Wie rechnet man die Brennweite von Analog zu Digital um?(Spiegelreflex)

4 Antworten

Die Brennweite ist eine physikalische Eigenschaft eines Objektives, da gibt es eigentlich nichts 'umzurechnen'.

Abhängig vom Aufnahmeformat (ich betrachte jetzt mal analoge Kleinbild-Spiegelreflexkameras als Ausgangswert) ist bei den meistverkauften DSLRs, die einen Aufnahmechip haben, der kleiner als das typ. Kleinbildformat (24x36mm) ist - also z.B. APS-C die Bildwirkung entsprechend einem Objektiv, welches an der KB-Kamera eine um den Faktor 1,6 (Canon) bzw. 1,5 (Sony) größer ist.

Bei den 'besseren' DSLRs mit sog. Vollformat-Aufnahmechip ist die Bildwirkung identisch zu der bei der analogen SLR.

Es kommt also nicht auf das Objektiv, sondern vielmehr auf die Kamera -genauer, deren Chipgröße an.

Die Digitalkameras vergrößern um etwa 1/3. Wenn Du auf einer Analogkamera ein 50-er-Objektiv hast, ist das 50-er bei einer Digitalkamera 1/3 mehr, also ca. ein 65-er/70-er-Objektiv, das ist schon ein ganz kleines Tele.

nö, nicht ganz getroffen:

beim APS-C (am meisten Verbreitet, u.a. bei Canon, Nikon, Sony ...) ist der "scheinbare" Verlängerungsfaktor 1,5 bzw. 1,6. Damit ergibt sich aus einem 50er ganz elegant ein Bildeindruck wie ein 75mm bzw. 80mm an Kleinbild. Und das ist die 'typische' Portraitbrennweite.

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Das kommt allein auf das Format an:

  • beim APS-C-Format (ca. 23 mm x 15 mm) ca. 1,5 mal

  • beim APS-H-Format (ca. 28 mm x 19 mm) ca. 1,3 mal

  • beim sogenannten Vollformat (36 mm x 24 mm) gar keine Umrechnung

Achtung: Da es bei den beidern oberen Formaten geringe Abweichungen gibt, gelten die Umrechnungsfaktoren als Anhaltswerte!

ob analog oder digital, ist vollkommen unerheblich. Es kommt einzig auf das Aufnahmeformat an.

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