Wird es wirklich einen Blackout geben?

18 Antworten

ich meine damals der große schaltfehler unten bei emden hats ja gezeigt. und auch vor jahren mal das ding mit den umgeknickten masten im schneesturm.

sich da enorm hochzurüsten für ein ereignis, das vielleicht nie kommt halte ich für übertrieben. aber auch leben als würde nie was passieren können ist der falsche weg.

  • ein überschaubarer vorrat an lebensmitteln und trinkwasser
  • notfalltaschenlampen samt ersatzbatterien
  • ein batteriebetriebenes radio
  • erste hilfe kasten
  • das nötigste werkzeug
  • einen campinggas oder espitkocher samt brennstoff

das ist im wesentlichen alles was man so braucht, um ein paar tage blackout zu bewältigen.

wenn man so wie so schon verwendung dafür hat z.B. weil man einen schrebergarten oder der gleichen hat, ist ein (kleiner) benzingenerator ggf. nicht schlecht und eben die möglichkeit, das gute stück zur notstromversorgung im haus zu verwenden.

ein netzumschalter wie HIM 408 (Hager) oder OT63F4C (ABB) kostet nicht die welt. dazu brauchts noch ein bissschen verdrahtungsmaterial und eben eine anschlussmöglichkeit für den generator.

das ist zwar eine manuelle lösng d.h. man muss selbst umschalten, aber eine automatische ist einfach zu teuer für das bisschen comfort.

lg, anna

Ja, vermutlich wird es mal ein Blackout geben. Wie wir auch alle sterben werden. Irgendwann mal.

Einen sinnvollen Basisplan sollte man sich dafür trotzdem machen. Richte Dir allenfalls eine Taschenlampe und Energievorräte. Bedenke, dass Du nicht viel brauchst für Dein Handy. Denn dauert ein Stromausfall länger als 2 Tage, fallen auch die Maste aus und die Notstromversorgung der Server. Wir werden danach kein Telefon und kein Internet mehr haben.

Also Müsli-Riegl, Nudeln und genug Mineralwasser.

Bei mir hält sich das in Grenzen von der Menge. Denn ich habe keine Lust, den Rest meines Lebens altes Müsli runterzuwürgen, um die Vorräte auf viele Jahre noch brauchbar zu erhalten.

ichte Dir allenfalls eine Taschenlampe und Energievorräte.

Und Klopapier!

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@lesterb42

Nein, das Klopapier verstopft noch sämtliche Keller, das wird erst in hundert Jahren verbraucht sein.

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@lesterb42

Wo wohnt Ihr? Damit ich vorbei kommen kann, falls es mir ausgeht. Ich habe nicht gebunkert. Hilfe!!

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Also bei uns beim letzten größeren Stromausfall , waren die Handymaste das, was als erstes wieder mit Notstrom versorgt wurde über Generatoren (machte das THW). Nutzte nur dann nichts mehr, wenn der Akku am eigenen Handy mittlerweile leer war)-; .da immer mehr Akkus leer waren hörte dann irgendwann auch die Überlastung des Handynetzes auf. Das dann echt blöde war, daß viele nicht mehr wußten, was eigentlich los war. Aber die Autobatterien waren noch nicht leer. Immer mal wieder hörte dann jemand Radio und informierte die anderen.

Aber länger wäre das echt zum Problem geworden.

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@Silo123

War das im Hochwassergebiet? Da las man von Notstrom und solcher Versorgung.

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@Mauritan

Nein, bei uns wurde wegen eine Brandes eine Haupttrasse der Stromversorgung abgestellt. Den Brand sah man hier gar nicht mehr. Es fiel nur auf, daß die örtliche Sirene fast Im Daueralarm war- das ist sie nur bei großen Bränden, damit auch der letzte der freiwilligen Feuerwehr den Einsatz mitbekommt. Bei Kleinansätzen geht alles über Pieper und bei größeren kommt die Sirene zusatzlich zum Einsatz. Die Länge des Alarms gibt die Dringlichkeit an.

