Wie überstehe ich den Fastentag im Ramadan?

13 Antworten

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Salamu Aleykum Chynthia!

beim fasten im monat ramadan geht es nicht darum die zeit bis zum iftar (dem fastenbrechen) tot zu schlagen und sich abzulenken, viel mehr sollten wir uns in dieser zeit gute ziele setzen (den Koran lesen, suren auswendig lernen, alle 5 splichtgebete beten...) .

ich empfehle dir morgens nicht ZU viel zu essen, da sich sonst dein magen "aufblaht" und du schnelle wieder ein hungegefühl bekommst. nimm kohlehydrate zu dir, z.B. müsli und trink wasser. der erste tag ist immer schwer, aber der 2.- 3- tag fällt dir inshaallah leichter.

Für weitere fragen stehe ich dir gerne offen :)

LG Nuri

danke! ^^ ich wusste vorher nicht wofür ich eigentlich fasten soll ich habs einfach getan. dank dir weiß ichs jetzt :)

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Ich habe schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass es im Monat Ramadan nicht um ein wirkliches Fasten geht, sondern dass die Essensaufnahme nur vom Tag in die Nacht verlegt wird. Dazu kommt noch, dass das Essen währen der Nacht überhaupt nicht gesund ist. Es wird empfohlen einige Stunden vor dem Schlafen gehen die letzte Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Du kannst jeden Arzt fragen warum das Essen während der Nacht nicht gesund ist.

Fasten ist nur dann sinnvoll, wenn tatsächlich die Speise reduziert oder überhaupt auf sie verzichtet wird. Jedoch auf die Flüssigkeitsaufnahme muss nicht verzichtet werden. Im Gegenteil ist sie beim Fasten sogar sehr wichtig, damit die ausschneidende Stoffe schnelle ausgeschieden werden können. Sie trägt zur Entgiftung des Körpers bei.

Darum ist es falsch von moslemischer Seite zu behaupten, dass es sich um ein Fasten handeln würde, denn eine Essensverschiebung um 12 Stunden hat mit Fasten nichts zu tun.

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@Heinrich246810

Hallo Heinrich,

ich glaube was du meinst ist Heilfasten, welches den körper entschlacken und entgiften soll und wo nur auf feste nahrung verzichtet wird. Du hast recht, das fasten im monat ramadan hat mit Heilfasten gar nichts zu tun. Allerdings bedeutet fasten nicht immer automatisch NICHTS essen, viel mehr soll man das fasten bewusst wahrnehmen und sich des essens enthalten.

Christen fasten doch auch, jedoch verzichten sie nur auf bestimmte sachen, z.B. keinen alkohol trinken, keine süßigkeiten ect (korrigiert mich bitte falls das überhaupt nicht stimmen sollte, mein wissen ist begrenzt ;) )

natürlich sollte man sich zum fastenbrechen nich den bauch vollschlagen (was leider genug tun) mit ungesunden sagen. solange man darauf achtet was man isst (z.B. ehr eiweißhaltige gerichte) geht das schon.

Außerdem ungesund ist es bestimmt nicht, ich hatte bevor der fastenmonat dieses jahr begann einige körperliche beschwerden, die ich nun nicht mehr habe ;)

LG Nuri

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@Nuriyya

Leider gibt es auch unter Christen unterschiedliche Auffassungen was das Fasten anbelangt.

Ich möchte Dir zeigen was in der Bibel über das Fasten gesagt wird.

a) Fasten ist eine individuelle Angelegenheit, die vom einzelnen selber bestimmt wird. Erst viel später ist von der katholischen Kirche z.B. der Freitag als Fastentag eingeführt worden, an dem bestimmte Speisen (z.B. Fleisch) nicht gegessen wurde. Stattdessen aß man am Freitag Fisch.

Später wurde auch das einmal jährliche 40tägige Fasten vor Ostern eingeführt. In der Bibel gibt es jedoch für diese katholischen Vorschriften keine Grundlage, bzw. keine Aufforderung dazu.

Dieses 40tägige Fasten scheint Mohammed von der Kirche übernommen zu haben und hat es in seine Religion integriert.

b) Gründe für das Fasten finden wir z. B. in 1. Korinther 7,5.6 Dabei ging es nicht sich der Speisen zu enthalten, sondern für einen bestimmten Zeitraum auf den sexuellen Kontakt zu verzichten, um sich in besonderer Weise dem Gebet zu widmen.

"Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine ZEIT LANG, denn beide es**** wollen, damit ihr RUHE zum BETEN habt; und dann kommt wieder zusammen, damit ihr nicht versucht werdet, weil ihr euch nicht (sexuell) enthalten könnt. Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot."

c) Gefastet konnte auch werden in bestimmten Lebensumständen oder besonderen Ereignisse (Todesfall, vor wichtigen Entscheidungen usw.), wo es der einzelne als notwendig erachtet hat zu Fasten.

Eines können wir jedoch feststellen, dass das Fasten stets eine persönliche und individuelle Angelegenheit war. Niemand wurde konkret vorgeschrieben wann er Fasten soll. D.h. sich gewisser Speisen enthält oder auf den sexuellen Kontakt verzichtet.

Darin besteht die christliche Freiheit diese Zeit selber bestimmen zu dürfen.

Wie Paulus selber sagte: "Das sage ich aber als ERLAUBNIS und nicht als GEBOT."

Das ist einer der Unterschiede, der zwischen Christentum und Islam besteht.

Im Christentum wird es dem Einzelnen frei gestellt wann er Fasten möchte und wann nicht.

Im Islam dagegen wird das Fasten zu einem allgemeingültigen Gebot (Gesetzt), welches die Menschen (mit einigen Ausnahmen) befolgen müssen.

Gleichzeitig wird den Menschen ein schlechtes Gewissen gemacht, wenn sie das Fasten nicht genau einhalten können oder dabei gegen ein** Gebot Gottes zu verstoßen!**

Darüber sollte man nachdenken, was das für eine Unterschied in der Freiheit des Menschen ist, die zw. Christentum und Islam besteht. Aber das bezieht sich nicht nur auf das Fassten, sondern auch auf andere religiöse Lebensbereiche.

Aber wir können uns weiter persönlich über das E-Mail darüber auseinander setzen.

Liebe Grüße Heinrich

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Das ist doch gut, dass Du fasten möchtest! Also, wenn Du Schule hast, sollte Dir nicht langweilig werden! Hast Du Ferien unternimmst Du einfach viel - mit Deinen Freundinnen etc.! Z.B. könnt ihr eine Radtour machen und unterwegs ein Luft- und Literatur-Picknik, wo ihr euch gegenseitig etwas schönes vorlest! Karl May oder "Reise zwischen Nacht und Morgen" oder die Liebe zw. "Laila und Madschnun"! Oder "1000 und eine Naacht" etc.!Radelt auch mal zum Minigolf und spielt ein Turnier "Fastende gegen Nichtfastende"!

  1. Solltest du mit deinen 13 Jahren noch nicht en ganzen Monat durchfasten, sondern auch einige Tage auslassen.
  2. Solltest du dir bewusst machen, dass es beim Fasten im Monat Ramadhan nicht nur darum geht einfach nichts zu essen oder zu trinken. Es geht darum, dass du dir mehr Zeit nimmst um Allahs zu gedenken und dich auf deine Gebete stärker fokussierst. Es hat keinen Sinn, den ganzen Tag nichts zu essen und zu trinken, wenn man diese dazugewonnene Zeit nicht für diesen Zweck nutzt.

Gruß Fragenfan27

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