Wie lebt man als Christ?

16 Antworten

Ich finde es sehr schön , daß du diesen Freund hast . Du kennst ihn aber erst 1 Monat . Ist da schon für dich das erste Thema Sex vor der Ehe ?
Wenn es der Mann für dein ganzes Leben werden soll , dann habe doch mit dieser Frage mindestens 1 Jahr Geduld . Wenn dein Freund in einen Unterweisungskurs geht , kannst du nicht dann in der Zwischenzeit auch das Neue Testament lesen ? Da steht nämlich genau drin , was ein Christ ist und wie er leben soll . Er würde sich bestimmt auch freuen , wenn du dich dann auch mit ihm über die Bibel austauschen kannst . In der Liebe interessiert sich der Partner für das , was den anderen erfüllt . Ganz ideal ist , wenn es dann die gleiche Grundlage wird .

Ist Dein Freund bei den sogenannten Freien Christen ?..evtl. den Kreationisten?, bei solchen Ablegern der amerikanischen Gruppen solltest Du äußerst vorsichtig sein...google mal christliche Haßprediger...hab letze Woche da eine Sendung drüber gesehen, echt beängstigend deren Vorschriften ..sex vor der Ehe ist da verboten und noch so einiges. Informiere Dich zu welcher Gruppe er gehört......m.l.G. h

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Dich etwas besser informieren solltest, bevor Du Dich zu Themen dieser Art äußerst. Von "freien Christen" habe ich noch nie etwas gehört. Möglicherweise meinst du eventuell Freikirchen. Kreationismus ist darüberhinaus auch keine Konfession, wie du scheinbar denkst...

Mit den einschlägigen Sendungen wäre ich zudem auch etwas vorsichtig. Oft werden da die extremsten Ausfälle herausgegriffen und effektvoll zusammengestellt. Mit der Wirklichkeit in einer durchschnittlichen kontinentaleuropäischen Freikirche hat das mit ziemlicher Sicherheit aber mal sowas von gar nichts zu tun.

Vom Bayrischen Rundfunk gibt es eine gute nicht so reißerische Doku mit dem Titel "Baptisten in München"... Die könntest Du vielleicht mal zum Ausgleich Dir ansehen.

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@izreflexxx

guten Abend, die sogenannten frei "Kirchen" sind eingetragene Vereine

Kreationisten sind eine Steigerung im extrem selbiger(f"K")

Sendung ZDF letzte Woche USA-Baptisten ...ein Journalist bei Baptisten, der hat mit denen eine Zeitlang gelebt!

In meinem Landkreis hatten wir vor ein paar Jahren sogenannte F- Kirchler, mehrer Familien! waren hergezogen hatten einen riesig gr. Hof gekauft. Die waren so extrem, wollten nicht mal ihre Kinder in die Schule schicken, sondern selbst verpfuschen...obwohl hier in der nächsten Stadt gibt es eine Bekenntnisschule! ... Als die Gemeinde die Polizei dort wiederholt hingeschickt hat damit die Schulpflicht erfüllt wird, sind die hier weg gezogen.

Also izereflexxx, demnächst Sachkundig machen und nicht gleich reflexxxartig mit drei turboXXX reagieren...m.frdl.G.h

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@himako333

Hallo.

Ich wollte Deine Gefühle nicht verletzen. Meine Sachkundigkeit führe ich auf meine eigene jahrelange Mitgliedschaft bei einer Freikirche zurück. Eigentlich tut es nichts zur Sache, welche Rechtsform diese gerade hat. In meinem Fall ist dies eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Ich habe schon davon gehört, dass manche ihr Kind nicht auf eine öffentliche Schule schicken möchten. Mir persönlich ist das aber noch nie begegnet. Das ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung und sollte nicht als Regelfall dargestellt werden. Bezüglich Kreationismus lässt sich sagen, dass dieser in allen Denominationen anzutreffen ist und dass der Glaube an einen Schöpfer keine Erfindung der Neuzeit ist. Dennoch ist richtig, dass die Mehrheit der Freikirchler auch Kreationisten sein dürften. Wie dem auch sei, die Gefährlichkeit, die bei der Diskussion über dieses Phänomen irgendwie mitschwingt, kann ich nicht sehen.

