Wie werde ich tattowierer?

8 Antworten

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als erstes heißt das mal "tätowierer"

muss ma dafür gut zeichnen können?

man sollte es zumindest gut beherrschen (außerdem wäre ein räumliches vorstellungsvermögen auch vorteilhaft)

macht man dafür eine ausbildung?

jein

eine offizielle ausbildung mit berufsschule und abschlussprüfung gibt es nicht! (...gleich noch mehr dazu...)

kann sich jeder tattowierer nennen?

JA


Wie werde ich tattowierer?

  • als erstes sich tätowieren lassen, damit man weiß was da überhaupt abgeht

  • bei einem tätowierer nachfragen, ob man ein praktikum machen kann hierzu zählt dann erst mal: putzen, sauber machen, zuhören, zuschauen und lernen lernen lernen.

das praktikum bringt dir keinen verdienst ein und du musst dafür sogar noch deine freizeit opfern... ein praktikum macht man neben der schule oder seinem eigentlichen beruf...

  • dann gehts ans zeichnen, wobei du dein können beweisen musst. vllt wird die ein oder andere gute zeichnung sogar an einem kunden verewigt

  • nach ein paar wochen oder monaten bekommt man dann zum ersten mal eine tätowiermaschine in die hand und darf auf einer orange die ersten wackeligen linien ziehen

  • nach etlichen orangen und tipps des inkers wirst du dann eine frische schweinehaut vom metzger bekommen auf der du dann dein erstes einfach tattoo stechen darfst

schweinehaut nimmt man deshalb, da sie der menschlichen haut ähnelt und wenn du mist beim inken baust interessiert das "kein schwein" :-)

  • wenn du irgendwann denkst, dass du soweit bist kannst du gerne ein tattoo am lebenden objekt stechen und zwar an dir! du setzt dich hin und tätowierst deinen eigenen oberschenkel (die einzigste stelle, die am besten dafür geeignet ist)

das eigene tätowieren kann man aber nicht mit anderen leuten vergleichen, da du normalerweise beim inken ja keine schmerzen hast (sondern nur der kunde). wenn man sich selbst tätowiert setzt man häufiger ab und es dauert allgemein länger...

  • wiederum nach etlichen häuten (und hoffentlich auch fortschritten) bekommst du deinen ersten menschen unter die nadel, der entweder ein freund ist, der sich zur verfügung stellt, oder gar ein kunde, dem ein eventuell verpfuschtes tattoo nichts ausmacht

  • dein "meister" wird dir dabei die ganze zeit über die schulter schauen und dich gleich auf fehler etc hinweisen. falls du einen total falschen weg einschlägst wird er dir die arbeit abnehmen und du darfst wieder mit den orangen beginnen

  • nach deinem ersten gelungenen tattoo folgt mit sicherheit bald das nächste usw... irgendwann kommen die kunden schon auf dich zu und wollen ihr tattoo schon von dir haben...

so könnte zB eine "ausbildung" aussehen

und denk daran: in dieser ganzen zeit, die du neben deinen schulischen aktivitäten oder deiner arbeit gemacht hast, hast du keinen cent verdient und nur freizeit geopfert! und da kann mal locker ein jahr rum gehen...

Danke danke danke! Du hast mir sehr geholfen. Eine letzte frage habe ich noch, da du dich ja sehr damit auskennst, denkst du man kann dieses zeichnen lernen? Ich sag jez nicht das ich eine absolute 0 drin bin, aber ich habe schon gesehen das es bessere gibt &ehrlich gesagt hab ich mich nie mit zeichnen beschäftigt oder nie wirklich was gezeichnet außer damals in der schule vllt.

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@mdrfkr

ich denke eine gewisse begabung sollte man aufbringen...

(also jetzt kein strichmännchen als realistischen menschen bezeichnen)

den rest kann man bestimmt noch erlernen, was aber wiederum ein seperates thema wäre, welches man vor dem "tätowier-thema" angehen sollte...

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natürlich musst du gut zeichnen können. Grafikkenntnisse sind auch nicht schädlich, je nachdem welchen Style man stechen will. Ein Lehrberuf ist das nicht. Du kannst ja vielleicht ein Praktikum in einem Tattoostudio machen.

Du gehst bewaffnet mit einer Mappe deiner Zeichnungen und Ideen von Studio zu Studio und bettelst aufgenommen zu werden. Wenn sich einer erbarmt, kannst du dich als nächstes auf die Suche nach einem Job machen. Denn dein Verdienst als Lehrling in der Tätowierbude ist: 0 Euro.

Du fängst mit Laden putzen und zukucken an, später lernst du wie man die Maschine richtig hält und welche Hygiene-Regeln zu beachten sind. Irgendwann nach vielen vielen Monaten darfst du "vielleicht" mal was stechen. Und zwar an dir selbst. Dann eventuell an Schweinehaut und viel später an freiwilligen Opfern. Bis du alles raus hast und auch nur daran denken kannst, selbst Geld zu verdienen, gehen einige Jahre ins Land. Während denen du nichts verdienst außer Erfahrung.

Du solltest auf jeden Fall zeichnen können und kreativ sein. Es ist heutzutage nicht mehr so, dass Tattoos aus einem Katalog ausgesucht werden. Der Großteil der Kundschaft möchte ein individuelles Motiv. Und das bedeutet, dass du unter Umständen solange dran rumzeichnen musst, bis es dem Kunden auch wirklich gefällt. Ganz ohne Talent gehts also keinesfalls.

Viel Glück.

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