Wie Tierarzt von unnötigen Behandlungen abhalten?

7 Antworten

Ruf morgen früh einfach an, sag Bescheid dass du nicht zum geplanten Termin kommst. Wenn du willst kannst du ja sagen dass deine Haustierärztin wieder da ist und sie die weitere Behandlung übernimmt.

Dafür musst du dich nicht rechtfertigen.

Wenn dir das peinlich ist sag einfach dass die Symptome weg sind und der Hund wieder fit ist.

Die Rechnung für die bisherigen Behandlungen bekommst du dann schon zugeschickt, das erfolgt eben erst wenn die Behandlung abgeschlossen ist oder du eben nichtmehr weitermachst.

Ok danke. sollte ich dann wenn man nichts mehr sieht und merkt überhaupt noch zu einem Tierarzt zur Kontrolle oder kann ich es dann ruhig erst mal dabei belsssen?

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@BinNichtKreativ

Das kann man per Ferndiagnose leider schlecht sagen. Das kommt ja drauf an wie schlimm die Entzündung war und wie gut die Antibiotika und die Cortisonbehandlung angeschlagen haben.

wenn du dir unsicher bist würde ich den Hund lieber nochmal zeigen.

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@BinNichtKreativ

Belass es dabei, Wenn der Hund nicht mehr leckt oder Schlitten fährt, und auch sonst nicht zeigt, daß ihn da was stört, kann das auch gut von alleine abheilen. Gib dem Hund etwas Butter oder Pflanzenöl zum Futter, damit der Kot in den nächsten Tagen weich ist, das unterstützt die Heilung.

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@BinNichtKreativ

Genau wie Starciel bereits kommentiert hat, möchte ich auch nur sehr ungern ein Urteil fällen. Generell gilt aber: Kontrolle lieber zu früh, statt zu spät.

Denkst du also, es könnte noch ein Problem bestehen (evtl besondere Verhaltensmuster, die dein Hund speziell bei dieser Erkrankung gezeigt hat), solltest du in jedem Fall medizinische Beratung aufsuchen.

Andernfalls kannst du, wenn du dir sicher genug bist, auf eine Beratung verzichten.

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@BinNichtKreativ

sollte ich dann wenn man nichts mehr sieht und merkt überhaupt noch zu einem Tierarzt zur Kontrolle

Dass du nichts mehr siehst und merkst, ist keine abschließende Feststellung, sondern eine Momentaufnahme, wie ich mir bereits auszuführen erlaubte. Ich würde (auf Grundlage deiner Äußerungen und natürlich mit aller Vorsicht, die bei einer "Ferndiagnose" angebracht ist) auf jeden Fall für eine Spülung votieren, um dem Hund ein zeitnahes Rezidiv zu ersparen.

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Ok vielen dank an alle. dann werde ich ihn erst mal gut beobachten. das Schlitten rutschen und lecken usw war am zweiten Tag nach der ersten Behandlung vorbei. ich sollte ihm noch Antibiotika und metacam geben. also seid einer Woche merkt und sieht man nichts mehr.

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Einer meiner Hunde hatte vor einigen Jahren Probleme mit der Analdrüse. Das Ende vom Lied: Ein Abszess, der nach Innen gegangen und schließlich aufgebrochen ist. Gesehen habe ich damals auch nichts, sonst wäre ich sofort beim Arzt gewesen.

Antibiotikum kann also durchaus sinnvoll sein. Spülungen auch, ggf. unter Narkose. Die Behandlung, die der TA vorschlägt, ist also alles andere als "Geldmacherei". Wenn Du allerdings kein Vertrauen hast, solltest Du wechseln.

Hallo Binnichtkreativ,

Natürlich hast du die Möglichkeit die Behandlungsmethoden dieses Arztes abzulehnen. Dazu würde ich dir auch raten.

An deiner Stelle würde ich bei einem Arzt, welchem ich vertrauen kann (frage hierzu doch mal in deiner Nachbarschaft rum) einen Termin vereinbaren, um die Gesundheit deines Tieres nicht zu Gefährden.

Außerdem ist es ratsam, sich hier an die Bundeskammer der Tierärzte zu wenden und diese um Hilfe zu bitten. www . tieraerztekammer . de

Ich vermute, du wirst doch eine gute rechtsberatung finden und evtl. sogar unnötig entstandene Kosten abweisen können. So etwas ist nämlich illegal.

Mit besten Grüßen,

Max

Ok danke. dann werde ich denke ich den Termin dort morgen absagen. auch wenn mich das Viel Überwindung kostet. aber was könnte ich dort sagen warum ich plötzlich nicht mehr komme. ..

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@BinNichtKreativ

Generell musst du hier keinen besonderen Grund nennen.

Möchtest du jedoch etwas haben, dass dir die Sicherheit beim Telefonat gibt, würde ich vermutlich eine Krankheit vortäuschen. Möchte er dir nun einen neuen Termin andrehen, würde ich ihn abweisen und sagen, dass ich mich dann schon melde, wenn es mir besser geht.

