Ach Leutchen, nimmt doch nicht immer alles so bierernst. Poste meine Meinung in einer leicht sarkastischen Art, und es bleibt keine einzige Minute stehen...

Aber nun meine ernste Antwort zu deiner Frage, ganz ohne Spuren von Sarkasmus oder Ironie...

Für mich persönlich sind 20 kg Übergewicht nicht "einige" Kilos zu viel, sondern deutlich zu viel Übergewicht. Wenn ich das kurz vorführen darf, nehmen wir mal an du bist 1,70 m groß, dann wärst du ab einem Gewicht von 72 kg Übergewichtig, wenn man streng nachdem BMI geht. 20 kg nochmal drauf machen 92 kg.

Aber ich kann dich beruhigen, Traumfrau2012, das Ganze ist Geschmackssache. Es soll auch Typen geben, die nur solche Frauen wie dich haben möchten.

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Muss man als Mensch tatsächlich immer funktionieren?

Mir kommt es so vor, als dürfte man sich heutzutage weder Fehler noch Schwächen leisten. Was in einer Leistungsgesellschaft ganz klar zu sein scheint, wird aber auch im sozialen Miteinander vorausgesetzt. Wenn es um Leistung geht, wird ein nahezu perfektes Funktionieren vorausgesetzt. Nur minimale Fehler, die dann auch noch eine Seltenheit darstellen sollten, sind gestattet. Wenn es um das Soziale geht, ist es ähnlich. Zum einen sollte man individuell, aber dann wiederum auch konform sein. Auf der einen Seite sollte man immer seine eigene Meinung vertreten, auf der anderen Seite darf man aber auch nicht allzu weit von allgemeinen Standpunkten abweichen. Zudem ist es angebracht, sich mit seinem individuelle Standpunkt der Gemeinschaft anzupassen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Das symbolisiert Zusammenhalt. Jedes andere Verhalten muss Vorurteilen und Verurteilungen stand halten. Und das schlägt meist ziemlich auf die Psyche, wenn man nicht hart gesotten ist. Aber auch Uneinigkeit bei sich selbst, wonach man sich nun richten soll, kann zu Gewissenbissen führen. Schnellstmöglich sollte man dann einen Weg für sich, der auch vereinbar mit dem Gemeinwesen ist, gefunden werden. Für angeschlagene Psychen, die sich nicht mehr zurecht finden, gibt es jetzt schon Hilfe, damit sie schneller wieder in Leben finden. Und trotz der wohl steigenden Akzeptanz bei der Allgemeinheit, gilt diese nur zu einem gewissen Grad. Wenn es sonst heißt, Ehrlichkeit sei etwas Gutes, kann diese auch Nachteile mit sich bringen. Das Verständnis hält sich in Grenzen je nach Krankheitsbild. Manche Krankheit scheint eine Gefahr, eine andere mehr ein sich Drücken vor den Anforderungen des Lebens. Aber auch die Menschen, die stabiler sind, müssen immer eine Fassade aufrecht erhalten. Am besten nie traurig oder übel gelaunt sein vor anderen. Immer in der Rolle bleiben. Ein Lächeln ist wichtig, genauso wie Höflichkeit. Aber einfach mal "Hallo" zu sagen, ohne das dabei ein Lächeln über die Lippen geht grenzt an Arroganz oder gar schon an miese Laune, die ansteckend ist oder einfach nur Trauer, die keiner sehen möchte. Das Leben ist doch schon miesepetrich genug. Man sollte es mit positiven Gedanken füllen und das geht schlecht, wenn man mit einer Heulboje oder einer Miesmuschel zu tun hat, die einen mit seiner Laune auch noch ansteckt. Dies zeigt, dass es auch eine andere Seite im Leben gibt.

So manches Mal habe ich hier Beiträge gelesen, in denen stand, dass der Antwortgeber nur dann mit seinen Mitmenschen hervorragend agieren und sie schätzen kann, wenn sie tadellos "funktionieren". Alles andere sei inakzeptabel. Auch im Reallife beobachte, höre und sehe ich täglich ähnliches. Aber muss man als Mensch tatsächlich immer funktionieren? Ist es nicht möglich auch mal aus seiner Rolle zu schlüpfen und sich selbst zu spielen? Besteht eine Chance so angenommen zu werden? Oder ist es doch klüger, ständig ein Bild zu vermitteln, was so nicht stimmt, und woran man zerbrechen könnte?

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Macht es Sinn einen toten Hund zu treten? Ich weiß nicht so recht, denn ich komme mir gerade vor als würde ich einen toten Hund treten wollen. Doch die Person, die von dem Hund angegriffen wurde, bittet mich höchstpersönlich nochmal darum, diesen Hund zu treten. Die 78 Personen, die diesen Hund getreten haben, haben mein Anschein nach dem Hund schon den Tod beschert. Ich hab jetzt zwar nicht nachgeschaut, wo alle einzelne Tritte gelandet sind, doch die paar Trittstellen die ich gesehen hab, waren auf Hochdeutsch gesagt fast Volltreffer, insbesondere von der KatzeNini zum Beispiel.

