Wieviel Kostgeld abgeben?

10 Antworten

Ein Drittel, also 300€ würde ich auf jeden Fall in Ordnung finden. Wenn ihr als Familie (deine Mutter arbeitet ja nicht) auf das Geld angewiesen seid finde ich auch 400€ angemessen. Allerdings nicht mehr!

Unabhängig hiervon ist es in Ordnung wenn du im Haushalt mitarbeitest, allerdings sollte man auch auf "deinen Arbeitstag" mit Rücksicht nehmen, vor allem wenn deine Mutter Vollhausfrau ist.

Ich finde es generell richtig, wenn junge Leute Kostgeld an ihre Eltern abgeben müssen. Jugendliche sollen lernen, dass wohnen, essen und trinken viel Geld kostet. Der abzugebende Betrag sollte aber anhand der zu zahlenden Miete ausgerechnet werden. Daher kann ich auch nicht beurteilen, ob 400 Euro richtig oder falsch sind. Wieviel Miete zahlt ihr denn?

Wenn deine Mutter nicht arbeiten geht, finde ich es falsch, dass sie Hilfe im Haushalt erwartet und du auf deine Geschwister aufpassen sollst. Sie ist den ganzen Tag zu Hause und da ist das ihre Aufgabe. Es wäre etwas völlig anderes, wenn deine Mutter berufstätig wäre, aber so kann sie ihren Aufgaben zu 100% selbst nachkommen.

Wir sind 4 Personen im Haushalt, also pro Person 170€

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@maryk379

Wie sieht es mit Kleidung, Schulsachen und privaten Anschaffungen von dir aus? Zahlst du alles selbst oder bekommst du noch Taschengeld?

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@chris1tina

Kleidung und Schulsachen und das meiste was sonst noch ansteht bezahle ich aus eigener Tasche. Das ist jedoch schon seit meinem Minijob so gewesen.

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@maryk379

Dann müsste man zur Miete nur die Kosten für Strom, Wasser, Internet und Lebensmittel hinzurechnen. Und das Kindergeld, das deine Mutter für dich bekommt, natürlich davon abziehen. Hierfür müsste ich die genauen Geldbeträge kennen. Finde heraus, welche Kosten in den genannten Bereichen anfallen und berechne dann das Geld, das du deiner Mutter abgeben müsstest. Wenn du dir die Mühe machst und das alles selbst ausrechnest, lässt sie sich bestimmt darauf ein ;-)

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also sorry, 400 Tacken finde ich total überzogen.

Setz Dich mit Deiner Ma hin und lasse Dir von ihr vorrechnen, woraus sich die 400 Euro zusammen setzen. Wie hoch ist Eure Miete, was kosten die Einkäufe.. Strom, WLAN.

Muss aber ganz ganz ehrlich sagen: Ich weiß nicht mal, ob ich meinem Sohn Geld abverlangen würde, wenn er mit 16 arbeiten gehen würde. Vielleicht würde ich ihn bitten besonders spezielle oder teure Sachen, die er gerne isst oder trinkt, selbst zu bezahlen und eventuell n Hunni für anteilig Miete zu blechen. Klamotten müsste er sich selbst kaufen - aber 400 Euro abgeben? Nä.

Miete ist halt relativ wenig. Sind 4 Personen im Haushalt und pro Person damn so knapp 170€ und Schulsachen und Kleidung und alles hole ich mir halt selber. Ich werde mal mit ihr reden. Danke:)

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Die anteilige "Leistung für die Leibesfrucht" übersteigt 400€ sicher deutlich. Wobei es beim Kostgeld eher nicht um einen finanziellen Kostenausgleich sondern um gemeinschaftliches familiäres Wirtschaften geht.

Wenn man das Kostgeld nicht benötigt kann man es auch (ohne das Wissen des Kindes) auf ein Konto einzahlen und für die erste Wohnugsausstattung zur Vefügung stellen.

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Jain.

Währst du 18 währe dein Eigenverdienst voll auf die Unterhaltsleistung deiner Eltern anrechenbar und mit 900 € netto hättest du keine Ansprüche mehr, müsstest alles selber tragen zusammen mit dem Kindergeld hast du also rechnerisch 1100. Ein WG Zimmer kostet dich um die 450 €, deine Lebenshaltungskosten(Essen,Hygiene, Strom, Versicherung etc) etwa 400 € im Monat. D.h. wenn das alles über deine Eltern läuft könnten sie ab 18 etwa 850 € abzüglich der 200 € Kindergeld, die sie ja schon haben, von dir verlangen (650 €).

Du bist aber noch keine 18. Dein Eigeneinkommen ist nur zur Hälfte anrechenbar. also währen 300 € mehr als angemessen.

Ausnahme- deine Eltern erhalten ALG, dann bestimmt im Prinzip das Amt, was von deinem Geld anrechenbar ist das währen dann bist 80% von 800 € ergo 640€ (die ersten 100 € sind anrechnungsfrei)

400€ finde ich relativ viel. Das ist ja schon fast dein halbes Einkommen.

Kommt aber immer auf die Umstände an und ist letztendlich Verhandlungssache.

Ich musste kein Kostgeld zahlen, war dafür aber viel an der Hofarbeit (Landwirtschaft) beteiligt was ich auch gerne gemacht habe.

Bei meinen Geschwistern war das aber teils wieder anders.

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