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@BinNichtKreativ

ich denke ich den Termin dort morgen absagen

Dafür gibt es doch gar keinen Grund. Es geht um die Gesundheit deines Hundes. Medizinisch ist an dem, was die Tierärztin vorhat, nichts auszusetzen. Dass dein Hund im Moment beschwerdefrei ist, besagt noch lange nicht, dass es auch so bleibt.

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Was ist in dem Fall illegal?

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@sabbelist

Als Arzt stellst du eine Vertrauensperson dar, welche nach bestem Gewissen handeln sollte. Kann einem hier ein Verstoß nachgewiesen werden, so stellt dies eine Verletzung dieser Verpflichtung dar.

Da ich kein Jurist bin, kann ich dir hier leider nicht die genauen Paragraphen nennen, ich hoffe es ist dennoch verständlich, was ich meine.

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@MaxBohn

es ist dennoch verständlich, was ich meine

Verständlich ist das, aber nicht sachgerecht. Beim besten Willen, ich kann im Handeln der Tierärztin nichts unrechtes oder illegales entdecken. Die Vorgehensweise bei der Behandlung entspricht gutem medizinischem Standard. Wer will dagegen etwas einwenden? 

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@Hideaway

Da der Nutzer, welcher die Frage veröffentlich hat, nur den Punkt erwähnt hat, dass seiner Meinung nach der Tierarzt eher - nennen wir es mal Kapitalistisch - handelt, habe ich meine Antwort so verfasst.

Es ist verboten, eine Behandlung durchzuführen, von der ich weiß, dass sie nichts bringt - außer mir Geld in die Tasche.

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@MaxBohn

Es ist verboten, eine Behandlung durchzuführen, von der ich weiß, dass sie nichts bringt - außer mir Geld in die Tasche.

Das stimmt. Aber: Ich gehe mal davon aus, dass ihr beide keine Veterinärmediziner seid und auch nicht versteht, dass eine solche Maßnahme an einem Tier, dem ein Laie nichts anmerkt, durchaus sinnvoll und geboten sein kann.

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@Hideaway

Soetwas behaupte ich auch nicht zu sein.

Ich gebe lediglich den Tipp, sich bei dem Verdacht einer "fachlich absichtlich falschen Behandlung" an die Kammer der Tierärzte wenden zu können. Diese ist nämlich Anlaufstelle für solche Vermutungen!

Deswegen ist es m.E. auf keinen Fall falsch, sich fachlich beraten zu lassen und hier absichern zu lassen, nicht doch einem - der leider sehr vielen - "betrügern" zum Opfer zu fallen.

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jetzt habe ich den Termin ab gesagt und die Rechnung bezahlt. hat für Untersuchung über 10 Euro berechnet und für rektaluntersuchung noch mal 9 Euro extra. ich sage ja nichts wenn man es extra rechnet wenn sie noch irgendwas gemacht hätte außer die Untersuchung am po. meine richtige hört immer die Brust ab wiegt und tasten die Lymphknoten ab. aber wie kann man etwas extra berechnen was gar nicht gemacht wurde?

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@BinNichtKreativ

Ich denke, hierzu befragst du am besten deine neue Tierärztin, diese wird dir das Rechnungssystem besser erklären können als wir hier .

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Ich denke sie wird es ausnutzen dass man sich nicht so auskennt und die wenigsten werden sich beschweren

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@BinNichtKreativ

Genau das ist, was ich schon die ganze Zeit vermute.

Deswegen halte ich es für Sinnvoll, einen Experten zu befragen und sich so abzusichern.

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Bezahle die Rechnung und geh dann wieder zu deiner Tierärztin. Laß dir zeigen, wie du die Analdrüsen selber ausdrücken kannst. Dann kannst du dem Hund selber helfen.

 Du kannst mit Calendula-Urtinktur spülen, das wirkt mindestens genauso gut, wie irgendwelche Spülungen vom TA. Ist entzündungshemmend, antibakteriell und heilungsfördernd. Ne Narkose braucht der Hund dafür nicht, das ist absurd.

Bezahl die Rechnung und geh nicht mehr hin.

Ja es kam mir auch komisch vor den Hund deswegen unter Narkose zu setzen. aber wie gesagt bei der Ärztin hat es mich nicht gewundert dass sie es machen will.

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@BinNichtKreativ

Mein Hund hat sehr schnell begriffen, daß meine Manipulationen an seinem Allerwertesten ihn entlasten, und stillgehalten, Hunde sind ja nicht dumm. Dafür ne Narkose anzusetzen, zeugt entweder von Unfähigkeit oder von Angst seitens der Tierärztin. Vielleicht hat sie Angst gebissen zu werden. Oder eben von Geldgeilheit.