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Aber genug dem Metapher, denn du sicherlich richtig zu interpretieren weißt.

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Die Antwort ist für mich ein "Jein". Erstmal musst du im Leben gar nichts, eine absolute Pflicht gibt es nicht, höchstens die Pflicht dann die jeweilige Konsequenz zu tragen, die beim Ablehnen von gesellschaftlichen Pflichten entstehen. Entscheide ich mich dagegen als ein buckliger und blinder Untertan nur nach Karriere und materialen Gütern zu streben, gelte ich schnell als Nichtsnutz und muss mit der entsprechenden Wertung dann leben.

Möchte ich meine Individualität aufgeben nur um der Gesellschaft zu gefallen, oder erhalte ich diese, und nehme dafür in Kauf in vielerlei Hinsichten und Lebensbereichen Diskriminierungen zu erfahren?

Ich hab mich vor längerer Zeit für die zweite Option entschieden.


Möchte jemand eine Lobeshymne(wenn es geht, in Gedichtform) auf mich halten? gg

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Die Suizidrate unter Psychologen soll sehr hoch sein. Jeden Tag kommen irgendwelche fremde Menschen zu dir, und müllen dich zu mit ihren Problemen. Ist doch irgendwie selbstverständlich, dass sowas nicht restlos an einem geht, ne? Also Psychologe solltest du vor allem eine sehr nüchterne und pragmatische Art haben, du musst dich zwar in den Menschen hineinfühlen können, ihre Probleme jedoch nicht "mitnehmen".

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Ich weiß nicht ob sich ein emotionaler Mensch nach einem rationalen Menschen sehnt, mir ist es nur so weit bekannt, dass man Allgemein behauptet, dass Gegensätze sich anziehen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Behauptung nicht einfach nur eine Behauptung ist, sondern da eine menge Portion Wahrheit drin steckt.

widerspricht sich das?

Nein, sicherlich nicht. Man kann wohl beides sein. Siehe dir Albert Einstein an, als Physikgenie war er ganz klar sehr rational geprägt, gleichzeitig war aber auch sehr emotional geprägt und liebte feinen und sinnliche Dinge des Lebens. Genau so Leonardo da Vinci, emotionale Künstlerseele und rationaler Wissenschaftler, Erfinder und Forscher zugleich. Und wer mich kennt, weiß dass ich ähnlich gestrickt bin.

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Selbstverständlich ist es möglich, wobei es, glaube ich, von der Natur gar nicht vorgesehen ist, und eine "anwidernde Reaktion" zwar eine gesellschaftliche Normung ist, es jedoch dennoch auf die goldene Waage gelegt werden sollte, da man hier "seine Art" gefährdet. Mal ganz abgesehen davon wie man persönlich solche Sachen bewertet, sollte man halt nicht vergessen, dass es unmoralisch ist. Denn Inzest sorgt bekanntlich für krankhaften Nachwuchs.

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Eine Antwort, die eine allgemeine Gültigkeit besitzt, wirst du auf diese Frage kaum kriegen können. Es wäre aber durchaus hilfreich gewesen, wenn du diesen Mann näher beschrieben hättest, so lässt du sehr viel Interpretationsfreiraum bezüglich seiner Wesensart. Wie schon erwähnt besteht die Möglichkeit, dass der Mann ebenfalls ein schüchterner Mensch ist. Genau so gut könnte er aber mehrere enttäuschte Beziehungen hinter sich haben, und möchte das Ganze diesmal einfach vorsichtiger angehen. Ebenso könnte es auch sein, dass er dich austestet, wie lange du ihm "treu" bleibst, wenn er einen eher desinteressierten Eindruck macht. Wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten.

Woran man gewöhnlich sieht, ob ein "Durchschnitts-Mann" wirklich interessiert ist, kannst du jedem Zeitschrift nachlesen, die sich nur annähernd solchen Themen widmet oder zig Artikel darüber in Internet lesen.

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http://www.whoswho.de/templ/home.php Die Liste scheint dir bekannt zu sein, oder? Ich glaub da findest du genug berühmte Persönlichkeiten, die für deine Aufgabe in Frage kämen. Die Anzahl der berühmten Leuten, die dort aufgelistet sind, ist mir nicht bekannt, aber es dürfte sich um paar 1.000 Leute handeln. Oben in der Mitte kannst du "Themen" anklicken, wo die berühmte Persönlichkeiten ihrem jeweiligen Fachgebiet zugeordnet sind. Und wenn auf oben links beim "Namen" anklickst, kannst du gezielt in jedem Biografie rumstöbern.

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Zum Thema klassische Werke solltest du dich an den Werken von Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Albrecht Dürer, Vincent van Gogh, Friedensreich Hundertwasser, Andy Warhol etc. orientieren. Zum Thema provokante Werke empfehle ich Gottfried Helnwein der mit seinen Bildern von kriegsverletzten Kindern sein Unmut und Unverständnis über den Irrsinn des Krieges zum Ausdruck bringt. Weniger schockierend, dafür nicht minder provokant, Banksy, der mit seinen Werken unseren unvernünftigen modernen Lebensstil kritisiert.

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