Wie viel kostet ein Pferd pro Monat?

17 Antworten

Ich könnte dir als Beispiel einfach einmal vorrechnen, was ich für meine Pferde brauche...

- je 225€ Stallmiete pro Monat (Offenstall, Vollpension, Heu ist inklusive, alles andere an Futter muss selbst gekauft werden) 

- je 20€ Versicherung monatlich

- Futterkosten: für den Oldie etwa 150€, für den Youngster ca. 20€ im Monat 

- Hufpflege zahle ich eigentlich fast nichts, da ich die Hufe selbst mache und nur regelmäßig kontrollieren lasse, wenn eh bereits ein guter Barhufpfleger im Stall ist, ansonsten wären das alle 4-6 Wochen je 60€

- Tierarzt: 1x jährlich Impfen je 60€ ca., 1-2x jährlich Zahnarzt je 150€

- 4x jährlich schicke ich Kotproben ein, um auf Würmer zu untersuchen, kostet auch jeweils 15€, zusätzlich kommt dann natürlich bei Bedarf das Wurmmittel dazu

- 100€ monatlich für Reitunterricht 

Das sind nur mal meine absoluten Fixkosten, da kommen immer noch genug andere, unvorhergesehene Dinge dazu. So habe ich allein diese Woche 500€ für Pflegeprodukte gegen das Sommerekzem meines Youngsters ausgegeben, damit sollte ich aber den ganzen Sommer auskommen. Oder hatte zusammengerechnet im letzten Jahr etwa eine Tierarztrechnung von 2000€, und da war nicht einmal eine OP oder ein Klinikaufenthalt dabei, sondern nur so nettein Sachen wie Darmentzündung, akuter Bronchitisschub, Lahmheiten...

Pferde sind definitiv ein teurer Spaß...

hey:)

das ist natürlich immer unterschiedlich je nach Pferd/Reitweise und der Region in der du lebst.

Pauschal würde ich monatlich sagen:

Fixkosten: 

  1.  Stall: 300€ bis 600€
  2. Haftpflichtversicherung + OP-Versicherung: ca 25€
  3. Schmied (alle 6-8 Wochen): ca. 100€

Unvorhersehbare Kosten:

  1.  Tierarzt: 2000€ - 3000€ bereit halten

 Materialkosten (Sattel kaputt ect) : 1000€

Wichtig ist, dass man sich nur dann ein Pferd anschafft, wenn man es sich gut leisten kann und nicht irgendwann in finanzielle Verlegenheiten kommt. Denn wenn das Pferd den Tierarzt braucht, dann darf daran nicht gespart werden :)

LG

Die, die sich um die Pferde kümmern, sind längst nicht immer Pferdewirte. Oft sind es Bauern. Manche mit Ahnung, manche ohne Ahnung. Ein Stall, wo dem Ganzen ein verantwortungsvoller Pferdewirt vorsteht, auf den der Besitzer sich verlassen kann, ist auf jeden Fall teurer als andere Ställe.Und ob der Pferdewirt dann nach bestem Gewissen und Wissen handelt, ist noch mal eine ganz andere Sache.

Meine RL besitzt ein teures Turnierpferd, das sie in einem  teuren Turnierstall untergestellt hatte. Ein Schicki-Micki Stall und verantwortlich dafür war eine Pferdewirtschaftsmeisterin für Zucht und fürs Reiten. Also eine doppelte Fachfrau. Bekannt in der Region, da sie bis S ausbildet.

Es war das Jahr der Heuknappheit, so vor 5 Jahren ungefähr, als ich Unterricht von meiner RL bekam. Sie wirkte aber irgendwie unkonzentiert und plötzlich brach sie den Unterricht ab, weil sie so weinen musste. Sie hatte zufällig, weil sie gegen 21 Uhr noch mal bei ihrem Pferd war, herausgefunden, dass die Pferde abends nichts mehr zu fressen bekamen. Kein Heu. Gar nichts.  Die Hofbesitzerin/Pferdewirtschaftsmeisterin wollte auf Kosten der Pferde sparen. Sie hat dann natürlich nach meiner nicht stattgefundenen Reitstunde ihr Pferd gepackt und in einen anderen Stall gestellt.

Ob ein Pferd in einem Stall gut untergebracht ist, entscheidet nie der Grundberuf des Stallbesitzers, sondern immer sein Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl. Geh mal auf FAcebook in die Gruppe "Stallverarsche", da lernst du Horrorgeschichten kennen.
Mein Pferd steht in einem bescheidenen Stall. Ohne Halle, nur Reitplatz. Von außen würde man denken: na ja.... Aber der SB ist Trainer von Filmpferden und hat unglaublich Ahnung von Pferden. Und der Stall ist so sauber, da kann man am offenen Herzen operieren. Dagegen sind andere Ställe, die das Doppelte kosten, Dreckslöcher.

Wenn man sich einen Stall sucht, ist es immer gut, ein sehr gesundes Misstrauen zu haben!

Von den Kosten her kann man ungefähr über den Daumen gepeilt sagen:

Stallkosten (Heu etc.. inklusive natürlich) plus 200 Euro (Minimum).

Letztes Jahre hatte ich an die 4000 Euro TA Kosten. Es war eine blöde Augenverletzung, die halt operiert werden musste. Einen Teil hat zwar die OP Versicherung getragen - Gott sei Dank - aber einen großen Anteil auch nicht. (Die Voruntersuchungen, bis überhaupt klar wurde, dass das Pferd in die Klinik musste, Transport des Pferdes - ich habe keinen Hänger und kein Auto, das einen ziehen kann - etc...et...etc...

Kannst du die Gruppe verlinken? Würde mich echt interessieren, aber ich finde sie nicht.. 

Ansonsten: Super Antwort! 

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Rechne mit 500€ oder Stallmiete plus 200-300€, dazu noch ein Budget von mind. 2000€ für den Tierarzt im Falle von Krankheiten und Verletzungen, das auch im Falle eines Falles wieder aufgefüllt werden muss.

Es gibt unterschiedliche Ställe mit unterschiedlichen Angeboten mal bekommst du die Vollpension wo dein Pferd komplett gefüttert wird vielleicht auch noch raus auf die Weide gelassen wird(also von den Arbeitern,nicht von dir,so war das gemeint😂) und so weiter und sofort

 oder du gehst in einen Privatstall (Selbstversorger) wo du dann alles selber machen musst da zahlst du natürlich sehr viel weniger 

Für die Selbstversorger liegt der Ramen bei ungefähr 100 bis 250 € sage ich jetzt mal pauschal 

für die Vollpension liegt der Ramen( je nach Angebot ob nun Reithalle etc ) auch mal 500 bis 700 € 

aber auch hier kann ich immer wieder mein berühmtes Bild empfehlen😁😂

 - (Finanzen, Pferde, Kosten)

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