Wie kann man eine Beerdigung angemessen, aber trotzdem fröhlicher gestalten?

18 Antworten

Zunächst mal finde ich es erstaunlich und schön, dass deine Oma so ganz unkonventionell zu sein scheint (für ältere Generationen ist das ja keineswegs selbstverständlich). Habe mal gehört, dass es die Möglichkeit gibt, Särge und Urnen ganz individuell zu gestalten. (bei einer Reportage über ein Hospiz war das, glaube ich) Und schön finde ich auch den Gedanken, etwas "der Natur anzuvertrauen"; meine damit sowas wie Ballons aufsteigen zu lassen, vielleicht in Verbindung mit einem Wunsch. Ich denke aber auch, dass all das gut aufeinander abgestimmt sein, zu dem Menschen passen muss! Da du deine Oma am besten kennst, wirst du wissen, was und wie von alledem sich umsetzen lässt...

Jeder Trauergast soll eine Anekdote aus dem Leben mit der (noch nicht) Verstorbenen beisteuern.

Für Stimmungen ist häufig die Musik verantwortlich -- sucht etwas entsprechend leichtes und heiteres aus.

Auch Dekoration und Ambiente müssen nicht zwangsläufig gedeckt und ernst daherkommen -- schmückt die Kaffeetafel mit Fotos, die sie fröhlich zeigen.

Verzichtet bei der Feier auf dunkle und drückende Kleidung.

Sry -- ich habe hier einiges bereits geschriebenes wiederholt; aber die Antworten kamen, während ich noch hackte...

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Natürlich nicht in einer einfachen Gaststätte, sondern in einem netten Restaurant das Reuessen gestalten. Nicht einfach nur Kuchen oder die üblichen Schnittchen, sondern ein Büffet mit Omas Lieblingsspeisen zusammenstellen. Viele bunte Blumen als Dekoration. Die schönsten und lustigsten Bilder der Oma (auch gerade Jugendsünden)vergrößern und als Poster aufhängen. Eine nette Rede halten, in der an Omas Eigenheiten, ihre Spleens und ihre Erlebnisse erinnert wird. Die Rede sollte eine Frau halten, die in der Ich-Form erzählt und mit Omas Klamotten ausstaffiert ist. Da kann die Oma sogar jetzt schon ein paar Dinge beifügen, die sie ihren Verwandten mit auf den weiteren Weg geben will...

beerdigungen sind nun mal leider traurige ereignisse doch man sollte immer daran denken der mensch der gegangen ist will nicht das man traurig ist man sollte weiter freude haben und dieses auch am tag der beerdigung am besten ist es über lustige dinge des verstorbenen zu reden dinge die ihn zu einem besonderen menschen gemacht haben und sich danach noch mit der familie einen gemütlichen kaffeeklatsch machen

Hier gibt es viele wunderschöne Denkanstöße! Ich würde die Oma zu Hause haben und dann zu Hause mit allen, die wirklich der Oma wichtig waren und denen die Oma wichtig ist einen wunderschönen Abschied feiern. Die Anregungen die es hier gibt alle auffassen und einbringen! Und so kann man die Oma nach Hause bekommen: www.weg4u.de und in solchen wunderschönen Schmuckstücken könnten auch die Enkelkinder und wer immer sich einen Teil der Oma aufbewahren!

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