschland gab es nach der Flucht von Ostgermanischen Stämmen, in der Tat slawische Siedler. Um das klarzustellen: Das Gebiet ging nur bis Lübeck und auch in Bayern war nur ein ganz kleiner Teil der Landfläche davon betroffen. So in etwa, grob, wie die DDR-Grenze verlief, bis dahin ging ungefähr das slawische Siedlungsgebiet mit ganz kleinen Übertritten ins westdeutsche Gebiet. Wenn man nach den ehemals slawisch besiedelten Orten im Internet sucht, die verschiedenen Seiten aufruft die davon handeln oder die von den Gemeinden selbst sind, stellt man trotz der Unabhängigkeit dieser Seiten voneinander, immer wieder eine Gemeinsamkeit fest: Die dünne Siedlungsdichte der Slawen. Du kannst im Internet recherchieren wieviele Nachnamen in Deutschland slawischer Herkunft sind, nämlich zirka 13 Prozent, ob da jetzt Zuwanderer nach 1945 mit eingerechnet sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Früher mußte geheiratet werden, die Kirche verbietet vorehelichen Sex. In der Lausitz lebt heute nur noch die sorbische Minderheit. Die baltischen Pruzzen waren ein kleines Volk am östlichen Rand des ehemaligen deutschen Gebiets. Schon vergessen? Wir haben die Ostgebiete nach dem zweiten Weltkrieg verloren und sehr viele Menschen blieben da. OK, es wurden auch Menschen vertrieben und dadurch kamen auch Teilslawen hier zu uns (die aber in den östlichen Rändern des deutschen Reichs gelebt hatten) ins heutige Deutschland aber auch viele vollständig Deutsche. Sprachübernahme findet vor allem dann statt wenn sich eine kleine Minderheit einer großen Überzahl gegenüber sieht. Sie ist also nicht ganz ausgeschlossen, jedoch gibt es eben die Sprachbarriere und die ist einer von vielen Faktoren die eine große Durchmischung verhindert hatten.

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@MehrAhnung

"diutisc" bedeutet "zum Volk gehörig", da kannst du gerne nachschlagen. Ja richtig, es bezieht sich auf die Sprache des Volkes IN ABGRENZUNG zu den anderen Sprachen. Da gehörten also welche nicht dazu. Ich zitiere aus Wiki: "in Abgrenzung zum Welschen der romanischen Nachbarvölker, dem Französischen oder Italienischen und auch in Gegensatz zum Latein der christlichen Priester im eigenen Gebiet der germanischen Völker bezeichnet." Die Wenden (Slawen) waren übrigens auch "die Anderen", das bedeutet das nämlich. Was die erste Verwendung von diutisc angeht, frage ich mich wie du darauf kommst, daß damit das Englische gemeint gewesen sein soll.

Genetik: Ich frage mich wieso die Veröffentlichungen in den Medien nie ihre Untersuchungsmethoden offenlegen oder nicht aufzeigen wie genau die gearbeitet haben. Es ist sehr untransparent, so daß niemand nachvollziehen oder selbst überprüfen kann ob diese Veröffentlichungen auch stimmen. Merkwürdig. Verschwiegen wird auch gerne daß es da einen Mechanismus gibt der Anpassungen an die Umweltbedingungen ermöglicht, durch eine Übertragung an und von RNA. Bestimmte, schon vorhandene Gene auf der DNA werden dadurch aktiviert, die DNA wird dabei aber nicht umstrukturiert. (Also kein Beweis für biologische Evolution.) Die RNA kann auch an den Nachwuchs weitergegeben werden. So erklären sich genetische Marker die für bestimmte Regionen typisch sind und eben Bayern zu Bayern machen sowie Norddeutsche zu Norddeutschen. Aber Norddeutsche und Bayern sind trotzdem in ihrer genetischen Beschaffenheit germanisch, wegen den Grundgemeinsamkeiten die untereinander gemeinsam sind und die aber ganz anders sind als z.B. die Beschaffenheit der Russen. Individuelle Merkmale gibt es natürlich auch innerhalb eines Volkes, die Basis hat ein Volk jedoch gemeinsam. Den Vergleich mit den Ostfranzosen finde ich witzig, da die Franzosen sowohl germanischer als auch keltischer Herkunft sind. Die Bewegung und Mischung fand jedoch vom germanischen Gebiet ins heutige französische Gebiet statt, das heißt nicht daß so was umgekehrt auch passiert wäre.

