"Wo Luft durchgeht passt auch Wasser durch"

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Da ein Wassermolekül größer ist als die Luftmoleküle, kann man ohne weiteres ein Filter bauen, dass Luft durchlässt, Wasser aber nicht.

Wassermoleküle haben einen kleineren van-der-Waals-Radius als Stickstoff- oder Sauerstoffmoleküle. Einfach mal nach googlen.

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Falsche Antwort ausgezeichnet. Siehe Römpp Chemielexikon und die dort angegebene Literatur. Das würde einen Nobelpreis bringen, wenn man ein Material finden könnte, durch das Luft durchgeht, aber kein (gasförmiges) Wasser. 

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Anders als es "stekum" schreibt, hängt die Durchlässigkeit nicht vom Gewicht, sondern von der große des Moleküls ab. Durch ein 30cm Loch passt ja auch eine Stahlkugel mit 25cm Durchmesser und 20kg Gewicht durch, nicht aber eine 2kg leichte Styroporkugel mit einem Durchmesser von 40cm. Du musst dir nur überlegen, wie groß die Moleküle sind. Z.B. werden Teile von Autokühlern mit Helium auf Dichtigkeit geprüft, denn da das Heliumatom so klein ist, geht da auch nichts anderes durch, wenn kein Helium durch geht. Also stimmt deine Aussage so nicht, andersrum stimmt es allerdings. Wo Wasser durchgeht, geht auch Luft durch.

Da ein Wassermolekül kleiner ist als die Luftmoleküle (O2 und N2), kann man eigentlich  keinen Filter bauen, der Luft durchlässt, Wasser aber nicht. Außerdem kommen die dielektrischen Eigenschaften von Wasser dazu. Alle semipermeablen Membranen lassen Wasser von allen Gasen am leichtesten durch, mit einer einzigen Ausnahme: Das ist Polytetrafluorethen, da kann Helium noch besser permeieren als Wasser, aber Wasser geht schon am zweitbesten durch. Bei allen anderen bekannten Membranmaterialien geht Wasser sogar besser durch als Helium, geschweige denn N2, O2, Ar, NH3, oder CO2 ...

Etwas anderes ist es natürlich mit flüssigem Wasser. Da gibt es SEHR viele Membranmaterialien, die wegen der Oberflächenspannung von flüssigem Wasser dieses nur als Gas durchlassen.

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