Wie kann ich anderen GOTT näher bringen?

Support

Liebe/r Birgit962,

deine Frage mag viele interessante Aspekte enthalten, jedoch provozieren religiöse Fragen leider auch immer wieder stark tendenziöse Äußerungen, die auf unserer Plattform nicht erlaubt sind.

Deine Frage hätte eigentlich gelöscht werden sollen. Aufgrund der vielen tollen Antworten wäre es aber aus unserer Sicht sehr schade gewesen, zu diesem Zeitpunkt noch eine nachträgliche Löschung durchzuführen und die Antwortgeber damit zu „bestrafen“. Aus diesem Grund haben wir die Frage nun ausnahmsweise nur geschlossen. Bitte beachte dies in Zukunft und stelle Fragen dieser Art in unserem Forum: http://www.gutefrage.net/forum.

Herzliche Grüsse

Leif vom gutefrage.net-Support

57 Antworten

Du könntest sagen, dass wenn alle Menschen ewig lebten und ewig gesund wären, dass es dann ganz schön eng auf diesem Planeten wäre. Desweiteren könntest du sagen, dass die Gutmütigkeit Gottes darin bestünde, jedem von uns die Chance zu geben, unser Leben so zu gestalten, wie wir es gerne wollen, also dass die Gutmütigkeit darin besteht, uns die Freiheit zu lassen.

Kriegsopfern z.B. bleibt wenig Handlungsspielraum, ihr "Leben so zu gestalten, wie sie es gerne wollen".

Dass so viele Leute auf solche Phrasen wie "Freier Wille" reinfallen und nicht merken, dass unzählige, unschuldige Opfer nie nach ihrem freien Willen, nämlich körperlich und psychisch unversehrt zu bleiben, gefragt wurden, erschreckt mich außerordentlich.

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@geschoepf

Freier Wille bedeutet, auch schlecht handeln zu können und das Leben anderer einschränken zu können. Würde Gott sagen, das dürft ihr nicht mehr, sonst gibt es einen auf die Mütze oder würde er uns ein Gutsein-Chip einpflanzen, würde Gott den freien Willen einschränken. Wenn er es nicht macht, schränken einige Menschen die Freiheit ihrer Mitmenschen ein.
So oder so hat Gott bei diesem Spiel unter diesen Regeln verloren.

Freier Wille muss in diesem Zusammenhang so interpretiert werden, dass Gott den Menschen machen lässt. Er beeinflusst aktiv nicht das Geschehen.

Außerdem kommt man nicht drumherum, die Behauptung, Gott sei gut aufzuweichen, denn wenn Gottes Ziel sein sollte, dass kein Menschen leidet, wäre die einfachste Lösung, die Menschheit auszutilgen. Im Himmel gibt es sicherlich kein Leid. Gott ist Gott und definiert "gut" nicht so, wie wir es offenbar definieren würden.
Außerdem müsste man klären, ob Phrasen wie "Gottes Liebe ist unermesslich" oder "Gott ist gut" ihm nur zugemessen wurden oder er das von sich selbst aussagt, denn würde das ein Urteil eines Menschen über Gott sein, so bestünde die Möglichkeit, dass er irrte.

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Du könntest sagen, dass wenn alle Menschen ewig lebten und ewig gesund wären, dass es dann ganz schön eng auf diesem Planeten wäre.

Und was ist dann mit Paradies und/oder Hölle? Wie groß müssen die dann sein für Alle, die bisher gelebt haben oder künftig noch leben (und irgendwann sterben)?

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@LemyDanger57

Da ergibt sich das räumliche Problem nicht, da wir nichts über die Räumlichkeiten wissen.

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gar nicht. lass diese missioniererei, damit gehst du den leuten nur aufn keks. wenn du daran glauben willst, dann mach das und sei glücklich dabei. aber lass die leute, die mit religion/gott etc nix am hut haben bzw manche dinge einfach anders sehen mit diesem thema einfach in ruhe.

es gibt nur sehr wenige dinge, die mich (atheist) so sehr auf die palme bringen wie menschen, die mir einen glauben einreden wollen

Ich selbst glaube an Gott, aber es gibt Menschen, die nicht an Gott glauben wollen. Wenn jemand Interesse daran hat, Gott näher zu kommen, dann helfe ich gern, aber wenn jemand nichts davon wissen möchte, sehe ich keinen Anlass dazu, dem betreffenden etwas über meinen Glauben zu erzählen. Natürlich ist es übel was manchen widerfährt, und ich habe meinen persönlichen Glauben dazu, dass keine schwere Zeit sinnlos, kein Leid ohne Segnungen ist. Dennoch, wenn jemand dadurch verbittert wird, sehe ich keine Möglichkeit, daraus ein Interesse an einen Glauben zu Gott zu entwickeln. Das kann die betreffende Person nur von allein.