Das mit den Kenntnissen der anderen Sprachen hast du dir jetzt aber ausgedacht, oder?

Mit der Toleranz ist das so eine Sache, weißt du, wir sind zwar alle Menschen aber wenn ich vielleicht mal wiedergeboren werde, möchte ich gerne auch körperlich und geistig gesund sein, ich bezweifle daß das gewährleistet wäre wenn ich ein Mix aus verschiedenen Ethnien wäre. Siehe die Hunde die in die Handtasche passen und die immer so zittern.

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@MehrAhnung

Und übrigens waren die niederländischen Siedler damals von der Abstammung her noch ganze Germanen. Sind die Niederländer heute leider nicht mehr.

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@MehrAhnung

"Es verblieb nur noch eine Restbevölkerung von Kelten und Römern aber in einem geräumten Gebiet kann das ja wohl nicht besonders viel gewesen sein, sonst wäre es ja kein geräumtes Gebiet."

In Süddeutschland, nicht in Westdeutschland! Und selbst in Süddeutschland haben wir keinerlei Dokumente über eine Räumung römischer Gebiete. Nach deiner eigenen Logik kann es also mit der "Räumung" nicht weit her sein. ;-)

In unserer Diskussion neulich, warst du nicht in der Lage zu sagen wieviele Romanen zurückgeblieben waren

Das kann auch niemand in Zahlen ausdrücken. Du bist übrigens noch weniger in der Lage, zu sagen, wieviele Slawen in Ostdeutschland ansässig waren und wieviele Deutsche hinzukamen.

"die römischen Truppen wurden nämlich abgezogen und Legionäre die eine Familie gegründet hatten, hatten somit keine andere Wahl als ihre Familien mitzunehmen

Und wie ich schon geschrieben habe, bestand eine römische Provinz bei weitem nicht nur aus Legionären und ihren Familien.

"und ich wies dich darauf hin daß es den Eindruck macht daß nur noch ein geringer Rest an Romanen hier war.

Dem würde ich in Süddeutschland auch nicht groß widersprechen.

"Mangels Dokumentation (also haben sie kein Aufsehen erregt) denke ich daß wir von einigen wenigen hundert ausgehen können.

Das zeigt nur, dass du keinen blassen Schimmer von der schriftlichen Überlieferung zwischen Spätantike und Frühmittelalter hast! Laut der vorhandenen "Dokumentation" gäbe es dort auch keine Germanen. Die Alamannen waren zwar im 3. Jahrhundert in Südwestdeutschland eingefallen, dann aber zwischendurch nur von 356-378 n.Chr. dort gewesen, um im 5. Jahrhundert wieder aufzutauchen. Denn im 4. Jahrhundert hat quasi nur 1 Historiker überhaupt über die rechtsrheinischen Gebiete berichtet!

"denke ich daß wir von einigen wenigen hundert ausgehen können.

Das können wir sicher nicht! Wie schon gesagt, gab es noch bis ins Frühmittelalter (also einige Jahrhunderte lang) ganze Regionen mit romanischen Namen. In Westdeutschland müssen wir zudem mit lange Zeit noch romanisch geprägten Städten rechnen, in denen die römische Verwaltungsstruktur in der Hand der Kirche teilweise überlebt hat.

"So in etwa, grob, wie die DDR-Grenze verlief, bis dahin ging ungefähr das slawische Siedlungsgebiet mit ganz kleinen Übertritten ins westdeutsche Gebiet.

Sehr grob. Schau dir mal an, wieviele Orte in Oberfranken slawische Namen auf -itz tragen. Die Dichte ist höher als in Brandenburg. Und wieviele Orte in Süddeutschland nach slawischen Bewohnern (Wenden, Winden) benannt sind.