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@izreflexxx

Irreführende Terminologie: Körperschaft eigener Art Die Bezeichnung „Körperschaftsstatus“ ist doppelt irreführend. Zunächst geht es nicht darum, dass die Religionsgemeinschaften Körperschaft würden. Körperschaft nämlich bedeutet nur, dass eine juristische Person mitgliedschaftlich organisiert ist. Das sind aber auch Religionsgemeinschaften, die als privatrechtlicher eingetragener Verein organisiert sind. Sie sind also auch ohne Körperschaftsstatus im hier gemeinten Sinne Körperschaften. Gemeint ist also nur der „öffentlich-rechtliche Körperschaftsstatus“., also wie ich sagte F-"Kirchen" sind Vereine!

Du::::: die Gefährlichkeit, die bei der Diskussion über dieses Phänomen irgendwie mitschwingt, kann ich nicht sehen.:::::::::::::..

Ich sehe die Gefahr schon, die durch Verleugnung und Verbot auf Wissen entsteht!, überspitzt gesagt...die Erde bleibt 'nee Scheibe.... :(

teile nicht das Weltbild kann es hier aber so stehen lassen, nur was den Kindern in solchen Gemeinschaften angetan wird ist nicht Zeitgemäß.....m. frdl. G. h

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@himako333

Was unterscheidet also Freikirchen von den Landeskirchen, wenn beide einen öffentlich-rechtlichen Körperschaftsstatus haben? Mir wird einfach nicht klar, was Du damit zum Ausdruck bringen möchtest.

Könntest Du bitte auch einmal klarstellen, weshalb Du das 'Kirchen' bei Freikirchen in Ausführungszeichen setzt? Möchtest Du damit anzeigen, dass Freikirchen nicht als "echte Kirchen" zu sehen sind. Wenn ja, was hat Dich diese Haltung ausbilden lassen?

Du schriebst: "In solchen Gemeinschaften" und das liest sich so, als könne man zutreffende Aussagen über die Praxis aller freikirchlichen Gemeinden machen. Auch wenn ich verstehen kann, dass man somit das Bedürfnis nach überschaubarer Strukturierung der Welt, womöglich in Gute und Bösewichte, erfüllen kann: So funktioniert das leider nicht, wenn man wahrhaftig bleiben möchte.

Und noch etwas Wissenswertes über das Erde-Scheibe-Ding: Dies ist eine im 19. Jh von einem amerikanischen Buchautor erfundene Geschichte, die leider munter weitererzählt wird. Die Forschung ist sich einig, dass ein solches Weltbild zu keiner Zeit eine große Anhängerschaft gehabt hätte. Weder in Frei- noch in Landeskirchen :D

Und was das Wissen angeht. Ich kann mich noch gut an eine baptistische Bibelstunde erinnern, in der der anwesenden Gemeindejugend gesagt wurde, wie wertvoll ein gutes Abitur ist.

Ich will das jetzt nicht pathologisieren aber ich habe mitlerweile das Gefühl, als wolltest Du gern unbedingt an Stereotypien festhalten wollen. Für mich ist es in Ordnung, wenn das für Dich angenehmer ist aber ich muss auch um Verständnis bitten, wenn ich darauf hinweise, dass ich als Betroffener von Dir unzutreffend karikiert werde...

LG

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@himako333

In meinem Landkreis hatten wir vor ein paar Jahren sogenannte F- Kirchler, ...

Kommt mir irgendwie bekannt vor. Die Schwester einer guten Bekannten meiner Frau ist mit ihrem Ehemann ähnlich drauf. Nur "mehrere Familien" passt nicht, das sind doch wohl andere Leute gewesen.

Aber ich bin selber Freikirchler, und würde solche Leute nicht als Freikirchler, sondern als Sektierer betrachten. Möglicherweise (das wäre die harmloseste Variante, die mir einfällt) waren das Russlanddeutsche, die in Jahrzehnten der Christenverfolgung in der UdSSR die Abkapselung von der feindlichen Umgebung so verinnerlicht haben, dass sie auch hier sich nicht wirklich integrieren können.

Also izereflexxx, demnächst Sachkundig machen und nicht gleich reflexxxartig mit drei turboXXX reagieren...

Das von jemand, der einen extremen Einzelfall verallgenmeinert und sich nicht sachkundig gemacht hat (sonst würde er nicht von Kreationisten wie von einer Konfession reden).

