wie lange versorgt die sauerstoffmaske im flugzeug die Passagiere?

4 Antworten

Nur ca. 10 Minuten, was bei einer Dekompression für einen Notsinkflug reicht. Maschinen, die auf bestimmten Routen z.B. den Himalaya überfliegen und daher innerhalb von 10 Minuten keine atembare Höhe erreichen könnten, müssen über eine länger anhaltende Versorgung verfügen.

Der Notsauerstoff wird aus chemischen Tanks freigegeben und reicht 10 bis 15 Minuten. Das ist die Zeit, die man für einen "Emergency descent" benötigt, also das Flugzeug auf eine brauchbare Reisehöhe zu bringen, bei der die Passagiere wieder normal atmen können.

Informationen zum Verfahren findest du hier: https://kompendium.ivao-de.net/Emergency_Descent

Im wesentlichen haben die Sauerstoffmasken für etwa 10 Minuten Sauerstoff. In dieser Höhe sinkt das Flugzeug auf eine Flughöhe wo das atmen ohne Masken möglich ist.

So funktioniert das nicht.

Man stirbt im Grunde nicht am Sauerstoffmangel in der Luft, man stirbt, weil man die Luft nicht mit genügend Druck in die Lunge bekommt.
Unsere Lungen arbeiten nur in einem sehr erstaunlich kleinen Druckbereich.

Also ja, Sauerstoff ist nicht schlecht, aber der Druck muss da sein, was er auf Reisehöhe nun mal nicht ist.

Darum, bei einem Druckabfall (lustig, dass man das so nennt, weil es so gut passt) geht der Flieger in einen relativ schnellen Sinkflug Richtung Boden.

Nur mit Sauerstoffmaske auf 10.000 Fuss? Du stirbst, wenn das zu lange so geht. Bewusstlos wirst Du sowieso.
Soweit mir bekannt haben die Piloten auch ganz andere Masken. Die dichten schön ab und drücken die Luft in die Lunge.

Gruß

Würde auch recht lange mit den normalen Sauerstoff Masken sein. 10000m ist vielleicht etwas hart aber es muss nur der Sauerstoffpartialdruck stimmen.

Wenn man also ein gesättigtes Sauerstoffgemisch atmet braucht man viel viel weniger Druck als mit normaler Luft um überleben zu können.

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@PeterKremsner

Genau so ist das, und darum reicht es aus die Kabinenluft mit den Sauerstoffmasken in der Kabine mit Sauerstoff anzureichern. Wenn das Gemisch dann 35 oder 40% hat, reichts für den Notsinkflug.

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10 000 ft. stellen gar kein Problem dar. 10 000m liegen schon eher Richtung Reiseflughöhe ;-).

Letztlich kommt es auf den Partialdruck an. Siehe z.B. auch Trimix, das willst Du bei Normaldruck nicht atmen (ab 15/55), brauchst es aber bei entsprechender Tiefe unter Wasser, damit der Partialdruck des O2 stimmt.

Bei der Maske macht man das ähnlich, indem man ein Gemisch mit hohem O2-Anteil anbietet. Dadurch kann auch bei kleinerem Lungenvolumen genug O2 übertreten.

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Was sollte denn daran problematisch sein, wenn man nur mit einer Sauerstoffmaske in 10.000 Fuß unterwegs ist? Ich bin in dieser Höhe schon stundenlang ohne Sauerstoffmaske und ohne Druckkabine unterwegs gewesen und das war auch völlig legal.

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@Luftkutscher

Legal? :D

Ich wüsste auch nicht, dass es da Gesetze geben würde, die dir das verbieten.

Aber dass Du high warst glaube ich dir. Da ist das mit der Legalität wieder was anderes.

Gruß

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@AldoradoXYZ

10.000 Fuß entspricht ca. 3040 m über Null. Kein besonders hoher Berg, da kann jeder Laie zu Fuß rauf wandern. Und ja, es ist legal, wenn Wanderer ohne Sauerstoffmaske zur Berghütte wandern und dort einen Apfelstrudel essen.

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Das ist völliger Bullshit. Da drückt gar nichts bei ďen Quick Donning Masken, jeder Pilot hat ganz normale Atemfunktionen auch mit dieser Maske. Schreib doch nicht so einen Schwachsinn bitte. Was hat denn Druck mit Dichte zu tun? Na was wohl? Weniger O2 Moleküle pro Liter Luft natürlich, also eine geringere Konzentration pro Volumen. Der Druck ist nicht das Problem, sondern zu wenige Sauerstoffmoleküle pro Atemzug. Jeder weiß, dass es oberhalb von 4.000 m bei den ersten zu massiven Problemen kommt, der Druck ist nicht das Problem.

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