Wie reagiere ich am besten, wenn ich von einem Nilpferd angegriffen werde?

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54 Antworten

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Vielleicht ist es ja nur eine „Mär“, was ich im Internet über Nilpferde gefunden habe, aber wer weiß? Nilpferde haben einige ganz besondere Tricks auf Lager, um gut durchs Leben zu kommen. Die Überschrift allein ist schon zum Schmunzeln! ;o)

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Schmutziger Propellerpups

Nilpferde haben eine ziemlich unappetitliche Propellerpupsmethode, die sie gleich in mehreren Situationen anwenden: Wenn ein Nilpferdbulle einer Nilpferdkuh imponieren will, richtet er sich auf und gibt Harn und Kot von sich. Gleichzeitig wirbelt er schnell mit seinem Schwanz. So zerstäubt und verteilt er seine Exkremente in der Gegend. Auf die gleiche Weise markiert er auch den Pfad, den er von seinem Wasserausstieg zur Futterstelle getrampelt hat. Und auch

wenn ein Bulle einen Gegner einschüchtern will, wendet er die Propellerpupsmethode an.

Wobei in diesem Fall die Menge entscheidend ist:

Wer am meisten Unrat von sich geben kann, ist der Sieger. ;o)

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Quelle: http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2006/01521/


Merkst Du, wohin meine Antwort zielt? Wenn Du also von einem Nilpferdbullen angegriffen werden solltest, wäre eine vorherige gute Nahrungsaufnahme von Vorteil, damit Du ihm imponieren kannst! Denn als Unterlegener wird er dann freiwillig den Rückzug antreten lach.

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Solltest Du allerdings über keinerlei Reserven solcher Art verfügen, rate ich Dir, Deine Beine in die Hand zu nehmen und flugs den nächsten hohen Baum anzusteuern, hinaufzuklettern und per Handy Hilfe herbei zu rufen ;o).

Ansonsten: Gott sei Deiner Seele gnädig!

Unglaublich! lach

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Ich bezweifele zwar, dass ich einen Nilpferdbullen im Propellerpupsen etwas vormachen kann, aber es ist immerhin ein Hoffnungsschimmer. :-)

Rein aus Interesse, wie reagiert wohl eine Nilpferddame auf so ein Verhalten? Mach ich sie damit noch wütender? Lacht sie mich aus? Wird sie scharf auf mich? - Will ich das? lol

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@roma2701

lach ich fürchte, eine Nilpferd-Dame wirst Du nicht mehr los! Sie wird Dir hinterherlaufen, um von Deinen Ausdünstungen so lange es geht zu profitieren ;o)

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@MagnoliaNe

Solange meine Ausdünstugen alles sind, was sie von mir möchte, ist dieses Szenario im Angesichts des alternativen sicheren Todes, durchaus eine Überlegung wert.^^

Sie wird mich doch nicht umbringen, wenn sie meine Propellertechnik anziehend findet - naja, höchstens aus Übermut und aus Versehen. ;-)

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@roma2701

Ich denke mal, solange Du beim Wegrennen nicht hinfällst hast Du durchaus eine Überlebens-Chance. Aber wehe, Du fällst ..... ;o)

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@MagnoliaNe

Fundamentiert, sachkundig, genial - vor allem die Vorstellung, wie das umgesetzt wird.

ChickenCrispy: Ich will Fotos/den Film! Und: Pass auf Dich auf!!!

MagnoliaNe: Vielen Dank für diese geniale Antwort. :-)))

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@Luise

Wenn ich zwischen Kleinigkeiten, wie Hubschrauberpupsen oder um mein Leben rennen, Zeit für ein paar Schnappschüsse und Urlaubsvideos finde, dann siehst du sie als Erste! ;-))

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@roma2701

Vielen lieben Dank für die Spitzenbewertung meiner Antwort. Das ist für mich das schönste "Kompliment" :o)

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ich mach das auch immer so!

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das mit dem wedeln des Schwanzes und gleichzeitig dabei kacken habe ich schon am eigenen Leibe erfahren müssen. Bei uns im Zoo. Bäääh!

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@xdarkx

asso propellerpupsen, da hilft nur ne fette ladung wc-gel. das blaue, vom PLUS für 2,99

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@xdarkx

Wieso, hättst es dir doch einfach verkneifen können ?!? ;)

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Genial, einfach genial.