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@himako333

Irreführende Terminologie: Körperschaft eigener Art

Warum bringst du dann diese Irreführende Terminologie in die Diskussion ein?

izereflexxx hat die sachliche Information gegeben, dass seien Freikirche eine KdöR ist. Laut Weimarer Reichsverfassung von 1919, deren Paragraphen bezüglich Religion laut Grundgesetz teil unserer Verfassung sind, kann jede Religionsgemeinschaft oder weltanschauliche Vereinigung den Status einer KdöR erhalten, wenn sie gesetzestreu ist und Gewähr auf Dauer bietet (was einen Kirche mit 10 Mitgliedern nicht kann ). Und so gibt es Freikirchen, die eine KdöR sind und solche, die das nicht sind (nicht sein könne oder nicht sein wollen).

Die Gemeinde, zu der ich gehöre, gehört auch einem Gemeindebund an, der als KdöR anerkannt ist (aber z.B., und das ist typisch für Freikirchen, keine Kirchensteuer erhebt).

Ich sehe die Gefahr schon, die durch Verleugnung und Verbot auf Wissen entsteht!, überspitzt gesagt...die Erde bleibt 'nee Scheibe.... :(

Die Gefahr, die durch Verleugnung religiösem Wissen entsteht, dürfte kaum kleiner sein. Die Art, wie hier alle möglichen "Freikirchler" in einen Topf geworfen werden, und Extrembeispiele wie repräsentative Fälle präsentiert werden, lässt eine sinkende Toleranz gegen religiöse Minderheiten befürchten, die durch Vorurteile genährt wird.

Es gab mal ne Untersuchung in den USA, wonach Schüler, die beide Theorien (Evolution und Kreationismus) im Unterricht vorgestellt bekommen haben, über die Evolutionstheorie besser unterrichtet waren als Schüler, die nur die Evolutionstheorie behandelt hatten. Das Problem beim Kreationismus ist nicht ein Verschweigen von Informationen (die findet kaum statt), sondern die von Kreationisten vorgestellten wissenschaftliche Argumente gegen die Evolutionstheorie, die häufig nur Pseudo-Wissenschaft sind.

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Ehrlich gesagt weis ich es nicht...wie gesagt ich kenne dieses ganze zeugs überhaubt nicht...und es würde mich aber interessieren..aber 3 wochen kann ich ihn nicht fragen oder mit ihm darüber disskutieren, da er ja im UK ist.....:( ich weiss nur das er und seie familie in einem sogenannten ,,BRÜDERVEREIN'' ist.....

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@VanillaYasi

Liebe Vanilla Yasi folgendes zu:*Der "Brüderverein" gilt in breiten Teilen der christlichen Oeffentlichkeit als das Musterbeispiel einer rückwärtsgewandten Gemeinschaft, welche kulturelle Konservatismen mit fundamentalistischem Bibelverständnis verbindet und ihre Verwerfung jeder Neuerung mit gewagten Interpretationen einzelner Bibelstellen zu begründen sucht.

m folgenden sollen einige der Regeln und Verbote, die im Brüderverein gelten, kurz angeführt werden: - Die "fünf Sünden", die Berger selbst vor seiner Bekehrung gepflegt haben will, Kartenspiel, Kegeln, Fluchen, Rauchen, Lügen, sind für Mitglieder des Brüdervereins im Gefolge von Berger gänzlich ausgeschlossen.

  • Das Verbot von Kartenspiel und Kegeln wird auf Spiele aller Art ausgedehnt.

  • Alkoholkonsum ist verboten, dies ein Erbe des Blauen Kreuzes.

  • Jegliche Beteiligung an Vereinen, Gewerkschaften und Parteien kommt nicht in Frage, mit Hinweis auf das damit einhergehende "Unter demselben Joch mit Ungläubigen Stehen". Eigenartigerweise erstreckt sich diese Interpretation aber nicht auf Arbeitsverhältnisse.

  • Das Abschliessen von Versicherungen über das gesetzlich vorgeschriebene Mass hinaus gilt als mangelndes Vertrauen auf Gott.

  • Die Lektüre nichttechnischer Bücher gilt als Lesen von "Romanen" als Sünde, was für Anhänger des Brüdervereins ein philologisches Studium verunmöglicht.

  • Der Achtstundentag wird bei internen Arbeitsleistungen, etwa dem Bau von Vereinshäusern, abgelehnt.

  • Vorehelicher Geschlechtsverkehr ist verboten.

  • Verhütungsmittel werden auch in der Ehe abgelehnt. Kinder sind als Segen von Gott anzunehmen, ein Segen, der sich in Familien des Brüdervereins häufig auch reichlich einstellt.

  • Der Besuch von Weihnachtsfeiern kommt nicht in Frage.

  • Kinder von Mitgliedern dürfen in der Schule bei gewissen Liedern nicht mitsingen.

