Wie weit kann ich dieses Pferd runterhandeln?

8 Antworten

sich in ein pferd zu vergucken ist ein schlechter berater.

das runter reiten mit eingem ausbinder und das "vielleicht nicht ganz so durchgeknallt", sind nicht so die aspekte, unter denen man ein pferd kaufen sollte.

ich hab auch schon in einer ganz normalen reitstunde eine 5jährige aktiv im rennsport laufende stute geritten - und das war überhaupt kein problem.

vollblüter sind nicht generell durchgeknallt.

galopper sind nicht generell durchgeknallt.

beide kann man ganz hervorragend über den rücken vorwärts abwärts reiten. der vorteil beim galopper ist, dass, wenn er frisch aus dem rennsport kommt, er bezüglich schenkelhilfen herrlich unvorbelastet und sensibel ist.

du stellst ein solches pferd um, indem du mit stimme arbeitest und nach und nach vom zügel auf die allgemeinen reithilfen umstellst. wobei ich mir eine umstellung auf western schwerer vorstellen kann, als auf englisch, weil die pferde in der regel doch gerade am anfang den zügel und die hilfe über das gebiss doch sehr brauchen.

wenn die stute mit ausbinder umgestellt wurde, würde ich sie stehen lassen, wo sie ist - weil das einfach von unkenntnis und hau-ruck-verfahren hindeutet.

ich würde mal sagen, du bist noch nicht bereit für ein eigenes pferd.

wenn ICH bei einem solchen pferd als potentieller käufer handeln würde, wüsste ich genau, wo ich anfange und wäre auch relativ sicher, wo die verhandlung landen würde. ;-))

Könnte ich auch alles so unterschreiben.

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Lies dir doch bitte noch mal deine Frage durch, oder druck sie dir aus. Dann nimm einen Leuchtmarker und markiere alle sehr guten Ideen von dir, die zielführend sind.

Das ist schon einen ganze Menge Argumente, die du vorbringen kannst.

Das allergrößte Problem ist, daß du das Pferd haben willst. Das macht ungeschickt und ängstlich in der Verhandlung, weil du es ja unbedingt willst.

Preislich ist da was drin, aber ohne den Verkäufer gut zu kennen ist es natürlich schwierig zu beurteilen, ob er bei einem Gebot von 2 Tausend dicht macht, oder ob er anfängt zu handeln, wie ein Araber.

Fakt ist, mit dem Tier wirst du noch einiges an Arbeit haben. Auch das sollte in die Kaufpreisverhandlungen einfließen. Das ist kein Pferd, auf das du dich mal eben für einen entspannten Ausritt im Gelände setzen kannst.

Die Rennbahn vergißt die Stute nie, die Ausbinder haben sie lediglich gezwungen, anders zu gehen. Aus diesem Pferd machst du auch nicht mal eben ein Gemütstier. Sie ist gewohnt, schnell hochzudrehen und genauso schnell wieder nachzulassen.

So ein Pferd würde ich mir nicht holen, wenn mein Ziel gemütliche Waldausflüge wären. Damit hast du viel Arbeit auf dem Platz, oder in der Halle.

ich würde als pferdehändler bei so einem angebot den potentiellen käufer schlichtweg auslachen.

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@ponyfliege

Bei allen Angeboten ist immer die Frage "Geht da noch was?"

Dabei ist es völlig egal, um welche Ware es sich handelt. Dienstleistung, Fahrzeug, Tier.

Handeln kann man lernen.

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Du hast das Pferd bislang noch nicht in Natura gesehen, oder ? 

Deine Frage bzgl. Transportkosten etc. lässt darauf schließen.

Ganz ehrlich, wenn mit mir am Telefon schon jemand das Handeln anfangen würde, ohne das Tier überhaupt gesehen zu haben, würde ich gleich abblocken.

An deiner Stelle würde ich mir das Pferd auch wirklich erst einmal anschauen, es Probereiten und mir DANN einen Preis ausdenken, den MIR das Pferd REALISTISCH wert wäre und dann erst mit dem Verhandeln beginnen.

Ich kenn auch Fälle, wo die Leute sich in Bilder von Pferden verguckt haben, bei ersten Kennenlernen das Pferd aber sofort abgeschrieben haben, weil es halt doch nicht gestimmt hat. 

Was andere für ein Pferd bezahlt haben, interessiert insofern nicht.

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Hallo,

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Anmerkung: Es handelt sich um reale Pferde. Ich möchte lediglich eine Einschätzung von euch hören, also bitte keine dummen Kommentare. Über ernst gemeinte, hilfreiche Antworten freut sich jeder:) Danke.

Liebe Grüße

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