Ich würde deshalb aber auch keinen Grund sehen, meinen Glauben zu rechtfertigen.

Was du denen sagen kannst: Nichts - Glauben muss jeder für sich entscheiden, Punkt aus Ende. Es ist schön, dass du dort halt findest - andere finden diesen nicht. Man kann es nicht aufzwingen, also musst du es akzeptieren.

Liebe Birgit62, es ist schön zu lesen, daß Gott für dich ein "Fels in der Brandung" ist - ja, das ist er wirklich...Allerdings nur für Menschen, die an ihn glauben und Erfahrung(en) mit ihm gemacht haben. In der Bibel findet man die Antworten auf die Fragen, die du angeführt hast. Daher kann man gut argumentieren, wenn man sich intensiv mit dem Inhalt der Bibel befaßt. Auf die Frage deiner Kollegin, deren Mann an Krebs verstorben ist, kann man dann z.B. Folgendes antworten: durch den Sündenfall haben Adam und Eva ihre Unvollkommenheit an alle nachfolgenden Generationen vererbt. Daher werden die Menschen alt, krank und sterben irgendwann. Eigentlich hatte Gott für die Menschen das ewige Leben vorgesehen. Und da schließt sich er Kreis: Gott verheißt für alle Menschen ewiges Leben. Es gibt auch eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten. Bis jetzt ist es keiner Regierung gelungen, Gewalt, Krankheit und Tod aus der Welt zu schaffen. Doch es gibt eine gute Botschaft: Gott wird bald alle menschlichen Regierungen durch eine göttliche Regierung ersetzen (Jesaja 25:8; 33:24, Daniel2:44) Deshalb sollte eigentlich jeder Mensch Gott und seine Verheißungen kennenlernen. Das ist nur ein Beispiel. So, wie es Jesus auch getan hat. Manche Menschen nahmen seine Botschaft an, andere nicht. Damit mußte auch er leben. (Matthäus10:5 ff) Letztlich sind wir Christen nur "Überbringer". Gott macht seinen Einfluß geltend, und, wenn er die Menschen nicht zu sich zieht, ist auch unser Predigen vergeblich:" So, daß weder der Pflanzende etwas ist , noch der Begießende, sondern Gott, der es wachsen läßt" (1.Korinther3:7) alles Gute

P.S.. Noch ein kleiner Zusatz. Gläubige Menschen haben ebenso wie Ungläubige das Recht, ihre Meinung zu äußern. Es ist schon eine sehr merkwürdige Sache, daß heutzutage ein Austausch in dieser Richtung oftmals gleich als "Bekehrung" empfunden wird. Jeder Mensch darf in unserer Gesellschaft seine Ansichten preisgeben, und das gilt für den Glauben auch. Ebenso nehmen sich ja auch die Ungläubigen das Recht heraus, zu begründen, weshalb sie nicht glauben. Da ist schon eine gewisse "Schieflage" vorhanden!

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@verreisterNutzer

juste55: früher gab es Strafen für die Gottlosen in einigen Ländern ist es bis heute so. Steinigen z.B. Wir sollen alle unter ein Korsett gezwungen werden, wobei die Korsett- halter sich selbt nicht an die göttlichen Regeln halten/hielten. Und zwar aus Gründen von Macht und Geld. Volksverdummung zum Machterhalt wird überall praktiziert.

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@Sinara60

Sinara60, deine Meinung kann ich gut nachvollziehen. Schon Jesus sagte zu seinen Jüngern, es würden viele falsche Christusse kommen und Viele irreführen. Gott und das Christentum sind und werden in großem Maße für egoistische Zwecke mißbraucht. Aber sei dir gewiß, Gott wird diese Menschen nicht ungestraft lassen. Gott und Jesus möchten, daß Menschen sich lieben. Wenn der Glaube ein "Korsett" im negativen Sinne ist , so, daß einem die Luft wegbleibt und man zu ersticken droht, dann ist es falsch vertandener/ falsch gelebter Glaube! Der Glaube sollte befreien! Wenn er "so" auf diese Weise ein Stützkorsett darstellt, das die grade Haltung unterstützt und keinesfalls einschnürt, dann ist es der richtige Weg!!! alles Gute

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@Graecula

Graecula, ja, und? Ich sehe keinen Widerspruch. Ist Missionierung in Deutschland verboten? Es ist ja auch ein Begriff unter einigen anderen. Für mich hört sich ihre Frage eher so an, als ob sie ihre Hoffnung, die sie verspürt ,anderen Menschen mitteilen möchte, um sie zu trösten. Wenn du das als "Missionieren" betrachtetst, dann sollst du das tun! Ich denke der Übergang von einem Gespräch zu einer tatsächlichen Missionierung ist fließend, oder?