  • Sport in jeder Form gilt als Zeichen des Weltmenschen und wird abgelehnt.

  • Kino, Theater, Musikkonserven sind als sündhaft gewertet.

  • Ob Diavorträge statthaft sind oder nicht, bestand lange Uneinigkeit.

  • Ebenfalls war lange umstritten, ob der Einbau von Zentralheizungen sündhaft ist.

  • Die Inanspruchnahme medizinischer Hilfe ist nicht grundsätzlich unmöglich, wird aber selten geübt. Anstelle medizinischer Massnahmen empfiehlt Berger das Vertrauen auf Gott und das Gebet durch die Aeltesten nach Jakobus 5.

  • Zusammenarbeit mit anderen Gemeinschaften wird abgelehnt.

  • Schmuck und Schminke werden verworfen.

  • Für Frauen ist der Rock vorgeschrieben, da Hosen (gegen die Bibel, aber mit dem Emmental der Jahrhundertwende) als typische Männerkleidung gelten, welche zu tragen Frauen verboten ist.

  • Die Rocklänge war lange in Zentimeter vorgeschrieben. Uebers Knie gehen die Röcke noch heute.

  • Ihre Haare haben Frauen lang zu tragen, aber zu Zöpfen geflochten und hochgesteckt. Diese Mode des Emmentals der Jahrhundertwende versucht der Brüderverein aus der Bibel zu begründen.

  • Männern ist das Tragen von Jeans nicht gestattet, mit der Begründung: "So sind auch die 'ausgewaschenen Jeans' Ausdruck einer gottlosen Weltanschauung und der Anarchie, nämlich sich gegen die Gesetze der Obrigkeit und ihre Ordnungen in jeder Form aufzulehnen". Dass die "Obrigkeit" mittlerweile selbst in der Freizeit Jeans trägt, wird wohl bald dazu führen, dass dieses Verbot anders begründet wird. Hier zeigt sich ein wesentliches Merkmal gesetzlicher Gruppierungen. Die Verbote halten durch, die Begründungen ändern sich. Dies ist darum möglich, weil die Begründungen nicht den eigentlichen Grund eines Verbotes, im vorliegenden Fall die Ablehnung alles Neuen, angeben.

nochmehr erfährst Du unter :www.relinfo.ch/ebv/info.html

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@himako333

Red keinen Stuss, ich selber bin an solche Menschen geraten und habe mich, obwohl ich in einer nicht gerade feinen gegend aufgewachsen bin (viele Kriminelle) noch nie so unwohl gefühlt. Aber ich bin Christ und habe die Bibel gelesen. Eine Familie hat mich, als ich mich als Aupairmädchen bei Ihnen verpflichtet hatte, rausgeschmissen, weil Sie es nicht ertrug, dass ich ihre Lügen auf der Grundlage der Bibel und der Aussage anderer Christen entlarvt habe. Diese leute sind nicht die Mehrheit, und ihre Lügen, wenn man denn die Bibel einigermaßen kennt, leicht zu wiederlegen.

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@Martha1971

??????????Red keinen Stuss????????????,Der "Brüderverein" gilt in breiten Teilen der christlichen Oeffentlichkeit als das Musterbeispiel einer rückwärtsgewandten Gemeinschaft, welche kulturelle Konservatismen mit fundamentalistischem Bibelverständnis verbindet..meinst Du das, oder was die als ihren Anspruch ausgeben..m frdl. Gruß h

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Du solltest kein Linkes und Antisemitisches also auch kein Proislamisches Gedankengut gut heißen. Du solltest Dich bemühen die 10 Gebote zu leben, und keine abfälligen Bemerkungen zu heute ungewöhnlich konservativen Regeln wie keinem Sex vor der Ehe, keine kirchliche Trauung von Schwulen oder Lesben (das ist in nicht wenigen Krichen leider schon der Fall, weil die meisten Kirchen entsetzliche Prostituierte sind, die mit dem Christentum aber nur den Namen gemeinsam haben) machen Ansonsten: Stelle alle Fragen, die Dir dazu in den Sinn kommen, falls Dir die Antwort unbefriedigend erscheint, ließ in der Bibel nach, und falls Dir da was komisch vorkommt, google es. So kannst Du auch als Laie Dir sehr umfassende Kenntnisse erwerben, mit Hilfe Deines Freundes. Es wird Euch gut tun, wenn ihr gemeinsam im Glauben wachst. Falls Du es denn ernst meinst: Alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft

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