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Über kurz oder lange wird es einen massiven Blackout in Europa geben, welcher nicht mehr ohne weiteres und auf die Schnelle irgendwie gerade noch kompensiert werden kann.

Schau Dir mal diese Live-Grafik an:
https://www.netzfrequenzmessung.de/verlauf.htm

Jedesmal, wenn die Gelbe Kurve sich über- oder unterhalb der grauen Linien befindet, muss die Netzfrequenz geregelt werden. Das können in gewissen Grenzen automatische Systeme. Aber auch menschliche Eingriffe sind gar nicht so selten und kommen mehrmals am Tag vor.

... und das ist nur die Messkurve unter ganz normalen Umständen.

Was kommt, wenn mal was passiert, steht auf einem zusätzlichen Blatt. beispeiel aus jüngster vergangenheit:

Und das waren nur die großen Ereignisse in diesem Jahr.

Was hat Tschechien und Kroatien damit zu tun? Wie gesagt: "Europäischer Stromverbund": Fällt auf Sizilien der Strom aus, hat das Auswirkungen bis in Norwegen.

Ich will ganz sicher nicht den teufel an die Wand malen. Aber wir müssen uns einfach darauf einrichten, dass es zu größeren und länger andauernden Stromausfällen auch überregional kommen wird.

Wer sich mit Lebensmitteln, Kerzen etc. rechtzeitig darauf vorbereitet, wird dann im Falle des Falles eben nicht panisch im Regen stehen und muss keine Supermärkte plündern.

Übrigens: Letzte Woche hatten 11. Menschen in Erfurt für bis zu 24 Stunden kein Trinkwasser. Die Leute hatten so wenig Vorräte, dass man schon (wegen 24 Stunden!!!) Trinkwasser mit Tankwagen heranschaffen musste. (https://www.thueringen24.de/erfurt/article233535977/Erfurt-Wasser-Trinkwasser-Havarie-Rieth-Stadtwerke-SWE-Mercedes.html)

Ich denke, das sagt alles aus, was es zu sagen gibt.

Ein wenig Krisenvorsorge schadet absolut niemand.

... und wenn Du nicht glaubst, dass die Sorge Deiner Eltern berechtigt ist, les' bitte einfach mal den Roman "Blackout" von Marc Elsberg.

Sich dafür zu Rüsten, dass man mal einige Tage ohne Strom leben kann ist nicht falsch. Muss ja nicht gleich DER BLACKOUT sein: kann ja mal den Hauptverteiler des Hauses bruzzeln :D

Decken sind net verkehrt.
Kerzen sind net verkehrt.
Öllampen sind nicht verkehrt.
Ein Hobbo oder Grill um ohne Strom zu kochen ist net verkehrt.

Am besten sind Freunde in einem anderen Stadtteil bei denen man unterschlüpfen kann, wenn es zu kalt wird.

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@ZiegemitBock

Oder beides: Selbstversorgung und wenn was schief geht dort unterkommen :D

Mit nem Stromausfall der grösser ist, kann es auch zum Wasserproblem kommen. Darum ist ein Bollerwagen, & Wasserfilter auch net schlecht und ne nahe Wasserquelle.

Zudem kannst die ganze Ausrüstung auch zum campen brauchen.

Preppen kann auch Spass machen :D

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Es kann theoretisch immer zu einem Blackout kommen. Ich frag mich aber, ob es hilft sich darauf vorzubereiten. Man kann zwar Essen bunkern vorher, aber man kann ja nicht mal einen Krankenwagen rufen, wenn man sich verletzt oder die Polizei, wenn andere einem das Essen klauen wollen. Ohne Strom kann man nicht tanken und es gibt auch keine Kommunikation, also auch keine Lieferungen mehr an Supermärkte. Und klar die Telefone gehen nicht und Computer auch nicht. Sowas darf halt einfach nicht passieren.

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