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@verreisterNutzer

Noch einmal: Die Fragestellerin hat selber ihre Frage mit 'Missionierung' getagged! Nicht ich sehe das als 'Missionieren', sondern die Fragestellerin selbst bittet mit ihrer Frage um Tipps zum 'Missionieren' der zweifelnden Nichtgläubigen. Der Trost steht nur im Hintergrund. Sie sucht einschlägige Antworten auf die Frage der Menschen. Es ist nicht verboten zu missionieren, aber du klagst ja an, dass viele hinter einem Austausch eine Bekehrungsabsicht vermuten. Das vermuten sie leider viel zu oft zu Recht. Und jetzt sagst du, der Übergang sei fließend? Das ist die Intention. Wenn die Zeugen Jehovas an meiner Tür klingeln, möchten sie auch nur ein 'Gespräch über Gott' führen. Dabei ist ihnen ihre Missionierungsabsicht nicht abzusprechen. Wär ja auch kontraproduktiv, wenn sie sagen würden: 'wir möchten sie gerne missionieren'.

Dein letzer Satz bestätigt mich noch mehr in meiner Wahrnehmung, dass hinter jedem 'Gespräch über Gott' eine latente Missionierungsabsicht steckt. Schade.

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@Graecula

Graecula, du kannst ein persönliches Gespräch nicht mit einem Predigtauftrag (Missionierung) vergleichen. Daher schrieb ich, daß die Übergänge "fließend" sind. Nich mehr und nicht weniger. Meine Antwort für die Fragestellerin ist eigentlich hinreichend gegeben. Alles Gute für Dich

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@Graecula

Graecula, das mußt du die Fragestellerin fragen :-) - Wir hoffen ja alle, daß wir mit unseren Anworten weiterhelfen können, nicht? Ich habe noch ein "P.S." für dich. du kennst sicherlich die Geschichte von Jesus und der Samariterin. Jesus wollte eigentlich ausruhen, es war "um die sechste Stunde"... Jesus kam ins Gespräch mit ihr, bat sie um Wasser. Seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Lebensmittel zu kaufen. Dann stellte die Samariterin eine Frage, und es entstand ein Gespräch. Es ging um die Stellung der Samariter, denn sie wurden von den Juden gemieden. Bei dem Begriff "Wasser" sprach Jesus dann von dem "Wasser" (geistig gesehen), durch dessen Genuß man ewiges Leben erlangen könnte. Nun urteile selbst, "wie" ein Nachfolger Christi vorgehen sollte. Ein Gespräch kann also durchaus in eine Richtung führen, die du dann "Missionieren" nennst. wie gesagt, alles Gute für dich und bleibe bitte bei netten Umgangsformen! :-))

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@verreisterNutzer

Meine Umgangsformen sind ziemlich formvollendet, würd' ich sagen. Die Menschen heutzutage sind aufgeklärt, selbstbewusst und kommen sehr gut ohne Glauben zurecht! Insofern ist das hier nicht zu vergleichen. Ich hoffe, die Nachfolger Christi berufen sich nicht alle auf solch überholte Leichtgläubigkeit. Und wenn der Wille zur Bekehrung aus jedem der Worte eines solchen Gespräches hervor winkt, nenne nicht nur ich es Missionieren.

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@Graecula

Graecula, zwischen "aufgeklärt ", "selbstbewußt" sein und den Umgangsformen, die allgemein schlechter geworden sind, besteht doch noch ein Unterschied. Aber ich wollte eigentlich diese Diskussion beenden, denn - wie gesagt - die Frage sehe ich als beantwortet ,und ich glaube nicht, daß der Fragestellerin unser Geplänkel unbedingt weiterhilft. Einen fremden Menschen mit "meine Liebe" anzusprechen, rechne ich nicht unbedingt einer höflichen Umgangsform zu. Aber du hast Recht, wahrscheinlich ist das in der jüngeren Generation nichts Unhöfliches....Ich komme aber aus einer Generation, da ist man noch etwas höflicher miteinander umgegangen, und, was hier abläuft in Bezug auf "nette" Umgangsformen, läßt mir oft die Haare zu Berge stehen... Das Beispiel aus Jesu Leben sollte dir etwas verdeutlichen. Langsam bekomme ich den Eindruck, du siehst hinter jedem meiner Worte den "Willen zur Bekehrung". Wie gesagt, wir sollten die Diskussion beenden. jedenfalls von meiner Seite aus. Es folgt jetzt keine Antwort mehr! alles Gute.

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