Die Frage ist schon köstlich, aber die Antwort...

genial, einfach nur genial

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Beine in die Hand?!? Mit 45 km/h ist so´n Happy-Hippo anderthalbmal so schnell wie Du ... ;-)

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Nilpferdangriffe sind eine der am meisten unterschätzten Gefahren in Afrikas Natur. Unter den Wildtieren des Kontinents sind sie es, die mit Abstand am meisten Menschen töten, pro Jahr im Schnitt 200, auch Bisse sind tödlich. Sie dulden niemand in ihrem Revier an Land und auf dem See. Abstand halten ist besonders dann ratsam, wenn die Muttertiere ihre Kleinen aufziehen, wenn sie in Gruppen zusammenstehen oder schwimmen, und wenn sie ihr Maul weit aufreißen. An Land heißt es: Weglaufen und hoch auf einen Baum klettern. Und dort zur Sicherheit auch dann noch ausharren, wenn sie weitergezogen sind

Hast Du den Film gesehen "Gorillas im Nebel"? Als Diane Fossy vom Silberrücken angegriffen wurde, blieb sie sitzen und tat ausgesprochen unterwürfig. Als sie das angesichts des Silberrückens ihrem Fotografenfreund beibringen will, sagt der "Ich war mein ganzes Leben lang nie so unterwürfig!"

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Hier also liegt der Schlüssel: Demut, Unterwürfigkeit. Zeig dem Hippo, dass Du bescheiden und ergeben bist. Sieh ihm nicht in die Augen. Wahrscheinlich scheißt Du Dir ohnehin ein und imponierst diesem imposanten Tier damit noch zusätzlich. Vergiß nie: etwas schlimmeres als den Tod, kann Dir diese Begegnung nicht bringen, und der ist im Endstadium friedlich, auch wenn Deine sterbliche Hülle der 5 Tonnen Speckwalze nicht ganz standhalten konnte.

...und, wer weiß, vielleicht wirst Du ja wie Diane Fossy bei den Gorillas bei den Hippos als neues Hordenmitglied integriert. Wie sind denn so Deine Maße?

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Du kannst ja versuchen, es zuzureiten. Ist ja auch nur ein "Pferd"......Ne jetzt mal im Ernst. Wenn Dich so ein Koloss angreift, dann weil es seine Sippe verteidigen will. Und das macht es dann auch nicht nur zum Schein, sondern es will Dich tatsächlich killen! Und wenn Du bereits in dieser lage bist, kannst Du nur noch beten, das es möglichst schnell geht. Auch am Land hast Du keine Chance, wenn es angreift. Es kann 50 Stkm schnell laufen.Am besten, Du gehst garnicht erst das Risiko ein, mit einem Boot im Flusspferdteich su paddeln.

Ich kann Dir sagen das ich einmal eine Kanufahrt auf dem Zambesi gemacht habe. Zum Beginn der Fahrt haben wir alle eine Einweisung bekommen wie wir uns zu verhalten haben im Falle eines Angriffs eines Hippos. Fakt 1. Hippos sind zwar Pflanzenfresser, das hilft Dir aber überhaupt nicht. Fakt 2. Ein Hippo kann sehr lange tauchen und es intersssiert ihn überhaupt nicht was sich gerade über ihm befindet wenn es auftaucht. Fakt 3. Er macht alles nieder wodurch ersich bedroht fühlt und dda kennt ein Hippo keine Freunde. Um sich nun bei einer Tour wie der unseren zu behelfen, klopft man immer wieder einmal mit seinem Paddel auf auf den Kanurand um sich quasi anzumelden. Die Hippos werden dadurch aufgeweckt und Du kannst sie im Wasser sehen. Es ist aber keine Garantie das sie es tun. Also Augen auf. Wir haben damals auf auf Sandinseln im Sambesi geschlafen (Schlafsack ausrollen, Paddel in den Sand hauen, Moskitonetz über Paddel und Schlafsck und "Gute Nacht". Sensationell, kann ich nur empfehlen.) Die Hippos sind in der Nacht hinter uns entlangspaziert denn sie wussten das da immer in der Nacht was rumliegt. Es hat sie nicht im mindesten interssseirt was da lag, denn es war auf jeden Fall kein Gras.

Aber ich kann Dir sagen: alle Guides die wir in Afrika hatten sind voll des Respekts vor Hippos, da ist nicht mit zu scherzen. Sollte Dich doch einmal eines angreifen: es wird dich nicht fressen, aber es wird dich 100% töten.

Trotzdem: wenn Du die Gelegenheit hast, mach so eine Tour.Es ist einfach unglaublich.

Danke für die tolle Antwort und den Reisetipp! :-)

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@roma2701

Naja, wir haben die Tour damals in Kariba, Zimbabwe, gestartet. Es war eine 3 Tagestour, die man um weitere 3 Tage verlängern kann. Derzeit würde ich allerdings von einem Trip nach Zimbabwe abraten. Die Verhältnisse dort sind für Touristen nicht von Vorteil. Wenn Du allerdings gerne welche sehen möchtest, dann rate ich Dir nach Tansania zu fliegen und dort im Rahmen einer Safari am Lake Manyara einen Stop einzulegen. Zur richtigen Jahreszeit ist da die Hölle los. Ein wahrer Auflauf von Hippos die man dann beim Baden beobachten kann. Genial.

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Dass die Guides respektvoll sind, kann ich verstehen. Durch Hippos kommen mehr Menschen ums Leben als durch Löwen und Tiger zusammengerechnet.

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