"Wenn man nach den ehemals slawisch besiedelten Orten im Internet sucht, die verschiedenen Seiten aufruft die davon handeln oder die von den Gemeinden selbst sind, stellt man trotz der Unabhängigkeit dieser Seiten voneinander, immer wieder eine Gemeinsamkeit fest: Die dünne Siedlungsdichte der Slawen.

Das bringst du immer wieder an! Wie dicht war sie denn, die Siedlungsdünne der Slawen? Zahlen? Belege?
Niemandniemandniemand bestreitet, dass es vor der deutschen Ostsiedlung dort weniger Menschen gab. Und natürlich ist es richtig, dass die slawische Besiedlung erst mal v.a. die leichteren Böden in den Niederungen besetzt hat. Durch die deutsche Ostkolonisation wurden auch die Waldlagen aufgesiedelt, durch Bevölkerungszuzüge und bessere Bearbeitungsmethoden. Das Land wird daher dichter besiedelt. Ob daran auch einheimische slawische Bevölkerung beteiligt war, weiß ich nicht. Die Slawen sind aber dadurch nicht verschwunden. Sie werden im Lauf der weiteren Geschichte nur immer weniger.

wieviele Nachnamen in Deutschland slawischer Herkunft sind, nämlich zirka 13 Prozent, ob da jetzt Zuwanderer nach 1945 mit eingerechnet sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich nehme an, dass da auch Zuwanderer nach 1945 mit eingerechnet sind. Ich weiß aber nicht, ob darunter nur deutlich slawischsprachige Namen (Schimanski, Schwitalla, Hajek usw.) oder auch stark eingedeutschte (Jentsch, Kapitza, Jänike) oder indirekte Slawennamen erfasst sind (Wendt, Windisch, Wintsche, Wünsch "der Wende=Slawe"). Familiennamen wurden in den slawischen Gebieten in den Städten erst im Verlauf des 14. Jahrhunderts die Regel. Auf dem Dorf vermutlich noch etwas später. Da war die Ostsiedlung schon abgeschlossen. Bis dahin assimilierte Slawen werden wohl einen deutschen Familiennamen bekommen haben. Die letzte Drawänopolabin hieß übrigens Emerentz Schultze und die sprachliche Eindeutschung der Polaben im Wendland wurde vom slawischen Dorfschulzen Johann Parum Schultze beschrieben.

"... nach 7 Generationen Mischung mit reinerbigen Menschen, wird der Nachwuchs auch reinerbig,..."

Das ist so eine wilde Behauptung von dir, die ziemlicher Quatsch ist. Sie setzt voraus, dass sich "Mischlinge" nur mit ständig frisch nachgeschobenen "Reinerbigen" kreuzen und Gene jedes mal mechanisch verteilt werden. Wie könnte man heute noch bei uns Neandertaler-DNS nachweisen?

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@MehrAhnung

"Ich zitiere aus Wiki: "in Abgrenzung zum Welschen der romanischen Nachbarvölker, dem Französischen oder Italienischen und auch in Gegensatz zum Latein der christlichen Priester im eigenen Gebiet der germanischen Völker bezeichnet."

Da ist die Einleitung des Wikipedia-Artikels Deutsch (Etymologie) leider etwas ungenau. Am Anfang bezeichnete das Wort die germanische Sprache des Volks in Abgrenzung zum Latein. Die Abgrenzung zu den Volkssprachen der Nachbarvölker entwickelte sich etwas später, und erst recht spät bildet sich aus der Sprachbezeichnung eine Volksbezeichnung heraus - im Gegensatz zu vielen anderen Völkern, wo sich von der Volksbezeichnung die Sprache ableitet.

http://www.baer-linguistik.de/sprachgeschichte/theodisk.htm

"Was die erste Verwendung von diutisc angeht, frage ich mich wie du darauf kommst, daß damit das Englische gemeint gewesen sein soll.

Weil ich die Quelle kenne. Es geht um die Beschlüsse einer Synode in England, die nicht nur auf Latein niedergeschrieben werden sollen. (s. ebenfalls den Link oben)

"Genetik: Ich frage mich wieso die Veröffentlichungen in den Medien nie ihre Untersuchungsmethoden offenlegen oder nicht aufzeigen wie genau die gearbeitet haben.

