sehnt sich ein emotionaler mensch fast immer nach einem rationalen menschen

8 Antworten

Nö ich glaub das ergibt sich so, Frauen sind meistens emotionaler und Männer eher pragmatisch , oder realistisch. Trotzdem haben wir Frauen ja wohl auch eine rationale Seite in uns , die manchmal siegt nach längerem emotionalem Durchgekaue , oder ?...

hallööchen,

  • wir menschen sehnen uns grundsätzlich nach allem, wovon wir glauben, dass es uns fehlt...

  • dies passiert i.d.r. unbewusst...

  • und es ist immer das gegenteil, was uns anzieht, denken wir...

  • in wirklichkeit zieht gleiches gleiches an (naturgesetz)...

  • wir verlieben uns jedoch in menschen, die das ausstrahlen, was uns "fehlt"...

  • also, wenn ich sehr emotional bin, dann fasziniert mich wahrscheinlich ein mensch mit einem klaren verstand...

  • wahrscheinlich können beide voneinander lernen, weil bei einem sehr rationalen menschen oftmals die emotionale seite weniger ausgeprägt sein kann...

  • in einer aufbauenden partnerschaft kann jeder entdecken, dass ihm in wirklichkeit nichts fehlt...

  • der emotionale entdeckt in sich selber seine ratio, der rationale entdeckt in sich selber seine emotionen...

  • und wenn jeder den anderen akzeptiert, wie er ist, dass wird das eine wunderbare partnerschaft...

  • alles gute

Ich weiß nicht ob sich ein emotionaler Mensch nach einem rationalen Menschen sehnt, mir ist es nur so weit bekannt, dass man Allgemein behauptet, dass Gegensätze sich anziehen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Behauptung nicht einfach nur eine Behauptung ist, sondern da eine menge Portion Wahrheit drin steckt.

widerspricht sich das?

Nein, sicherlich nicht. Man kann wohl beides sein. Siehe dir Albert Einstein an, als Physikgenie war er ganz klar sehr rational geprägt, gleichzeitig war aber auch sehr emotional geprägt und liebte feinen und sinnliche Dinge des Lebens. Genau so Leonardo da Vinci, emotionale Künstlerseele und rationaler Wissenschaftler, Erfinder und Forscher zugleich. Und wer mich kennt, weiß dass ich ähnlich gestrickt bin.

Wenn ein Mensch als 'emotional' eingestuft wird, ist das in der Regel ein Euphemismus, d.h. ein Versuch, die überbordende Gefühlsbestimmtheit des betreffenden als 'akzeptiert', als irgendwie doch noch liebenswert zu bezeichnen, obwohl man im Grunde der Meinung ist, dass dieser Mensch sich besser etwas mehr kontrollieren sollte, weil das Zurschaustellen der raumgreifenden Gefühle eher 'nervend' ist. Vor allem Leute, die mit ihren Emotionsaufwallungen alle (eher etwas introvertierteren) an die Wand drücken und ständig noch mit aufgeschossenem Geplustere das beifallheischende "Ich bin nun mal so!!! Wer kann schon was für seine Gefühle!!" die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich lenken und damit ein großes narzisstisches Feuerwerk abfackeln – solche Leute sind mehr als unerfreulich. Wirkliche Emotionalität zeigt sich vielmehr in der Fähigkeit 'Gefühle zuzulassen', d.h. sich von ihnen einnehmen zu lassen, so dass sie wirkmächtig das Erleben der Gesamtpersönlichkeit bestimmen können. Das muss dann keineswegs immer durch umfassende Signale an die Außenwelt übermittelt werden - da kann man durchaus sehr situationsangemessen und kontrolliert agieren. Auch die Empathiefähigkeit gehört zu einer ausgebildeten Emotionalität, Stimmungen einfangen können, sensibel auf kleine Körperbotschaften der Mitmenschen reagieren können und durch 'lautlose' Signale zeigen können, dass man den Anderen verstanden hat (in seiner Getroffenheit, seinem Schmerz, auch seinem Glück, seiner Schadenfreude oder seinem Ergriffensein von Gefühlen der Zuneigung und Liebe). Diese Formen wirklicher Emotionalität sind uneingeschränkt vereinbar mit eindeutiger intellektueller Orientiertheit, die sich in rationaler Denkart und klarer Bestimmtheit durch sachliche Argumente zeigt. Bilanz: Ein gefühlsintensives Leben kann eindeutig in hohem Maße auch vernunftorientiert gestaltet werden, das sind keine inkompatiblen Dimensionen unseres Lebens. Aber sicher ist es auch zutreffend, dass Menschen, die Defizite in einem der beiden Felder haben, oftmals eine Sehnsucht nach den fehlenden anderen Komponenten haben und diese dann bei einem Partner suchen.

hi, ich bin so ein mensch und ich muss sagen, du hast mir mit diesem text die augen geöffnet. um mich für die meinesgleichen einzusetzen muss ich dazu geben, dass es vielen bestimmt nicht bewusst ist, was sie mit so einem verhalten bei ihren mitmenschen auslösen.... mein freund findet diese emotionsaufwallungen auch nervig es pisst ihn besser gesagt an :D und ich hab es jetzt erst verstanden,.... naja wollte dir nur danke sagen, jetzt wäre es noch gut, wenn mir jemand helfen und mir sagen könnte, wie man diese gefühlsaufwallungen besser unter kontrolle kriegt. Es ist für mich schwer, weil ich ehrlich gesagt diese aufwallungen "Mag", sie befriedigen mich ehrlich gesagt auf eine komische weise.... ich weiss nicht, ob mich hier jemand verseht ^^ aber lasst mal hören (peace)

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Frauen sind emotional, einfühlsam und liebevoll. Männer sind rational, pragmatisch und intelligent. Das sind Stereotypen, die mit der Realität nur wenig zu tun haben.

Ich finde nicht, dass sich rational und emotional widerspricht. Ich bin definitiv beides. Ich bin unromantisch, autonomiebedürftig, sehr pragmatisch und bleibe in Diskussionen meist sehr nüchtern, sachlich und ruhig. Wenn ich Entscheidungen treffe, verlasse ich mich aber auf mein Herz und erfülle meine Träume, anstatt das Sicherste und Sinnvollste zu tun. Ich wünsche mir auch einen Partner, der von beidem etwas hat. Wenn er sehr emotional und romantisch wäre und vllt sogar klammern würde, würde ich mich in einer Beziehung sofort eingeengt fühlen und weglaufen. Trotzdem möchte ich kein autistisches Genie, der 1 m Körperabstand schon für Intimität hält^^.