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@Bitterkraut

Dafür ne Narkose anzusetzen, zeugt entweder von Unfähigkeit oder von Angst seitens der Tierärztin. Vielleicht hat sie Angst gebissen zu werden. Oder eben von Geldgeilheit

Das halte ich, mit Verlaub, für eine verunglimpfende Äußerung. Um eine Analdrüsenspülung (die in diesem Fall sehr gründlich und intensiv mit entsprechendem Zeitaufwand vorzunehmen wäre) ohne Narkose durchzuführen, bedarf es meist eines gewissen Aufwandes (Schnauze zubinden oder Beißkorb, mehrere Personen zum Fixieren des Tieres). Da die Manipulation recht schmerzhaft sein kann (nach der Vorgeschichte erwarte ich das eigentlich), entsteht für das Tier insgesamt eine sehr unkomfortable Situation, in der jederzeit mit Abwehr- und Befreiungsversuchen zu rechnen ist. Natürlich, es gibt auch Fälle, in denen das Tier so etwas mit gewissem Gleichmut über sich ergehen lässt, so dass man die Schutzmaßnahmen reduzieren kann. Aber die Gefahr einer Schreck- oder Schmerzreaktion ist immer gegeben und der TA möchte ja auch das Tier nicht verletzen, wenn es bei eingeführter Kanüle unkontrollierte Bewegungen macht. In dem hier vorgestellten Fall halte ich eine Narkose im Interesse aller Beteiligten, einschließlich des Patienten, für die bessere Wahl.

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Ich vermute stark das zweite. er hat mal von der Katze eine aufs Auge bekommen. dann waren wir bei ihr sie hat einen farbtropfen in sein Auge gemacht. es war ein sehr feiner riss. sie hat uns tropfen mit gegeben und meinte das es nichts schlimmes ist weil es ein feiner riss sei und dass wir wenn es nicht besser wird wieder kommen sollen und im selben Atemzug meinte sie wir sollen am nächsten tag kommen. am ende hatte ich die Rechnung in der Hand dort hat sie die Behandlung berechnet mit 10 Euro und den farbtropfen ebenfalls mit 10 Euro extra. ich frage mich was sie dann als Untersuchung berechnet hat. und dann noch unsensibel zu den Tieren...

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@BinNichtKreativ

dort hat sie die Behandlung berechnet mit 10 Euro und den farbtropfen ebenfalls mit 10 Euro extra

Das ist doch völlig OK.

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auch wenn man nichts mehr sieht und merkt? er hat sich ja auch ganz anders verhalten als wen schlimm war. hat sich zurück gezogen hat durchgehend seinen Po geputzt. gerutscht. wollte nicht mehr laufen usw. das ausdrücken hat sie auch ohne Narkose gemacht und dort hat er still gehalten. hatte zwar einen Maulkorb und hat geweint aber zum fest halten hat eine Personal gereicht. wie gesagt man merkt und sieht nichts mehr. Ich beobachte ihn jetzt erst mal.

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@BinNichtKreativ

Das Ausdrücken ist ja auch was ganz anderes als eine Spülung. Das lässt sich in der Regel immer durchführen.

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@Hideaway

Ne Spülung auch, hab ich schon selber macht, am stehenden Hund. Alles ist gut geworden und sehr gut abgeheilt.

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was ist die Behandlung? den Hund berühren?

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Ich sag auch meinem TA des vertrauen wenn ich etwas nicht will.

Mein letzten hab ich klipp und klar gesagt, dass ein geldgeiles aloch ist  und er mein Hund nie wieder anfassen darf, als er mir eine unnötige teure OP andrehen wollte.

Vorallen ist es unnötige wegen der Analdrüße den hund aus zunocken.

Das ausdrücken verschlimmert alles noch. Zahl deine Schulden und geh zu deinem TA.

Wenn die analdrüsen verstopft sind, muß/kann man sie auch ausdrücken. Meine Tieräztin hat mir gleich gezeigt, wie das geht, hat gesagt, ich soll das noch 2-4 mal wiederholen und sie war mit meinen Caelndula-Spülungen, die ich vorgeschlagen habb, voll einverstanden. Nach 2 Wochen war der Hund beschwerdefrei.

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@Bitterkraut

Mein TA sagt. Dass durch ausdrücken es chronisch wird.

Ich hab von meiner Heilpraktikerin super zeugs bekommen

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@MiraAnui

Wenn das Kind erst mal im Brunnen ist, muß man es rausholen. D.h. 1-3,4 mal ausdrücken und gleichzeitig antibakteriell und entzündugnshemmend behandeln, dann chronifziert auch nix. dauern weiterzumachen ist natürlich Blödsinn. Der Hund bekommt gleichzeigt Futter, das den Kot etwas weicher macht und dann heilt das auch ab.

Ich war aber vor Jahrzehnten auch mal bi einem TA, der gemeint hat, ich muß alle 2 Tage wiederkommen - auf meine Verweigerung hin hat er gemeint, er hätte ne alte Dame mit Dackel, die müßte sogar schon zum 10. mal kommen  (und jedesmal 25 Mark bezahlen) - da hat der TA den Hund wohl erst zum Patienten gemacht, insofern hat dein TA auch recht. Man muß halt wissen, wann es gut ist.

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