Das tun die Genetiker in ihren Veröffentlichungen sehr genau. Das kann nur kein Mensch verstehen. In einem durchschnittlichen Zeitungsartikel kann man das nicht unterbringen. In Magazinen wie Zeit oder Spiegel oder in Wissenschaftsmagazinen findet man dazu eher mal was.

Verschwiegen wird auch gerne daß es da einen Mechanismus gibt der Anpassungen an die Umweltbedingungen ermöglicht, durch eine Übertragung an und von RNA.

Das wird erst in den letzten Jahrzehnten richtig erforscht, seit man die biochemischen Methoden dazu hat. In meinen Informationsquellen habe ich schon öfters darüber gelesen. Vielleicht hast du die falschen.

Deine Ausführungen über völkische Genetik sind weitgehend Quatsch. Man kann eine genügend große Gruppe Russen und eine entsprechende Gruppe Deutsche genetisch statistisch (!) unterscheiden. Bei Deutschen und Tschechen wird das vermutlich schon schwieriger. Einzelne Deutsche und einzelne Tschechen kann man genetisch nicht sicher bestimmen. Die Karten von Haplogruppen zeigen keine scharfen Grenzen zwischen Völkern, sondern mehr oder weniger ausgreifende Streuungen.

"Das mit den Kenntnissen der anderen Sprachen hast du dir jetzt aber ausgedacht, oder?

Nein. Ich erwähne nochmal Johann Parum Schultze, der polabische Ortsvorsteher, der seine wendländische Chronik auf Hochdeutsch geschrieben, darin aber seine Kenntnisse der polabischen Sprache der Nachwelt überliefert hat. Im 16. Jahrhundert hat Ogier de Busbecq einen Krimgoten getroffen, der kein Gotisch mehr sprach, sondern Griechisch. Ein Krimgrieche, der ihn begleitet hat, konnte hingegen auch gotisch und hat gedolmetscht und Busbecq einige Wortbeispiele des Krimgotischen mitgegeben. Aus der frühen Neuzeit kenne ich etliche Beispiele von Slawen, die auch oder nur noch deutsch gesprochen haben. Händler mussten ohnehin andere Sprachen können. Gerade in Kontaktgebieten wie in Osteuropa gibt es Mehrsprachigkeit, die oft mit einem Sprachwechsel zur dominierenden Sprache (Mehrheit oder höherer Status) endet.

Sprachübernahme findet vor allem dann statt wenn sich eine kleine Minderheit einer großen Überzahl gegenüber sieht.

Das fördert sie natürlich, ist aber nicht unbedingt nötig. Ein höherer Status kann die Sprache einer Minderheit der Mehrheit schmackhaft machen. So sind die Iren heute von einer Minderheit aus England (diese z.T. übrigens ursprünglich französischsprachige Wikinger aus der Normandie) größtenteils anglisiert. Die araukanische Sprache hat sich in Südamerika z.T. ohne Eroberungen ausgebreitet, sondern mit der Übernahme der "höheren" Kultur der Araukaner und ihrer überlegenen Wirtschaftsweise.

Sie ist also nicht ganz ausgeschlossen, jedoch gibt es eben die Sprachbarriere und die ist einer von vielen Faktoren die eine große Durchmischung verhindert hatten.

Einer von vielen Faktoren, der letztlich eine Vermischung nicht verhindern kann. Denn Sprachübernahme sieht man heute wie in der Geschichte überall. Und wo ist sie denn, die Sprachbarriere zwischen den britannischen Walisern, den gälischen Schotten, den germanischen Engländern, den Pakistanern aus Britisch-Indien, den indianischen Cherokee und den spanisch-indianischen Mexikanern in New York?

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@MehrAhnung

"wenn ich vielleicht mal wiedergeboren werde, möchte ich gerne auch körperlich und geistig gesund sein, ich bezweifle daß das gewährleistet wäre wenn ich ein Mix aus verschiedenen Ethnien wäre.

Möge der Dunkle Lord verhüten, dass du als Schlammblut zur Welt kommen könntest! Dann doch lieber als Regenwurm, solange es ein reinblütiger ist. Vielleicht hast du auch ganz viel Glück und wirst reinblütig germanisch, z.B. als Blattella germanica! Ich drück dir die Daumen bei der Wiedergeburt!
Mischlinge aus stark verschiedenen Ethnien sind übrigens signifikant oft größer als ihre Eltern und haben durch die verschiedenen ererbten Resistenzgene möglicherweise eine größere Resistenz gegen Krankheiten. Meines Erachtens sollte man sich weniger Sorgen um die geistige Gesundheit wegen eines angenommenen künftigen Körpers machen sondern wegen menschenverachtender Ideologien, die man sich in den bestehenden Kopf stopft.

"Siehe die Hunde die in die Handtasche passen und die immer so zittern.

Nur zu deiner Info: Die Chihuahuas, die du offenbar meinst, sind nicht Opfer einer Rassenmischung. Es sind Opfer von Reinzüchtung, bei der immer wieder Hunde derselben Zuchtlinien gekreuzt werden, um bestimmte, vom Züchter gewünschte Merkmale zu erhalten. Reinerbigkeit ist deine Welt! Das kannst du behalten. Ich werde lieber als Promenadenmischung wiedergeboren. 

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@Archaeopterix

Nicht nur Chihuahuas sind so klein und passen in die Handtasche. Es ist sinnlos weiter mit dir zu diskutieren, du läßt dir ja immer wieder irgendwelchen Blödsinn einfallen, dir geht es nur darum mich irgendwie weich zu kriegen. Und danke daß du mir wegen den eingedeutschten Namen in die Hände gespielt hast. :-)

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@MehrAhnung

Dass du dich nicht "weich kriegen" lässt, und dir deinen germanischen Reinheitswahn auch nicht durch Wissen und Fakten ausreden lassen willst, hast du ja auch hinlänglich kundgetan. Solange du dich weigerst, wenigstens mal in das Fernrohr zu schauen, das vor dir steht, kommt dein Weltbild nicht in Gefahr.

"Es ist sinnlos weiter mit dir zu diskutieren,

Das sehe ich genauso.

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Das Deutsche Volk ist ein Mischvolk, das nur durch die Sprache geeinigt wurde.

Es besteht grob gesagt aus Nachkommen der Stämme der Franken, Germanen, Sachsen (nicht die heutigen), Kelten, Slaven u.v.a. mehr.

So sind z.B. im heutigen Polen genetisch mehr Nachkommen der Germanen nach zuweisen, als in Deutschland.

So ein Blödsinn.. wenn germanische, ja sogar westgermanische Stämme vereinigt werden, dann entseht ein Mischvolk?

Was sind dann die Franzosen? Sie entstanden aus Kelten und Romanen!

Natürlich flossen auch Kelten und Slawen mit ein. Aber die Slawen waren nicht essentiell für die Entstehung eines deutschen Volkes. Die Elbslawen wurden germanisiert und quasi komplett absorbiert, da sie wenig einflussreich waren.

Und wie kommst du darauf, dass die Polen germanischer seien als die Deutschen?? Die Polen sind ein slawisches Volk und genetisch gesehen gemeinsam mit den Zentralrussen den Altslawen am nähesten. Natürlich wurden auch Germanen assimiliert, aber das war auch schon alles.

Hast du eine Quelle zu deinen hirnrissigen Gedanken?

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die ersten "modernen" menschen stammen nachweislich aus afrika und haben sich von dort über die geamte welt ausgebreitet. also von daher. kelten, gothen und die ganzen völker haben sich erst viel später aufgespalten und letztendlich sind heute eh alle vermischt.

Erstens ist das nicht die Frage, woher der Mensch stammt, und zweitens ist die Out-Of-Africa-Theorie sehr fragwürdig. Nur, weil in Afrika das älteste Fossil gefunden wurde, kann ich sowas nicht als Wahrheit etablieren.

Es gibt zum Beispiel keine sprachlichen (schriftlichen) Zeugnisse der Altslawen.. hat es die dann deshalb nicht gegeben?

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